Im Dreißigjährigen Krieg durchzogen 1622 erstmals kaiserliche Truppen das Gebiet, Kontributionen und Übergriffe der Soldaten belasteten die Bevölkerung. Der Bauernsohn Georg Kresse leistete im Vogtland erfolgreich Widerstand. Er schützte mit seinen Mitstreitern die Bauern vor plündernden Soldaten und Marodeuren. Sein Hauptquartier war die sagenhafte Kressenhöhle im Triebestal in unmittelbarer Umgebung des Schlosses Reichenfels und unweit von Dörtendorf.
Schnell entstanden Legenden um sein Leben: Ihm wurde Kugelfestigkeit nachgesagt, und dass er Freikugeln zu gießen gewusst habe, die ihr Ziel nie verfehlen. Soldaten und Schnapphähne erschraken schon bei der Anrufung seines Namens, denn ein überfallener Bauer musste nur: „Kresse, hilf!“ rufen, so ereilte sie noch auf frischer Tat, allenfalls eine Stunde später, ihr Verhängnis.
Am 1. November 1641 wurde Georg Kresse in Auma im damaligen oberen Gasthaus von Hatzfeldischen Reitern erschossen. Der Sage nach sollen die Kugeln wirkungslos an ihm abgeprallt sein und erst ein Schuss aus seinem eigenen Gewehr, dem „Pudel“, habe ihn töten können.
Aus diesem Anlass kamen am 1. November 2023 Mitglieder unserer nationalrevolutionären Bewegung im thüringischen Vogtland zusammen, um des Bauerngenerals Georg Kresse zu gedenken. Schon im Sommer fand zu Ehren Georg Kresses ein Gemeinschaftswochenende unserer NRJ statt (https://der-dritte-weg.info/2023/09/nrj-gemeinschaftswochenende-im-vogtland-videos/). Tot sind nur jene, die vergessen werden.
Brüder zur Freiheit – Georg Kresse
Die Musiker der Band „Brüder zur Freiheit“ haben für den vogtländischen Helden eigens ein Lied aufgenommen.
Kresse hilf! – Musste dein Volk nur rufen und schon warst du vor Ort!
Kresse hilf! – Der Bauerngeneral du hieltst stetig Wort!
Kresse hilf! – An deinen Heldentaten messen wir uns heut´!
Kresse hilf! – Auch nach 400 Jahren bist du und bleibst du unser Held!
















Sehr schön. Die Geschichte von Georg Kresse habe ich als Bub vor knapp 50 Jahren in einem Buch aus einer Zeit, die nochmals 40 Jahre zurück lag, gelesen. Ich hatte das Glück, viele solcher Bücher lesen zu können, in unserer Familie kam zum Glück nichts weg. Es hat meine Sicht der Dinge geprägt.
Liebe Kameraden,
finde es sehr gut, dass Ihr die Vogtländischen Helden so ehrt.
Viele Grüße
M.Alex