Wurde Hilchenbachs Bürgermeister im Stich gelassen? + Terminhinweis

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Wir müssen ehrlich sein, die neuesten Nachrichten rund um den wilden Griechen, der derzeit noch das Amt des Bürgermeisters bekleidet, rief bei uns mehr als nur ein kleines Schmunzeln hervor. Die aufgeriebene Clique um Kaioglidis hat dafür umso weniger zu lachen. Während die Schaltzentrale für Rechtsbrüche, die nebenbei auch als Rathaus der Gemeinde fungiert, mit autoritärer Hand geführt wird, sind offenbar personelle Veränderungen im Team Kaioglidis zu verzeichnen.

Vor etwa zwei Jahren trat die Kölner Rechtsanwaltskanzlei Verweyen Lenz Voß an die Seite der Gemeinde Hilchenbach, nachdem der erstbeauftragte Rechtsanwalt sein Mitwirken an den zwielichtigen Bestrebungen des Bürgermeisters versagte. Statt dem Pfad der Rechtsstaatlichkeit zu folgen, sollte ein Kanzleiwechsel ein nicht existierendes Vorkaufsrecht durchsetzen, aber ihr kennt die Geschichte.

Seither ließ sich das deutsch-griechische Anwaltsduo regelrecht durch die Instanzen prügeln. Trotz fürstlicher Vergütungsvereinbarungen konnte die Kanzlei der zweiten Wahl kein einziges Verfahren gewinnen. Die Rechtsberatung schien mit dem Blick auf die tatsächlichen Ergebnisse konsequent am Gegenteil orientiert gewesen zu sein. Kurz vor dem technischen K.o. stehend, blieb die Begleitung für einen sittenwidrigen Doppelkauf als einziger „Pokal“ im Regal in einer schier endloses wirkenden Reihe von Gerichtsverfahren, der jedoch auf seine Verschrottung wartet.

Hat die Gemeinde die nächste Anwaltskanzlei verschlissen?

Es klingt völlig wahnsinnig, doch es könnte tatsächlich wieder passiert sein. Am gestrigen Tag erreichte uns ein Schriftstück des Landgerichts Siegen. Dort wurde uns mitgeteilt, dass ein neuer Rechtsanwalt als Verfahrensbevollmächtigter vorgestellt wird. Nun gibt es verschiedene Theorien, die diesen Schachzug erklären könnten. Zum einen wäre es prinzipiell möglich, dass die Gemeinde Hilchenbach einen dritten Anwalt mit ins sinkende Schiff geholt hat. Da Geld ohnehin keine Rolle spielt und Kaioglidis im Verdacht steht, gegen seine Vermögensbetreuungspflicht zu verstoßen, fällt der finanzielle Aspekt, der für normal- und wirtschaftlich denkende Menschen von Bedeutung wäre, weg. Jedoch erscheint es unwahrscheinlich, dass zum jetzigen Verfahrensstand ein Anwalt, der nicht aus der bisher beauftragten Kanzlei stammt, hinzugezogen wird. Auch taktische Gründe sind nicht völlig auszuschließen.

Der wahrscheinlichste Grund wird jedoch sein, dass die bisherige Kanzlei schlicht das Handtuch geschmissen hat. Dafür spricht ebenso, dass der letzte Schriftsatz der Kanzlei Verweyen Lenz Voß wie eine Art „reinwaschen“ wirkte. Sollten wir falsch liegen, liebe Petra und lieber Antoniou, dann teilt es uns doch mit, schließlich wissen wir, dass ihr unsere Artikel fleißig verfolgt!

Doch wer ist der neue Anwalt? Ein weiterer möglicher Beleg für das Ausscheiden der bisherigen Kanzlei findet sich in der Wahl des neuen Rechtsbeistandes. Hier betritt nun ein bekanntes Gesicht das Spielfeld, denn dabei handelt es sich doch tatsächlich um Rechtsanwalt Günter Stremmel, welcher in leitender Position im „Hilchenbacher Bündnis für Toleranz und Zivilcourage“ tätig ist. Während nun jegliche Grenzen verschwimmen, ist die Wahl durchaus erklärbar. Sollten keine taktischen Gründe vorliegen, hatte der Trupp um Kaioglidis keine andere Möglichkeit, als im eigenen politischen Spektrum zu fischen. Sollte die Gemeinde Hilchenbach von ihren ehemaligen Verbündeten verlassen worden sein, musste schnell Ersatz her, um in den laufenden Verfahren rechtliche Handlungen vornehmen zu können und es wird kein Geheimnis sein, dass die meisten seriös arbeitenden Rechtsanwälte ein so gravierend von Rechtsbrüchen geprägtes Verfahren nicht übernehmen würden. Ob Stremmel nicht nur mit Ideologie, sondern auch mit Fachkompetenz glänzt, wird sich zeigen. Wir mögen jedoch vorsichtig behaupten, dass diese Einschätzung eher am Gegenteiltag fallen würde. Ob Stremmel wirklich überblickt, auf was er sich eingelassen hat, werden wir sehen.

Vielleicht wiederholt er auch bald die Worte eines sich in Hilchenbach aufhaltenden Griechen, der noch gar nicht so lange seinen deutschen Pass besitzt: „Manche Entwicklungen haben wir geschafft, andere Entwicklungen haben uns geschafft“.

Vortragsveranstaltung am 20. April in Hilchenbach!

Der Anlass, um unsere bevorstehende Vortragsveranstaltung zu bewerben, könnte kaum passender sein. Wer sich einen Überblick zu den neuesten Ereignissen im Rechtsstreit gegen eine amoklaufende Gemeinde machen will, sollte am 20. April um 18 Uhr in der Dammstraße 5 vorbeischauen!

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die linken und linksextremen  Parteien oder Organisationen angehören, der linksextremen  Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch derart gelagerte  Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Pressevertreter haben keinen Zutritt!

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1 Kommentar

  • Affentheater gegen rechts — hier reihern sie in die ersten Sitze!

    RW 15.04.2024