Israel: Gaza soll „total zerstört“ werden

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Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hat auf einer zionistischen Siedlerkonferenz seine Pläne für den Gaza-Streifen bekannt gegeben. Demnach soll das Gebiet „total zerstört“ werden. 2,3 Millionen Palästinenser sollen in einem schmalen Gebiet zwischen der ägyptischen Grenze und dem sogenannten Morag-Korridor „konzentriert“ werden. Sie sollen „völlig verzweifelt“ werden, erkennen, dass es „keine Hoffnung“ mehr gebe und auswandern. Aktuell zeichnet sich im Gaza-Streifen eine durch zionistische Blockaden verursachte Hungersnot ab. Trotz kriecherischer Friedensbemühungen der neuen Machthaber führt Israel seinen Krieg auch gegen Syrien fort. Die Partei „Der III. Weg“ lehnt jede Zusammenarbeit mit dem Terrorstaat Israel ab.

 

Jüdische Vernichtungsfantasie

Schon seit Jahren gebiert sich der Terrorstaat Israel immer aggressiver gegen seine semitischen Nachbarn. Immer wieder sprießen neue jüdische Siedlungen in palästinensischem Land empor, die der einheimischen Bevölkerung noch mehr Lebensraum nehmen. Die zionistischen Siedler sind äußerst geburtenstark und haben eine starke Lobby in Tel Aviv und Jerusalem. So kommt es, dass nun der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich auf einer Konferenz der zionistischen Landräuber gesprochen hat. Und was er dort sagte, war selbst für den bekannten Extremisten krass: Der Gaza-Streifen solle zerstört, die Bevölkerung (immerhin mehr als 2 Millionen Menschen) solle „konzentriert“ und zur Auswanderung gedrängt werden. Aus deutscher Sicht ist es natürlich naheliegend, dass die so Vertriebenen wohl die BRD als Ziel anpeilen werden.

Smotrich erklärte: „Innerhalb weniger Monate werden wir erklären können, dass wir gewonnen haben. Gaza wird total zerstört sein.“ Die Palästinenser sollten in einem schmalen Gebiet zwischen der ägyptischen Grenze und dem Morag-Korridor, der zwischen Khan Younis und der Grenze der Stadt Rafah verläuft, zusammengetrieben werden. Der Rest des Gaza-Streifens solle leer bleiben.

Weiter äußerte sich Smotrich natürlich auch zu dem Kernanliegen der Siedler, der weiteren Ausdehnung ihrer Agglomerationen. So solle die West Bank durch Straßen geteilt werden. Diese Straßen sollen Jerusalem mit Ma’ale Adumim, einer zionistischen Siedlung, verbinden. Es solle dabei eine Straße für Palästinenser und eine für Israelis geben. Israelische Checkpoints sollten die getrennte Nutzung der Straßen überwachen. Da diese Straßen mitten durch palästinensisches Kerngebiet verlaufen würden, hätten sie für Israel einen „angenehmen Nebeneffekt“: ein eigener palästinensischer Staat wäre verunmöglicht. So erklärte auch Smotrich: „So töten wir den de facto palästinensischen Staat“.

Erst kürzlich hatte Smotrich übrigens erklärt, dass die „Befreiung der Geiseln“ nicht das oberste Kriegsziel der Israelis gewesen sei. Unabhängig von den Geiseln würde Israel an der „Besetzung“ des Gaza-Streifens arbeiten.

Wer aktuelle Bilder aus dem Gaza-Streifen sieht, der weiß, dass die Worte Smotrichs nicht nur so dahingesagt sind. Auch der israelische Präsident Benjamin Netanjahu hat sich erst kürzlich dahingehend geäußert, dass die Bevölkerung des Gaza-Streifens „umgesiedelt“ werden solle. Mehrere Hilfsorganisationen hatten zuletzt berichtet, dass selbst die nötigsten Lebensgrundlagen in dem Gebiet knapp geworden seien. So erklärte beispielsweise das Welternährungsprogramm, dass alle seine Lebensmittelvorräte im Gazastreifen aufgebraucht seien. Zynischerweise erklärte hingegen das israelische Kabinett, dass „derzeit genügend Nahrung im Gazastreifen“ vorhanden sei. Allen Bildern von ausgemergelten Kindern und von Menschen, die verzweifelt um Wasser betteln, zum Trotz.

Die zuletzt rückhaltlose Regierung Assad im benachbarten Syrien hatte Israel konsequent den Krieg erklärt. Trotz der Bilder aus dem Gaza-Streifen sind die nachfolgenden islamistischen Machthaber auf Kuschelkurs mit dem Terrorstaat Israel gegangen. Von Beginn an erklärte man, trotz anhaltender zionistischer Attacken, keinen Groll gegen Israel zu hegen. Nun sprach Islamistenführer und Staatspräsident Ahmed al-Scharaa sogar von „indirekten Gesprächen“, die man mit Israel aufgenommen habe. Man würde „die Lage beruhigen“ wollen. Das interessiert den Aggressor freilich wenig. In den letzten Tagen fanden nicht nur fortgesetzte Luftangriffe auf syrische Einrichtungen statt. Israel hat sogar weitere Bodentruppen auf syrisches Territorium verlegt.

 

Bezeichnende Reaktionen aus Europa

Die Reaktionen der Herrschenden auf den israelischen Terror sind erwartbar kleinlaut. Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) sprach von „größter Sorge“. Er wolle Israel „zur Mäßigung“ aufrufen. Die – auch nur theoretische – Möglichkeit von Konsequenzen erwähnte er nicht. Nur einen Tag nach diesem substanzlosen Aufruf zur Mäßigung sprach Steinmeier davon, dass die Aussöhnung mit Israel nach dem Zweiten Weltkrieg ein „Wunder“ sei, für das die Deutschen „zutiefst dankbar“ sein müssten. „Wir Deutsche können für dieses Geschenk der Versöhnung nicht dankbar genug sein!“

Überraschend deutlich erklärte der niederländische Außenminister Caspar Veldkamp in Den Haag hingegen, dass die israelische Blockade der Bevölkerung in Gaza „gegen das internationale humanitäre Recht“ verstoße. Man solle daher prüfen, ob Israel sich noch an die Bedingungen im Assoziationsabkommen von Israel und der EU halte. Die Niederlande würden eine Verlängerung des Abkommens ablehnen. Niederlande? Haben die nicht eine rechtspopulistische Regierung? Geht Rechtspopulismus nicht immer mit bedingungsloser Liebe zu Israel einher? Tatsächlich, denn Außenminister Veldkamp gehört nicht der Regierungspartei PVV von Geert Wilders an, sondern einem ihrer Koalitionspartner. Wilders selbst hat den Vorstoß Veldkamps auch postwendend kritisiert. „Schwacher Minister wählt die Seite der Anti-Israel-Demonstranten“, erklärte Wilders auf X.

Die USA unter ihrem Vollblutzionisten und Diktatorenfreund Donald Trump, die eigentlich wirklich keinerlei Beweise für ihre Liebe zu Israel erbringen müssen, haben aus Solidarität mit dem Terrorstaat ihr Verbindungsbüro zu den Palästinensern in Jerusalem geschlossen.

Die Partei „Der III. Weg“ lehnt jede Unterstützung für den Terrorstaat Israel ab. Waffenlieferungen müssen gestoppt werden. Zudem empfiehlt die nationalrevolutionäre Bewegung jedem aufrechten Deutschen den Boykott israelischer Waren, um Druck auf das zionistische Gebilde ausüben zu können.