Erneuerbare Energie: Die Kraft unserer Flüsse nutzen

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Deutschland besitzt etwas, das kein Energiekonzern und kein ausländischer Lieferant herstellen kann: seine eigenen Flüsse und ihre natürliche Kraft. Seit Generationen wird Wasserkraft genutzt, doch ihr Potenzial ist noch längst nicht ausgeschöpft und wird bei der Diskussion um eine saubere Energiewende viel zu stiefmütterlich behandelt.

Während über immer neue Energiequellen und Abhängigkeiten diskutiert wird, liegt ein Teil der Lösung direkt vor unserer Haustür. Bestehende Wasserkraftanlagen können modernisiert, Wirkungsgrade verbessert und geeignete Standorte technisch weiterentwickelt werden. Es sind zwar ungefähr 40 Milliarden Euro an Investition dafür notwendig, aber dafür können die Anlagen mit einer Betriebsdauer von 60 Jahren glänzen. Aktuelle Untersuchungen sehen dabei ein zusätzliches Leistungspotenzial von bis zu 7,1 Gigawatt. Damit könnten Wasserkraftanlagen Energie in der Größenordnung vom erzeugten Strom aus fünf Atomkraftwerken liefern.

Das ist mehr als eine technische Kennzahl. Es geht um die Frage, ob wir bereit sind, die vorhandenen Ressourcen unseres eigenen Landes verantwortungsvoll zu nutzen. Heimat bedeutet schließlich nicht nur, eine Landschaft zu bewahren, sondern auch, ihre Möglichkeiten für kommende Generationen zu erhalten und sinnvoll zu nutzen. Zum Wohle unseres Volkes.

Dabei darf Fortschritt nicht gegen den Naturschutz ausgespielt werden. Moderne Wasserkraft muss dort entstehen beziehungsweise ausgebaut werden, wo ökologische Anforderungen berücksichtigt und Gewässerlebensräume geschützt werden können. Besonders bei bereits bestehenden Anlagen und Bauwerken kann sich hier eine Verbindung von technischer Innovation und Landschaftsschutz ergeben. Moderne Wasserkraftanlagen sind zum Beispiel fischdurchlässig und würden eine stabile Stromproduktion auch im Winter ermöglichen, wenn weniger Solarstrom erzeugt wird.

Eine moderne Energieversorgung sollte deshalb nicht auf eine einzige Technologie setzen. Sie braucht verschiedene Quellen, Speicher und Erzeugungsformen. Wasserkraft kann darin eine besondere Rolle übernehmen: regional, erneuerbar, langlebig und unabhängig von Sonnenschein und Wind. Und sie würde uns dabei helfen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und damit von Importen aus dem Ausland weiter zu reduzieren.
Wer über die Zukunft unserer Energieversorgung spricht, sollte deshalb auch den Blick auf das richten, was bereits vorhanden ist. Die Kraft unserer Flüsse ist Teil unserer natürlichen Ressourcen. Sie verantwortungsvoll zu nutzen, bedeutet nicht, die Heimat zu verbrauchen, sondern ihre Möglichkeiten für die Zukunft zu bewahren.

Genau dieses Denken und Fühlen führt dazu, dass unsere Partei DER III. WEG revolutionär ist. In Punkt 7 unseres Parteiprogramms plädieren wir für eine ökologische Revolution, bei der verstärkt natürliche Energiequellen wie Wind, Sonne oder eben auch die Wasserkraft zur Erzeugung von Strom genutzt werden sollen. Wir wissen, dass Neues entstehen muss und wir dank technologischen Fortschritts noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben, um neue Energie direkt aus unserer Heimat zu gewinnen. Die Wasserkraft bietet ein enormes Potential und sollte dementsprechend besonders gefördert werden. Es liegt an uns Nationalrevolutionären, um die notwendigen Schritte für diesen tiefgreifenden und langfristigen Wandel zu beschreiten..

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