Jemen: Huthi-Rebellen erobern wichtige Meerenge mit Folgen für Europa

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Die jemenitische Huthi-Rebellen-Miliz hat die Stadt Mocca an der Straße von Bab al-Mandab eingenommen. Berichten zufolge sollen auch die Inseln Hanisch und Zuqar in die Hände der Aufständischen gefallen sein. Die Huthis sind mit dem Iran verbündet und kämpfen vorwiegend gegen Saudi-Arabien, aber auch gegen Israel. Die Erstürmung der wichtigen Hafenstadt ist nicht nur regional von Bedeutung. Die Straße von Bab al-Mandab ist eine wichtige Transitstrecke für Öl- und Gastransporte. Die Ereignisse in der Region haben bereits zu einem deutlichen Anstieg der Ölpreise gesorgt. Sollten die Huthis nun mit einer Blockade der Meerenge beginnen, hätte das fatale Auswirkungen für Europa. Die Attacken der Huthi-Miliz wie auch des Irans zeigen Europas Verwundbarkeit und aktuelle Schwäche auf. Sie machen deutlich, warum Europa einen neuen, starken Machtblock bilden und eigene Interessen konsequent durchsetzen muss. Die Partei DER III. WEG setzt sich für die Gründung einer Europäischen Eidgenossenschaft anstelle der Europäischen Union ein; wirtschaftlich weitestgehend autark, unabhängig von Ost und West, und militärisch hochgerüstet.

 

Archaisches Wüstenvolk gefährdet Europas Wirtschaft

Der Staat Jemen, im Süden der arabischen Halbinsel gelegen, ist vielen Deutschen unbekannt. Was jedoch jedem Deutschen nur all zu gut bekannt ist, sind die kontinuierlich steigenden Benzinpreise an den Tankstellen. Wie hängt beides zusammen?

Im Jemen tobt ein langanhaltender Bürgerkrieg. Die Zentralregierung kämpft dabei gegen eine aufständische Miliz. Während die Zentralregierung von Saudi-Arabien unterstützt wird, steht hinter den Huthi-Rebellen das Mullah-Regime im Iran. Der Jemen ist eines der ärmsten Länder der Welt. Er verfügt weder über relevante Bodenschätze, noch über eine auch nur rudimentär ausgebildete Industrie und selbst die örtliche Landwirtschaft ist nicht annähernd in der Lage, die etwa 42 Millionen Einwohner zu versorgen. Ein Großteil der Bevölkerung ist abhängig von der Droge Khat. In einer Studie der WHO in den Städten Sanaa und Taiz stellte sich heraus, dass 48,9 Prozent der befragten Männer und 31,8 Prozent der Frauen die Kriterien für eine Abhängigkeit erfüllten. Einer älteren Studie zufolge konsumieren 67,9 Prozent der Bevölkerung die Droge. Eine genauere Datenlage lässt sich aufgrund der archaischen Entwicklung des Landes und der mangelhaften Beziehungen zu zivilisierten Ländern nicht ermitteln.

In den vergangenen Jahren war es im jemenitischen Bürgerkrieg etwas ruhiger geworden. Wenn man Nachrichten aus dem Land am Golf von Aden vernommen hat, dann hatten diese entweder mit Attacken zwischen Saudi-Arabien und den Huthis oder aber zwischen den Huthis und Israel zu tun. Für Europa soweit unspektakulär, könnte man meinen. Nun ist der Huthi-Miliz jedoch ein wichtiger Vorstoß gelungen. Dabei eroberte die Miliz die Hafenstadt Mocca. Nach Angaben des Kommandeurs Tarek Saleh haben sich regierungstreue Truppen der Nationalen Widerstandskräfte zurückgezogen. Den Huthis zufolge haben Kämpfer, die ihre Waffen niederlegen wollen, eine Amnestie erhalten.

