
Während naive Patrioten und allen voran FPÖ und AfD mitsamt ihrem sogenannten Vorfeld Orbáns Vorgehen gegen Europa schönreden und als Blaupause verstanden wissen wollen, erkennen selbst linke Systempolitiker, wohin die Reise mit dem Paprika-Putin geht. Aktuell wird in Grenznähe zu Österreich ein neues Asylantenlager ausgebaut. Der Landeshauptmann des Burgenlandes, das Bundesland befindet sich direkt an der Grenze zu Ungarn, Hans Peter Doskozil von der SPÖ, sagt dazu: „Wenn sich diese Berichte bewahrheiten, kann es bei dieser Lokalisierung nur darum gehen, im großen Stil den Weitertransfer von Flüchtlingen über die grüne Grenze nach Österreich zu ermöglichen. Das käme einer staatlich organisierten Schlepperei gleich“, betonte er. In diesem Zusammenhang darf daran erinnert werden, dass auch der Asylantenansturm von 2015 durch Orbán mitverursacht wurde.
Ob Orbán die Migationswaffe gegen Europa im Auftrag Putins anwendet, ist nicht abschließend geklärt. Die Ähnlichkeit zum Vorgehen der Russischen Föderation und Weißrusslands ist allerdings augenfällig.
Klar ist jedoch die zunehmende Abhängigkeit Ungarns von der Russischen Föderation. Ungarns Außenminister Szijjártó bekräftigte anlässlich der Teilnahme am diesjährigen ungarisch-russischen Wirtschaftsforum in Budapest die Partnerschaft mit Moskau und sieht für sein Land gar keine andere Alternative. Er will die Abhängigkeit seines Landes von Moskau vergrößern und die Kooperation mit der Russischen Föderation in den Bereichen Energie, Medizin, Landwirtschaft, Wissenschaft und Bildung intensivieren.
Das aktuell regierte Ungarn ist das Trojanische Pferd der Russischen Föderation in Europa, so wie weite Teile der „Patriotenszene“ die zu Jubelpersern degenerierte fünfte Kolonne der Moskowiter stellen.














Wahrscheinlich nur ein Mißverständnis auf Seiten der Ungarn.
Mein Fernseher tut seit Jahren jeden Abend so, als könnten die Deutschen den Hals nicht vollkriegen von bunte Vielfalt und Willkommenskultur.
Wenn immer noch Einige glauben, mit den bürgerlichen Parteien, auch wenn diese sich einen patriotischen Umhang zulegen, Europa vor der Überfremdung zu retten, sollten sie allmählich doch eines besseren belehrt werden. Wie AfD, FPÖ oder die ganzen anderen weichgespülten „Alternativen“ sind auch Orban und Co. letzten Endes Fleisch von gleichem Fleische.