
Bei der Wahl zum thüringischen Ministerpräsidenten war völlig überraschend der FDP-Politiker Thomas Kemmerich im dritten Wahlgang zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Nachdem im ersten und zweiten Wahlgang der bisherige Amtsinhaber Bodo Ramelow (Linke) sich nicht gegen den von der AfD unterstützten parteilosen Kandidaten Christoph Kindervater durchsetzen konnte, mußte ein dritter Wahlgang her. Hierfür stellte die FDP nun einen eigenen Kandidaten auf. Thomas Kemmerich erreichte dank der Unterstützung von CDU und AfD 45 Stimmen, Bodo Ramelow aus dem rot-rot-grünen Lager 44 Stimmen. Somit wurde der FDP-Politiker Thomas Kemmerich neuer Ministerpräsident von Thüringen. Nach wenigen Stunden gab dieser sein Amt wieder auf.














Das große Klagen!
Deutschland liegt schon wieder in den Wehen wie zu Zeiten der Weimarer Republik. Alle paar Wochen und Monate brachen die ,, vom Volk gewählten Regierungen auseinander und das Postengeschachere ging von vorne los. Nicht anders ist es Heute. Der intelligente Wähler sucht sein Wahllokal auf, macht seine Kreuzchen, sitzt am Wahltag vorm Fernseher und staunt über den Mist den er gewählt hat. Werden denn diese Leute nie schlau? Diese Meute, die immer nach der Demokratie schreit, aber nur nach ihrer Eigenen, scheut sich nicht mal mehr davor in der Öffentlichkeit andere Leute massiv unter Druck zu setzten. Das ist wahre Demokratie.
Bis Bald
Wilhelm
Der Herr Ramelow ist ein würdiger Kandidat der nationalen Front rotsozialistischer Prägung. Er hätte gut zu seinesgleichen vor 35 Jahren gepasst. Kein Wunder, wenn man Vorbildern wie Erich Honecker und Walter Ulbricht fleißig nacheifert. In Koster Veßra gibt es einen volkstreuen Gastwirt, der genau diese Kungelei des Systems angesprochen hat und allgemein veröffentlichte. Mal sehen,wie sich diese linksextreme Angelegenheit weiterentwickelt.
Ergänzung zum letzten Absatz: Ilya Ehrenburg. Der Name allein bürgt für Qualität!
Diese sogenannte parlamentarische Demokratie desavoiert sich stetig selbst. Was nicht paßt, wird einfach passend gemacht – egal, was der Wähler will bzw. wollte. Wichtig nur, seine eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen, sprich: genügend Mittel für sich selbst abzugreifen. Da meiner Ansicht nach die derzeit gültige „Währung“ kein Geld, lediglich bunt bedrucktes Papier ist, vermeide ich diesen Ausdruck hier.
Das Thüringer Trauerspiel um einen „nicht genehmen“ Ministerpräsidenten, der das „Pech“ hatte, mit den Stimmen der „falschen“ Partei ins Amt zu gelangen – und daraufhin gehen mußte, ist ein Bubenstück sondersgleichen. Hier drängt sich die Frage auf, wozu überhaupt noch Wahlen abgehalten werden. Irgendwie erinnert das sehr an die Erbmonarchien, in denen auch nur derjenige auf den Thron gehievt wird, der „an der Reihe ist“. Das Trara in Erfurt läßt nur den Schluß zu: die Demokratie hat abgewirtschaftet, es lebe die Diktatur!
Wie sagte der berüchtigte Chefideologe unter Stalin so treffend: „Jeder Bürger gibt seine Stimme ab und er wählt den, den ER will. Wir aber wissen, daß er den wählt, den WIR wollen. Das ist das heilige Recht der Demokratie.“