Gedichteinsendung: Die gütige Mutter

Home/Politik, Gesellschaft und Wirtschaft/Gedichteinsendung: Die gütige Mutter

Gütig ist die Mutter, die lächelnd auf ihre Kinder sieht, wenn am Mittagstisch das größte Chaos dann geschieht, weil Kinderhände tapsig sind,
und so verwirrend wie der Wind.

Das gütige Auge, das das sieht, wie Ordnung sich zum Chaos schied,
die Ruhe bewahrt und das Bäckchen zärtlich streicht, ist unter Nichtmüttern bisher unerreicht.

Wenn trampelnde Schritte das Haus erschüttern, weil aufgeregt die Kinder vor Freude gewittern, da nun der ersehnte Ausflug ist so nah,
ist bei der Vollblutmutter stets Verständnis da.
Auch wenn ein Kummer frisst das Kinderherz, teilt sie umarmend deren Schmerz,
drückt sie stärkend an die Mutterbrust, als hätte sie’s schon längst gewusst.

Sie setzt sich geduldig an den Hausaufgabentisch, kämpft sich gemeinsam durch das Lehrmaterialgemisch, gibt Ratschläge oder konstruiert Eselsbrücken,
bis das die Aufgaben endlich glücken.

Wenn nachts ein schwerer Alptraum dich plagt, dann bleibt nur Eine eisern unverzagt,
setzt sich zu dir ans Bett und streicht dich immer wieder, spricht beruhigend, tröstend oder singt heilende Lieder.

Alles um dich mag wirken wie der Götter Strafen, doch bei ihr bleibt immer ein sicherer Hafen,
wo das Chaos und der Sturm seine Macht verliert, weil hier die Hoffnung neu gebiert.

Wenn alle dir den Rücken kehren, sich über dich nur noch beschweren, dann wird sie eine Konstante sein,
denn ihr Herz das bleibt für immer dein .

Hast du auch mal etwas Schlimmes ausgefressen, daran wird sie dich nicht messen,
sie sieht durch alle deine Maskeraden,
sei gewiss, ihr Herz wird immer auf dich warten.

Noch keine Kommentare.

Kommentieren

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2500 begrenzt.

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.