
Den offen verfassungsfeindlichen Verein seit Jahren nur in den jährlichen VS-Berichten zu führen langt schon lange nicht mehr, meinen hingegen Kritiker der herrschenden Kuschelpraxis gegenüber dem gewaltkriminellen linken Milieu. Ein Verbot der „Roten Hilfe“ muß her, umso schneller, desto besser. Dann würde sich auch die Mitgliedschaftsdiskussion, die wie im Fall Müller immer wieder aufflammt, endlich erledigen. Die „Rote Hilfe“ soll laut Verfassungsschutz inzwischen 6.000 Mitglieder besitzen, die in gut 48 Ortsgruppen für den Linksextremismus werben.
Jüngst machte die radikale Gruppierung gerade wieder Schlagzeilen bezüglich ihrer Solidaritätsbekundungen gegenüber türkischen Linksterroristen, die in Deutschland leben und deren Gruppe zahlreiche Mordanschläge zugerechnet werden. Auch die einstige Juso-Vorsitzende Franziska Drohsel geriet wegen ihrer Mitgliedschaft in dem linksextremen Klub vor Jahren unter Beschuß. Die Sprecherin der Grünen Jugend, Sina Doughan, die erst neulich die Kindesmißbrauchsvorwürfe in ihrer Partei verharmloste, wurde ebenfalls erst vor kurzem wegen ihrer Mitgliedschaft in der verfassungsfeindlichen Knasthilfsorganisation angegriffen.
Würde es die Union aber mit ihrer scheibchenweise vorgebrachten Anti-Rote-Hilfe-Kampagne ernstmeinen, müßte sie endlich einen Verbotsantrag beim Bundesinnenminister einfordern. So verpufft nur die tröpfchenweise aufgesetzte Kritik und nichts bleibt anderes übrig als politisches Schattenboxen.
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