Kroatien: Präsident Milanović verwahrt sich gegen „israelische Keime“

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Kroatiens Präsident Zoran Milanović hat öffentlich erklärt, sein Land werde „keine fremden Infektionen und Keime dulden – weder iranische noch israelische“. Damit reagierte er auf Äußerungen des israelischen Botschafters in Zagreb, Gary Koren. Dieser hatte nach Ansicht von Milanović behauptet, dass sich „mitten in Zagreb ein terroristisches Nest in der iranischen Botschaft“ befinde. Milanović ist im eigenen Land unter kroatischen Nationalisten jedoch aufgrund russlandfreundlicher und LGBTQ-freundlicher Ansichten umstritten. Der III. Weg setzt sich gegen jede Unterstützung des Terrorstaates Israels ein!

 

Israel ist empört: „Antisemitismus“ in Zagreb

Seit dem 7. Oktober 2023 befindet sich Israel quasi permanent im Kriegszustand. Nach der völligen Verwüstung des Gaza-Streifens und dem Sturz des syrischen Präsidenten arbeitet sich das zionistische Terror-Regime am Libanon und dem Iran ab. Dabei hat das zionistische Wüten auch Auswirkungen auf Europa, insbesondere weil das iranische Mullah-Regime mit seiner Kontrolle über die Straße von Hormuz gewisse Machtmittel hat und diese auch nutzt, um dem Westen wirtschaftlich zu schaden. Zwar meiden nahezu alle Regierungsoberhäupter dieses Planeten den offenen Konflikt mit den sich als „auserwählt“ dünkenden, vermeintlich Mächtigen in Tel Aviv, und doch wächst der Unmut unter der Oberfläche. Dem kroatischen Präsidenten Zoran Milanović ist nun der Kragen geplatzt.

Der israelische Botschafter in Kroatiens Hauptstadt Zagreb (Agram), Gary Koren, hatte sich in kroatische Angelegenheiten eingemischt. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur HINA hatte er Kroatien aufgefordert, das Personal der iranischen Botschaft in Zagreb zu überprüfen. Es bestehe die Möglichkeit, dass sich unter dem Personal Mitglieder der Revolutionsgarden befänden, deren Aufgabe es sein könnte, Informationen zu sammeln oder Terrorismus zu unterstützen. Diese Einmischung wertete Milanović als Affront. Der Israeli habe quasi behauptet, dass sich „mitten in Zagreb ein terroristisches Nest in der iranischen Botschaft“ befinde.

Kroatien würde jedoch „keine fremden Infektionen und Keime dulden – weder iranische noch israelische“. Außerdem warf er Israel „Terrorismus“ im Gaza-Streifen vor und erklärte, dass der Iran zwar zu „terroristischen Aktivitäten“ neige, jedoch nur im Nahen Osten und nicht in Europa – „zumindest so weit ich weiß“.

Die reflexartige zionistische Empörung blieb nicht aus. Israels Außenminister Gideon Saar hat Milanović postwendend „Antisemitismus“ vorgeworfen. Er bezeichnete die Wortwahl des kroatischen Präsidenten als „beleidigende Rhetorik“. Die „hasserfüllte Sprache über Israel und den Zionismus“ spiegle einen antisemitischen Ansatz wider, so Saar. Kroatien müsse als Mitglied der „International Holocaust Remembrance Alliance“ schließlich vermeintlichen oder tatsächlichen Antisemitismus bekämpfen. Milanović habe seine „Verpflichtungen“ verraten.

Angemerkt werden muss hierbei, dass Milanović jedoch keineswegs als Vertreter einer auch nur ansatzweise nationalistischen Politik bekannt ist. Der Sohn kommunistischer Tito-Partisanen vertritt linke Positionen im Hinblick auf Abtreibungen, auf LGBTQ-Propaganda, hat den Ustascha-Schlachtruf „Za Dom Spremni“ verurteilt und kyrilische Schriftzeichen in der heiligen Stadt des kroatischen Nationalismus Vukovar einführen lassen. Außerdem hat er sich seit dem russischen Angriff auf die Ukraine wiederholt pro-russisch und damit anti-europäisch geäußert. Innerhalb Kroatiens ist der Linkspolitiker Milanović daher zu recht mehr als umstritten.

Die Partei DER III. WEG setzt sich seit Beginn ihres Bestehens gegen den Terrorstaat Israel ein. Diplomatische und ökonomische Beziehungen müssen abgebrochen und Waffenlieferungen gestoppt werden. So wie gegen den Terrorstaat der Russischen Föderation, müssen auch gegen Israel wirtschaftliche Sanktionen verhängt und das Vermögen zionistischer Israelis, die in Deutschland leben, eingefroren oder beschlagnahmt werden. Zudem empfiehlt die nationalrevolutionäre Bewegung jedem Deutschen den Boykott israelischer Waren, um Druck auf das zionistische Regime ausüben zu können.