USA: 15 Jahre Gefängnis für Verbrennen von Regenbogenfahne

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Adolfo M. riss zuerst eine LGBTQ-Flagge von der Ames United Church of Christ in Ames im US-Bundesstaat Iowa und verbrannte diese dann vor einem Strip-Lokal. Diese Aktion wertete ein Gericht in den USA als Hassverbrechen und der 30-Jährige muss dafür unglaubliche 15 Jahre ins Gefängnis. Die Staatsanwältin Jessica Reynolds erklärte nach dem Urteil: „Die unschöne Wahrheit ist, dass es Leute gibt, die andere wegen ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung angreifen. In solchen Fällen ist es wichtig, dass wir als Gesellschaft aufstehen und diesen Leuten die schwerwiegenden Konsequenzen ihres Verhaltens klarmachen.

1 Kommentar

  • Es wird immer schlimmer.

    Richard Hennes 21.12.2019
  • Es sollte Pflicht sein, diese Fahnen zu verbrennen!

    Nicolas 21.12.2019
  • Wieviele Jahre Haft bekamen die ausländischen Jugendlichen, die im vergangenen Jahr einen Obdachlosen in Brand steckten? Der Fall trug sich zwar in der BRD zu, aber hier wurde mit Sicherheit keine Haftstrafe verhängt. Machte aber wahrscheinlich nicht so viel aus, weil es vermutlich ein deutscher Obdachloser war; Das Verbrennen einer Fahne jedoch ist natürlich zweifellos ein Kapitalverbrechen… Interessant, wie sich die Verhältnisse in den Vereinigten Staaten gewandelt haben von einer wirklich totalen Meinungsfreiheit über die Einführung weniger Gesetze, die hier und da öffentlich geäußerte Zweifel verbieten bis hin zur Verhängung von anderthalb Dekaden Haft für das Verbrennen eines Stück Stoffes.
    Zum Glück für die gesamte westliche Welt handelte es sich nicht um die Flagge Israels, mein Gott, wäre das ein Aufschrei geworden! Der ‚Täter‘ hätte vielleicht nie wieder das Tageslicht erblickt.

    Thomas G. 21.12.2019