
Heute gedachten Aktivisten unserer Bewegung in und um Gotha allen Toten unseres Volkes. Der 8. Mai ist für uns Nationalrevolutionäre kein Tag zum feiern.
Sie liegen im Westen und Osten
Sie liegen im Westen und Osten,
sie liegen in aller Welt,
und ihre Helme verrosten und Kreuz und Hügel zerfällt.
Sie liegen verscharrt und versunken im Massengrab und im Meer,
aber es leben Halunken,
die ziehen über sie her.
Heute tobt man mit frechem Gebaren durch Flitter und Lüge und Glanz.
Sie fielen mit achtzehn Jahren in einem anderen Tanz.
Sie waren nicht ausgezogen und heute und schnöden Gewinn, was heute verlacht und verlogen, es hatte für sie einen Sinn!
Sie hatten ihr junges Leben nicht weniger lieb als die, die heut‘ höhnen: Es hinzugeben sei reine Idiotie!
Sie konnten nicht demonstrieren: „Mehr Freizeit bei höherem Lohn!“
Sie mussten ins Feld marschieren, der Vater, der Bruder, der Sohn.
Sie gingen, die Heimat zu schützen und haben allem entsagt.
„Was kann uns der Einsatz nützen?“ hat keiner von ihnen gefragt!
Sie haben ihr Leben und Sterben dem Vaterland geweiht und wussten nicht, welchen Erben und welcher Erbärmlichkeit!
-Paul Beuthe –













