Geschäftsmodell „Klima“: Blackrock wittert weiter Rendite

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Der „Klimaschutz“ ist in der letzten Zeit medial etwas in den Hintergrund gerückt. Aus wirtschaftlicher Sicht ist das Thema jedoch weiterhin brandaktuell. Die einflussreiche Investmentgesellschaft Blackrock hat in einer Pressekonferenz dargelegt, warum sie in dem Bereich weiterhin große Potenziale sieht. In den kommenden Jahren dürften neu entstehende Märkte einen gewaltigen Infrastrukturausbau benötigen. Für Anleger klingt das nach einem guten Geschäft. Wir legen dar, warum aus ökologischer Sicht die kapitalistische Hochkonjunktur keineswegs erfreulich ist.

 

Blackrock will ran an die Ersparnisse

Seit der Finanzkrise von 2008 stürzt die Wirtschaft nach offizieller Lesart von einer Krise in die andere. Für die Weltwirtschaft steht es daher scheinbar schlecht: Viele Länder, Unternehmen, aber auch Privatpersonen sind hoch verschuldet. Bei dem Investment-Giganten Blackrock sieht man dennoch mit Zuversicht in die Zukunft. Der Grund dafür sind die weltbewegenden Transitionen unserer Zeit. Da ist zum einen die Digitalisierung, zum anderen aber auch der Umbau diverser Wirtschaftszweige für den sogenannten Klimaschutz. Energie, Transport, Infrastruktur; überall ergeben sich Veränderungen. Nur ein Beispiel: Weil Windenergie vorwiegend in den großen Off-Shore-Anlagen im Meer oder in den Windparks Sachsen-Anhalts produziert wird, aber vorwiegend in den großen Industriegebieten im Süden und Westen der Bundesrepublik benötigt wird, braucht es ein gewaltiges Netzwerk zum Stromtransport. Das muss gebaut werden und das kostet Geld.

Geld hat Blackrock genug. Die Investmentgesellschaft, die von den Juden Larry Fink und Robert S. Kapito geleitet wird, hat einen Jahresumsatz von mehr als 20 Milliarden Dollar und verwaltet gewaltige Summen, die Privatanleger, aber auch Stiftungen und Staatsfonds angelegt haben. Philipp Hildebrandt, der stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende in Frankfurt, erklärt: „Wir haben viele Ersparnisse in Europa“. Dieses „ungenutzte Kapital“ müsste für Investitionen genutzt werden. „Wir sitzen auf Bankguthaben von 10 Billionen Euro“, so Hildebrandt. Gegenüber Medienvertretern hat Blackrock einige der Unternehmen vorgestellt, auf die man aktuell setzt. Darunter befinden sich auffallend viele Firmen, die ihre Gewinne im sogenannten „Klimaschutz“ einfahren. Eines dieser Unternehmen ist die Firma Neustark aus der Schweiz. Neustark ist ein „Carbon-Dioxide-Removal-Unternehmen“. Hinter dem sperrigen Titel verbirgt sich ein Konzept, bei dem CO2 aus Biogasanlagen in Beton gespeichert wird. Damit könnten die Kunden von Neustark ihr CO2-Budget, das sich aus dem Handel mit Klima-Emissionspapieren ergibt, schonen.

 

Kapitalfehler Kapitalismus

Viele Menschen glauben, der Kapitalismus stünde dem Klimaschutz im Wege. Sie nehmen an, dass Klimaschutz voraussetzen würde, dass die Reichen von ihren Vermögen etwas abgeben müssten. Aus ihrer Habgier heraus würden sie das verhindern wollen und daher den Klimaschutz wo immer möglich sabotieren. Fakt ist: Es gibt Superreiche, die vom alten Status quo profitieren. Beispielsweise das amerikanische Mischunternehmen Koch Industries, das unter anderem in den Produktionsbereichen Erdöl, Erdgas, Chemie, Energie, Asphalt, Kunstdünger, Nahrungsmittel und Kunststoff tätig ist. Fakt ist auch, dass der Klimaschutz natürlich Geld kostet. Nur: Erfolgreiche Unternehmer investieren gerne, weil sie sich davon größere Rendite versprechen. Wer in den Bau einer Fabrik investiert, kann sich langfristig ja auch erhoffen, Profite einzufahren, wenn die Fabrik erst einmal produziert. Und im Namen des „Klimaschutzes“ müssen kaum überschaubare Transformationen durchgeführt werden. Es ist nicht so, dass die dafür nötigen Investitionen einfach in die Luft geblasen werden. Windräder, E-Autos, Wärmepumpen: Das alles erfordert Hersteller mit Vorfertigungen, Transporten, Installationen. Aus wirtschaftlicher Sicht also gewaltige Wachstumspotenziale. Und das alles im Namen einer guten Sache, dem Kampf gegen den Klimawandel.

Nur: Abgesehen von der Frage nach der Effektivität des sogenannten Klimaschutzes ändert die Transformation des Kapitalismus in seine grüne Version 2.0 an der Bedrohung durch die ökologische Multi-Krise nichts. Stichwort Ressourcenschwund: Es sind nicht allein Öl, Gas und Kohle, die endlich sind. Auch seltene Erden, Lithium oder gar einfacher Sand sind nur in begrenztem Maße vorhanden. Und weil die Wirtschaft auch im grünen Kapitalismus immer weiter expandieren soll, wächst auch der globale Ressourcenverbrauch unverändert an. Das bedeutet auch: Abholzung von Wäldern, Desertifikation, Flächenfraß. Auch für eine Stromtrasse für Öko-Strom muss unsere heimatliche Natur zerstört werden. Hinzu kommt die Entsorgungsproblematik. Wachsender Wirtschaft folgt wachsender Konsum und dem wiederum neue Abfallberge. Und so werden Meere, Flüsse und Seen verschmutzt, Plastikberge aufgetürmt und Schutthalden neu errichtet.

Es braucht daher eine ökologische Revolution, die nicht im Rahmen des Zinses-Zins-Kapitalismus möglich ist. Als Nationalrevolutionäre stehen wir für eine raumgebundene Volkswirtschaft. Wir wollen ein System, das eben nicht auf völlig unhinterfragtem Wachstum fußt. Der Deutsche Sozialismus ist nachhaltig, weil er auf regionale Produktion, Selbstbeschränkung und Konsumverzicht setzt. Wir wollen ein besseres Deutschland, in dem ein gesundes und selbstbewusstes Volk lebt. Schluss mit Degeneration, Konsumgesellschaft und der Herrschaft des Mammons!

Werde auch Du aktiv und hilf mit, dass die ökologische Revolution gleichzeitig auch eine nationale Revolution wird!