
Immer wieder einmal geistert der sogenannte „Kalergi-Plan“ durch national ausgerichtete Alternativmedien, ist Gegenstand von Diskussionen in Foren und Blogs. Mal hat die Thematik Hochkonjunktur, dann wird es wieder ruhiger um den berüchtigten Plan, der nach Ansicht bestimmter Personen die wahren Hintergründe des sich in Europa vollziehenden demografischen Wandels offenbart, der in allen europäischen Ländern das Verhältnis von autochthoner Bevölkerung und Ausländern zuungunsten der Erstgenannten verändert.
Auch im Rahmen von Infoständen, die von unseren Aktivisten veranstaltet wurden, war der „Kalergi-Plan“ mehrfach Thema von Gesprächen mit Bürgern, die Interesse an den Zielsetzungen und Bestrebungen unserer nationalrevolutionären Bewegung bekundeten. Was hat es also damit auf sich? Worum geht es konkret? Handelt es sich lediglich um eine krude Verschwörungstheorie weltfremder Spinner oder ist tatsächlich etwas dran an der Behauptung, dieser Plan sei die Grundlage bevölkerungspolitischer Entwicklungen, die von globalen Eliten vorangetrieben werden? Hat die Thematik überhaupt Relevanz für uns als nationalrevolutionäre Bewegung?
Als Urheber des sogenannten „Kalergi-Plans“ gilt der österreichische Schriftsteller und Politiker Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi, der eine Reihe von Schriften verfasste, in denen er seine Vorstellungen eines vereinten Europas entwickelte. In dessen bekanntesten Schriften „Pan-Europa“ (1923) und „Praktischer Idealismus“ (1925) plädiert Coudenhove-Kalergi für ein multirassisches und multikulturelles Europa, welches nach Auffassung des Verfassers allein für die Bewältigung der Herausforderungen des 20. Jahrhunderts geeignet sei. Coudenhove-Kalergi widmete sein ganzes Leben der Umsetzung seiner politischen Visionen, die in der Gründung der „Vereinigten Staaten von Europa“ gipfeln sollten.
Dass ein Großteil der in Coudenhove-Kalergis Vision von Europa herbeigesehnten Entwicklungen eingetroffen sind, ist offensichtlich und kann nicht geleugnet werden. Ein überfremdetes und multikulturelles Europa mit allen daraus resultierenden negativen Folgen für die autochthonen Bevölkerungen ist seit langem Realität. Zu einer Gründung der „Vereinigten Staaten von Europa“ ist es bislang nicht gekommen, wohl aber zu einer europäischen Integration in Form der Europäischen Union, die den Völkern der daran beteiligten Staaten mehrheitlich nicht zum Vorteil gereicht.
Wir Nationalrevolutionäre lehnen diese Entwicklungen konsequent ab und stellen uns diesen entschieden entgegen. Es gilt nicht nur, diese Entwicklungen zu stoppen, sondern sie mittels geeigneter Maßnahmen umzukehren. Hierfür sind vor allem das von unserer Bewegung entwickelte „Ausländerrückführungsprogramm“ sowie der Punkt 9 des Parteiprogramms, welcher auf die Schaffung einer Europäischen Eidgenossenschaft als Alternative zur bestehenden Europäischen Union abzielt, maßgeblich. Dabei ist es im Grunde völlig unerheblich, ob die genannten Entwicklungen tatsächlich auf einen Plan zurückgehen, der von Coudenhove-Kalergi erdacht und nachfolgend von europäischen bzw. globalen Eliten vorangetrieben wurde und immer noch wird.
Es ist eher unwahrscheinlich, dass globale Strippenzieher einen von Coudenhove-Kalergi ausgeheckten finsteren Plan buchstabengetreu in die Tat umsetzen. Dass dessen Ideen jedoch prägende Kraft hatten und ganze Generationen politischer Führungskräfte beeinflussten, ist nicht zu leugnen. Nicht ohnehin gilt Coudenhove-Kalergi als bedeutender Vordenker des Europäischen Einigungsprozesses. Doch statt unsere Zeit mit fruchtlosen Diskussionen über die Existenz oder Nicht-Existenz angeblicher Geheimpläne zu vergeuden, gilt es, unsere Kraft dafür einzusetzen, dass ein Deutschland und Europa geschaffen wird, das auf einem Deutschen Sozialismus fußt.













