
Das Denkmal wurde in den 40iger Jahren von den Eltern der Söhne Rolf und Helmut Steuernagel errichtet. Sie selbst wurden nach ihrem Tod am Denkmal symbolisch bei ihren Söhnen beigesetzt. Beide Söhne fielen im Ostfeldzug.
Während Schüler vom Weilburger Gymnasium Philippinum öffentlichkeits- und medienwirksam an jüdischen Grabsteinen rumschrubben, fristen die Gräber der Vorfahren besagter Schüler meist ein jämmerliches Dasein. Mit ein wenig Eigeninitiative und Interesse an unserer deutschen Geschichte kann jeder Einzelne mithelfen, das Gedenken an unsere Vorfahren aufrecht zu erhalten.
Gemeinsam befreite man das Denkmal wieder von einer dicken Schicht Moos und Laub, reinigte die Gedenktafeln sowie Mauern und pflanzte zu Ehren der Toten ein paar Blumen. Außerdem wurden ein Birkenkreuz aufgestellt und die umgeworfenen Grabsteine wieder aufgerichtet. Als die Arbeit getan war, verweilten unsere Aktivisten noch ein wenig am Ort und gedachten der verstorbenen Helden.
Nicht nur das stille Niederlegen von einem Kranz oder das Aufstellen von Kerzen, sondern auch die Reinigung von Kriegerdenkmälern oder Gräbern ist ein Akt der Dankbarkeit für ihren Heldenmut.

Kriegerseele
Wie der Funke in dem Stein,
Wie der Blitz in Gottes Wolke
Ruht die Seele dein und mein
Tatbereit in unserm Volke.
Blitz und Funke mag vergehen,
Wenn sie niederfahrend zünden.
Flammen werden auferstehn
Und zum Brande sich verbünden.
Helle, junge Seele, zisch‘
In des Feindes volle Scheuern!
Flamme, zünde und erlisch
Oder wachs‘ zu mächt’gen Feuern!
Walter Flex

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