
Nationalrevolutionäre Aktivisten aus Ostbayern trafen sich gestern in Passau und gedachten der schmerzhaften Tage zu Kriegsende hier in dieser Stadt. Was passierte in dieser Zeit, hier an dem Ort?
Als strategisch bedeutsamer Eisenbahnknotenpunkt geriet Passau bereits ab 1941 ins Visier alliierter Luftangriffe. In den letzten Kriegsmonaten nahmen diese Angriffe deutlich zu. Am 29. November 1944 warfen britische und amerikanische Bomberverbände kurz nach Mittag ihre tödliche Last über den Bahnanlagen ab. Da die Bomben aus einer Höhe von etwa 2.000 Metern abgeworfen wurden, verfehlten viele ihr eigentliches Ziel und trafen stattdessen angrenzende Wohngebiete. Die Folgen waren verheerend: 43 Menschen verloren an diesem Tag ihr Leben.
Ein weiterer schwerer Luftangriff folgte am 19. März 1945, bei dem 30 Menschen ums Leben kamen. Die heftigste Bombardierung erlebte die Stadt jedoch am frühen Nachmittag des 18. April 1945. Über 400 Tonnen Bomben gingen auf Passau nieder und richteten massive Zerstörungen an. 150 Menschen verloren dabei ihr Leben.
Offiziell starben in diesen Tagen 223 Passauer direkt durch die Bombenangriffe. Doch die tatsächliche Zahl der Opfer dürfte höher gewesen sein. Viele Menschen ertranken in den Flüssen, wurden in Kellern verschüttet oder verbrannten in den zerstörten Häusern. Tausende wurden verletzt; Verwundete lagen auf den Straßen, während das Krankenhaus völlig überlastet war. Die gesprengten Brücken machten eine Flucht nahezu unmöglich. Inmitten dieser Ausweglosigkeit suchten viele Menschen Halt im Gebet.
Gestern erinnerten sich Aktivisten aus Ostbayern in Passau an diese Ereignisse und gedachten insbesondere der zivilen Opfer. Die Partei DER III. WEG setzt sich aktiv für einen zentralen Gedenktag zur Erinnerung an die Toten, welche Opfer alliierter Mörderhand geworden sind. Diese sogenannten „Befreier“ brachten Tod und Verderben, damals bei uns und heute noch mehr in der ganzen Welt.
Fürs Vaterland? Bereit!
Fürs Volk? Bereit!
Für die Heimat? Bereit!













