
Repression im 1.270-Seelen-Dorf
Dass nicht jeder Bewohner der buntesten Republik, welche es je auf deutschem Boden gegeben hat, Freudentänze aufführt, wenn er einen strammen Mann unseres Stützpunktes bei seiner politischen Arbeit beobachtet, ist uns durchaus bewusst. Doch dass eine Meldung zur Sichtung eines Deutschen, welcher auch in Zukunft noch in einem Deutschland der Deutschen leben möchte, beim lokalen Polizeirevier tatsächlich zu einem Einsatz der Staatsdiener führt, hatte man bei einer eigentlich entspannten Flugblattaktion im rund 1.270 Seelen zählenden Kilchberg nun wirklich nicht kommen sehen können. Es darf nicht sein, was nicht sein darf und so kam es, dass die mutigen und pflichtbewussten Beamten im Dienste der angeblich seit jeher freiheitlichsten Demokratie kurzerhand einen unserer Aktivisten festsetzten. Was folgte, war ein Platzverweis und eine Beschlagnahmung der Flugblätter. Ob die Maßnahme der Polizisten rechtmäßig war, wird selbstverständlich im Nachgang durch unsere Rechtsabteilung geprüft werden, und wer weiß, vielleicht haben sich die Hüter der Ordnung nun selbst auf einen von Rechtswegen bereits morschen Holzweg begeben.
Die Südwest Presse in gewohnter Hetzmanier
In gewohnter Manier rief unsere Aktivität nun auch die Südwest Presse auf den Plan. In einem reißerischen Artikel nahm man zunächst Bezug auf die Struktur unserer Nationalrevolutionären Jugend und berichtete auch über vorherige Aktionen des Stützpunktes Württemberg in Tübingen. Doch gegen Ende wird die Autorin Lisa Marie Sporrer doch etwas deutlicher. Vage, aber zwischen den Zeilen doch deutlich vernehmbar, wird in den Raum gestellt, dass der Inhalt unserer Flugschriften den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen soll. Auch lässt man eine anonyme – zumindest vermeintliche – Kilchbergerin zu Wort kommen, welche davon poltert, dass man nicht einfach „Nazi-Inhalte“ verteilen dürfe. Dass die Unbekannte nun nicht über den politischen Reifegrad des mit der Nazi-Keule schwingens hinaus ragt, ist das eine, dass die Tintenritterin des auf gut schwäbisch g’sagten Käsblättles diesen Unsinn aber auch noch ungefiltert der Öffentlichkeit zugänglich macht, sagt wohl mehr über jene Personen aus und ist wohl gute Werbung für unsere Sache bei den wenigen verbleibenden Lesern dieser Medienmafia, welche noch in der Lage sind, das Gehirn zum Denken zu benutzen. Eines ist gewiss, und mit diesem Satz soll dieser Artikel nun auch seinen Abschluss finden: Wir werden wohl bald wieder in Kilchberg von uns hören machen – auf bald!













