Bedrohung aus dem Osten: China rüstet bei Weltraumstreitkräften auf

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China verfügt seit 2016 über eine eigene Weltraumeinheit. Das kommunistische Land, an das die BRD für dessen Studenten in Deutschland und „Klimaprojekte“ immer noch Entwicklungsgelder zahlt, rüstet nun auch im Orbit massiv auf. Nach amerikanischen Angaben hat China in den Bereichen satellitengestützter Zielsysteme, bei weltraumbasierten Abwehr- und Störtechnologien sowie bei der nahtlosen Verknüpfung dieser Raumfahrttechnologien mit Heer, Luftwaffe und Marine große Fortschritte gemacht. Techniken, die in der Kriegsführung der Zukunft an Bedeutung gewinnen werden. Deutschland verfügt aktuell über ganze sieben Bundeswehrsatelliten. Europäische Zusammenarbeit im militärischen Bereich ist heute wichtiger als je zuvor. „Der III. Weg“ spricht sich nicht nur für konsequente Aufrüstung, sondern auch für den Aufbau der Europäischen Eidgenossenschaft zur Vertretung gemeinsamer Interessen gegen die aufstrebenden Mächte Asiens aus.

 

Wettrüsten im Weltall – China holt auf

Die Kriegsführung ändert sich laufend. In aktuellen Kriegen, wie in Nahost oder der Ukraine, spielen Drohnen eine eminent wichtige Rolle. Doch im Wettrüsten zwischen den Großmächten geht es mittlerweile um ganz andere Technologien. Eine wachsende Bedeutung haben dabei Systeme im Weltall. Bekanntestes Beispiel ist sicherlich das Satellitennetzwerk Starlink von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX. Das ukrainische Militär ist auf das Internet, das über dieses Netzwerk betrieben wird, angewiesen. Auch Drohnen werden darüber gesteuert und russische Störmaßnahmen darüber außer Kraft gesetzt. Wer das Weltall kontrolliert, hat ganz entscheidende Vorteile in der Kriegsführung.

Daher verwundert es nicht, dass sämtliche Großmächte ihre Kapazitäten im Weltall aufrüsten. Die USA verfügen über 250 militärisch genutzte Satelliten im All. Die US-Regierung unter Donald Trump hat im Mai ein Projekt „Golden Dome“ angekündigt, das bis 2029 eine Abwehrkuppel aus Weltraumwaffen über dem US-Festland aufbauen soll. Die Russische Föderation verfügt bereits seit 1992 über eine eigene Teilstreitkraft von Weltraumtruppen, darunter über 95 Satelliten. Russische Weltraumstreitkräfte sind nicht nur in Russland selbst, sondern auch in Aserbaidschan, Kasachstan, Tadschikistan und Weißrussland stationiert.

Doch auch China mischt in diesem Spiel der Großmächte mit. 2016 gründete das sogenannte „Land des Lächelns“ seine erste Weltraumeinheit, die 2024 in eine eigene Luft- und Raumstreitkraft überführt wurde. In den USA ist man besorgt: Der Chef des U.S. Space Command, General Stephen Whiting, warnte nun gegenüber der Zeitschrift „The Telegraph“ vor Chinas wachsenden militärischen Möglichkeiten im Weltall. So könnten Chinas Weltall-Waffen für gezielte Zielerfassung, die Störung gegnerischer Satelliten oder zur Koordination regulärer Truppen eingesetzt werden. China würde eine sogenannte „Kill Chain“ entwickeln, die Erfassung, Verfolgung und Bekämpfung eines Ziels aus dem Weltall heraus umschließt.

China verfügt bereits über mehr als 500 militärisch nutzbarer Satelliten. Allein im vergangenen Jahr hat das kommunistisch beherrschte Land 260 Satelliten ins All gebracht. 67 davon haben eine militärische Aufklärungsfunktion. Ein chinesisches Forschungsteam hat dieses Jahr eine Kamera entwickelt, mit der aus über 100 Kilometern Entfernung auf den Millimeter genaue Bilder geschossen werden können. Auch bei den Anti-Satellitenwaffen rüstet Peking auf. Hier verfügt China über Mittel zur „reversiblen Cyberstörung“, GPS- und Kommunikationsblockaden, Lasersysteme und sogenannte Co-Orbital-Waffen. Damit können Satelliten direkt attackiert oder gestört werden. Die chinesischen Einheiten sind bestens mit den Truppenteilen am Boden, zu Wasser und in der Luft versetzt und können so weitaus zielgerichteter agieren, als Einheiten von Ländern, die über solche Möglichkeiten nicht verfügen.

 

Europa erwache! Si vis pacem para bellum!

Angesichts des globalen Wettrüstens wächst die Gefahr für Europa. Nicht nur von der Russischen Föderation, sondern auch von China geht dabei eine imperialistische Bedrohung aus. Die USA als vermeintliche Schutzmacht ist dabei kein vertrauenswürdiger Partner. Die Loyalität der Amerikaner liegt bei Israel, aber nicht bei Europa. Das hat spätestens die laufende Ära unter Donald Trump gezeigt. Deutschland verfügt über ganze sieben Bundeswehrsatelliten. Die werden seit April 2023 vom Hauptquartier des Weltraumkommandos auf dem Paulsberg in Uedem/ Nordrhein-Westfalen koordiniert. Bei allem guten Willen zur Aufrüstung, den man aktuell immer noch in Zweifel ziehen kann, ist klar, dass Deutschland allein hier absehbar zu keiner relevanten Größe werden kann.

Umso wichtiger ist es, dass Europa eine gemeinsame Wehrmacht entwickelt, um sich gezielt verteidigen und eigene Interessen vertreten zu können. In einer Welt knapper werdender Ressourcen und zunehmender ökologischer Zerstörung kann man nicht davon ausgehen, dass die Zukunft friedlich wird, wie sich das naive Pazifisten von links und rechts gerne erhoffen. Verteidigung mag kostspielig sein, doch sie ist notwendig und unerlässlich. „Der III. Weg“ sieht daher zwei Punkte als wichtig an: Zum einen muss Deutschland seiner Rolle als zentraler europäischer Militärmacht gerecht werden und konsequent aufrüsten. Neben dem Ausbau der Bestände an Munition und Waffensystemen bedeutet dies gemäß Punkt 8 unseres Parteiprogramms auch die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Zum anderen muss die europäische Zusammenarbeit gestärkt werden. Solange jedes Land seine eigenen Wege in Sachen Militär geht, oder wie Ungarn oder die Slowakei sogar mehr oder minder ganz aus dem europäischen Verteidigungsverbund ausschert, um sich Moskaus imperialistischem Regime anzubiedern, kann Europa nicht zu einer eigenen Macht werden. „Der III. Weg“ setzt sich auch aus diesem Grund für die Einführung einer Europäischen Eidgenossenschaft ein. Europa erwache und schwinge Dich auf zu einem Europa in Waffen!