
Seine Ursprünge hat der Liberalismus nicht, wie von vielen angenommen, in Frankreich und der französischen Revolution. Die Wurzeln des Liberalismus liegen vielmehr in England. Bedeutende Vordenker waren hier John Locke, Thomas Hobbes und John Stuart Mill. Ziel des Liberalismus ist vereinfacht ausgedrückt die größtmögliche Freiheit des Individuums. Als Einschränkung gilt jedoch, dass Freiheit dort enden soll, wo sie anderen schadet. Der Liberalismus entspringt dem christlichen Menschenbild und Wissensstand des 17. Jahrhunderts. Eine der Grundannahmen ist die Gleichheit des Menschen, nicht nur im juristischen, sondern auch im biologischen Sinn. Da diese Annahme heute wissenschaftlich überholt ist, muss auch der Liberalismus als überholt eingestuft werden. Der Referent führte neben der Geschichte auch etwaige Begrifflichkeiten und Auswüchse der politischen Ideologie aus.
Nach dem theoretischen Teil wurde noch die nächste Aktion vorbereitet. Aktivisten der NRJ fertigten hierbei ein Banner an. Der Artikel zur anschließenden Aktion ist hier zu finden.















Der Liberalismus ist schon deswegen überholt, weil prominente Proponenten von ihm bereits Atemholen für einen unangemessen Eingriff in das Recht auf körperliche Unversehrtheit Dritter ansehen. Praktisch bedeutet er bloß «Wir dürfen alles und ihr gar nichts, noch nicht mal existieren.»