Die Relevanz dieses Ereignisses ergibt sich aus der Lage Moccas an der Straße von Bab al-Mandab. Diese Strecke spielt eine wichtige Rolle im internationalen Schiffsverkehr. So verkehren hier Tanker mit Rohöl und Flüssiggas sowie Containerschiffe. Die Eroberung von Mocca versetzt die Huthis in die Lage, den Schiffsverkehr direkt zu bedrohen. Noch ist unklar, ob es zu einer Blockade der Straße von Bab al-Mandab kommen wird. Die bislang unbestätigte Eroberung zweier Inseln nördlich von Mocca verstärken zusätzlich die Position der Miliz. Doch schon jetzt reagiert die Wirtschaft empfindlich. Die Ölpreise sind auf 110 Dollar für ein Barrel Brent gestiegen. Auch Erdgas und Diesel sind teurer geworden. Die Frachtraten für Öltanker stiegen ebenfalls an.

Die Energiekosten in der BRD sind nicht allein aufgrund der hohen Steuern so hoch. Auch der amerikanisch-israelische Angriffskrieg gegen den Iran treibt die Preise. Die Blockade der Straße von Hormus sorgt dafür, dass zahlreiche Tanker ihre Fracht nicht mehr transportieren können. Empfängerstaaten müssen daher auf andere Quellen zurückgreifen, und das sorgt für global steigende Preise. Das trifft konkret das deutsche Volk nicht allein durch die gestiegenen Preise für Treibstoff, sondern beispielsweise auch durch den Anstieg beim Heizöl.

Bezeichnend ist daher, wenn der nationalbolschewistische Compact-Herausgeber Jürgen Elsässer unter Bezugnahme auf die Eroberung Moccas auf „X“ erklärt, er gehöre zum „Team Huthi“. Doch die Huthis haben auch zur neuerlichen Entzauberung einer weiteren Ikone des Rechtspopulismus beigetragen. US-Präsident Donald J. Trump ist bereits daran gescheitert, den Iran zu besiegen. Die Siege der Huthis wirken sich nun auch auf die USA aus, denn auch dort steigen die Treibstoffpreise. Anstatt das Problem beim Namen zu nennen, versucht Trump abzulenken. Er erklärte, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine die Ursache steigender Dieselpreise sei und forderte den ukrainischen Präsidenten unverschämterweise dazu auf, die Angriffe auf russische Raffinerien und damit den ukrainischen Überlebenskampf gegen den imperialistischen russländischen Aggressor einzustellen. Fraglich ist, ob die US-Administration nach dem Scheitern an der Straße von Hormus sich der nächsten Aufgabe annehmen kann und das Problem des Huthi-Aufstandes endlich in den Griff bekommt, oder sich lieber weiterhin den Sündenbock unter Europäern sucht, die ihre nationalen Lebensinteressen verteidigen.

Europa selbst schaut dem Treiben wieder einmal hilflos zu. Das offenbart die Schwäche der Europäischen Union. Offenbar fehlen die Machtmittel, um eigene Interessen auch im globalen Raum durchsetzen zu können. Die Partei DER III. WEG setzt sich darum für die Einführung der Europäischen Eidgenossenschaft ein. Für die Zukunft Europas und auch Deutschlands ist nicht nur wichtig, dass innereuropäische Konflikte abgebaut werden und der Handel zwischen den europäischen Staaten floriert. Auch nach außen hin muss Europa als geeinte Macht auftreten. Das umfasst diplomatische, aber auch militärische Optionen. Voraussetzung dafür ist eine revolutionäre Erneuerung in ganz Europa. Sowohl die herrschenden liberalen, als auch die links- und rechtspopulistischen Scheinalternativen müssen von nationalrevolutionären Kräften abgelöst werden. Nur so kann sich Europa in einer Welt knapper werdender Ressourcen und zunehmender Konflikte behaupten und das dauerhafte Überleben seiner weißen Kulturvölker sichern!

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