
Die vergangenen Jahre haben schonungslos offengelegt, wie verwundbar Europa geworden ist. Der Krieg in der Ukraine, geopolitische Spannungen zwischen den USA, Russland und China sowie wirtschaftliche Abhängigkeiten in Energie- und Sicherheitsfragen zeigen, dass der Kontinent seine strategische Handlungsfähigkeit weitgehend verloren hat. Europa ist wirtschaftlich stark, politisch jedoch oft zerstritten und militärisch abhängig.
Europa im Würgegriff zweier imperialistischer Großmächte
Während die USA unter dem Deckmantel des „Kampfes gegen den Terror“ weltweit Kriege geführt haben, um die Macht der weltweiten Hochfinanz auszuweiten und zu sichern, hat sich unter dem Langzeitdespoten Putin eine zweite imperialistische Macht erhoben, die ganz im Sinne der untergegangenen kommunistischen Sowjetunion Ziele verfolgt, die sich direkt gegen Europa richten.
Die Europäische Union hat es über Jahrzehnte versäumt, aus ihrer wirtschaftlichen Stärke auch politische und sicherheitspolitische Souveränität zu entwickeln. Nationale Interessen wurden gegeneinander ausgespielt, gemeinsame Verteidigungsstrukturen nur halbherzig aufgebaut und sicherheitspolitische Verantwortung weitgehend an die NATO und damit an die USA ausgelagert. Diese Abhängigkeit rächt sich heute. Deshalb gewinnt unsere Idee einer europäischen Eidgenossenschaft zunehmend an Bedeutung. Gemeint ist für uns als Partei DER III. WEG kein zentralistischer Superstaat, sondern ein Zusammenschluss souveräner europäischer Nationen, die ihre kulturelle Eigenständigkeit bewahren, aber in den entscheidenden Fragen gemeinsam handeln: Außenpolitik, Grenzschutz, Energieversorgung, Verteidigung und Infrastruktur.
Ein solches Modell wäre notwendig, weil einzelne europäische Staaten allein kaum noch in der Lage sind, ihre Interessen gegenüber globalen Großmächten durchzusetzen. Gemeinsam jedoch verfügt Europa über enorme wirtschaftliche, technologische und sicherheitspolitische Potenziale.
Wir stehen deshalb für die langfristige Schaffung eines europäischen Verteidigungsbündnisses innerhalb der europäischen Eidgenossenschaft mit einem europäischen Generalstab anstelle der bisher bestehenden NATO.
Deutschland und die militärische Handlungsfähigkeit
Die deutsche Bundeswehr hat über Jahrzehnte hinweg vor allem den Interessen der US-amerikanischen Imperialisten bei Auslandseinsätzen gedient. Nach der Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011 befindet sich die deutsche Armee mittlerweile in einem desolaten Zustand, dem es neben funktionsfähigem Material auch an aktiven Soldaten und Rekruten mangelt.
Wir als nationalrevolutionäre Bewegung sagen ganz klar: Wir brauchen ein wehrtüchtiges Deutschland im Interesse unseres Volkes und ganz Europas.
Der Zustand der Bundeswehr zeigt beispielhaft, wie stark Deutschland sicherheitspolitisch abgebaut hat. Jahrelange Sparpolitik, bürokratische Fehlentscheidungen und politische Realitätsverweigerung haben dazu geführt, dass eine der wichtigsten Volkswirtschaften Europas militärisch nur eingeschränkt einsatzfähig ist.
Eine funktionierende Bundeswehr wäre jedoch kein Ausdruck von Militarismus, sondern eine grundlegende Voraussetzung für den Schutz des eigenen Volkes. Jeder souveräne Staat trägt Verantwortung dafür, seine Bürger, seine Infrastruktur und seine territoriale Integrität verteidigen zu können. Wer diese Aufgabe vollständig an andere Mächte delegiert, macht sich dauerhaft abhängig.
In diesem Zusammenhang wird auch unser Ziel der Wiedereinführung der Wehrpflicht immer wichtiger. Eine moderne Wehrpflicht wäre nicht unethisch, sondern dient in erster Linie dem Schutz der Bürger und der Stabilität des Landes. In einer Zeit wachsender internationaler Spannungen, hybrider Bedrohungen und zunehmender Unsicherheit kann ein Staat seine Verteidigungsfähigkeit nicht allein auf Freiwilligkeit aufbauen. Gerade junge Menschen könnten dadurch praktische Fähigkeiten, Disziplin, Verantwortungsbewusstsein und gesellschaftlichen Zusammenhalt erfahren – Werte, die in vielen westlichen Völkern zunehmend verloren gehen. Gleichzeitig würde eine Wehrpflicht die Verbindung zwischen Volk und Staat stärken, anstatt Sicherheit ausschließlich an professionelle Strukturen auszulagern.
Unsere nationalrevolutionäre Bewegung steht deshalb für:
- die Wiedereinführung der Wehrpflicht ab 18 Jahren,
- die Ausrüstung der Bundeswehr mit modernster Waffentechnologie und die Anhebung des Verteidigungsetats,
- die ausschließliche Beteiligung deutscher Soldaten an Auslandseinsätzen, die in direktem Zusammenhang mit der Sicherheit Europas stehen.
Deutschland und Europa stehen vor einer historischen Entscheidung: Entweder bleibt der Kontinent geopolitisch abhängig und reagiert weiterhin nur auf äußeren Druck; oder Europa entwickelt endlich die Fähigkeit, seine eigenen Interessen und seine Bürger eigenständig zu schützen.
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