
Mit diversen Hetzveranstaltungen wie einem „Sommer der Demokratie“, einem „langen Mittagstisch der Kulturen“ und Gottesdiensten möchte das christliche Bündnis über den III. Weg „aufklären“. Das Bündnis befindet sich nach eigenem Bekunden gegenüber der Siegener Zeitung „in großer Sorge angesichts der Möglichkeit, dass eine extrem rechte Partei in den Rat unserer Stadt Einzug halten könnte“. Die Sorge dürfte sich vor allem damit begründen, daß nach einem Einzug des „III. Weg“ die Ratsmitglieder der Systemparteien rund um den Griechen Kyrillos Kaioglidis nicht mehr hinter verschlossenen Türen die Steuergelder für Asylanten und sinnlose Bauprojekte verschleudern können.
Schon jetzt setzt das Christenbündnis alle Unterzeichner der Unterstützungsunterschriften zum Wahlantritt des „III. Weg“ unter Druck und man muss sich ernsthaft fragen, ob aus diesen Kreisen bald im Stil der Inquisition Verhöre und öffentliche Anprangerungen zu erwarten sind.
Im Spätmittelalter verhängten christliche Inquisitionsgerichte brutale Gefängnisstrafen bis hin zur Todesstrafe durch Verbrennung für Andersdenkende.
Wir hingegen teilen die Sicht der neuen Bundestagsvorsitzenden Julia Klöckner (CDU), welche kürzlich gegenüber der Bild am Sonntag feststellte, es solle sich die deutsche Kirche doch wieder verstärkt um Seelsorge und ihre Kernthemen kümmern, anstatt sich in politische Themen einzumischen.













