
Offenbar gibt es in Sachsen-Anhalt nun eine gewisse Dynamik bei der Verwaltung von Asylunterkünften. Am Donnerstag war bereits als Vorsichtsmaßnahme die Räumung der Erstaufnahmeeinrichtung in der Magdeburger Breitscheidstraße angekündigt worden. Rund 230 Bewohner sollen in diesem Zusammenhang nun in den folgenden Tagen auf Kommunen verteilt werden. Nicht nur in Zeiten von Ausgangssperren ein Unterfangen, welches es kritisch zu betrachten ist. Auch macht die Nachricht die Runde, dass eine Quarantäneunterkunft eröffnet werden soll, um dort bei Bedarf Verdachts- oder Infektionsfälle unterzubringen.
„Flüchtlingsrat“ fordert Hotelzimmer
Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt zeigt in Zeiten der selbstverschuldeten Krise hingegen wieder Dreistigkeit und Unvernunft vom Feinsten. Die „Flüchtlingssprecherin“ Stefanie Mürbe forderte frech : „Die Unterkünfte in den Landkreisen und kreisfreien Städten müssen umgehend leer gezogen und die Menschen auf Wohnungen, Pensionen und Hotels verteilt werden“.
Erst vor wenigen Tage war eine Unterkunft von 500 Migranten in Suhl unter Quarantäne gestellt worden. Als Reaktion gab es teils schwere Ausschreitungen zwischen dort wohnhaften Asylanten und Sicherheitskräften bzw. Polizeikräften, als diese das Durchbrechen der Quarantänesperren verhinderten. Bleibt abzuwarten, wie sich die Situation nun in Sachsen-Anhalt weiter entwickelt













