München: Protest gegen den neuerlichen „Lockdown“

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Das System ist gefährlicher als Corona – eine Aussage, der immer mehr Deutsche zustimmen können. Mit dem neuerlichen „Lockdown“ sehen sich vor allem Selbstständige, Leiharbeiter und der deutsche Mittelstand in Existenznot gebracht. Die Politik verspricht zwar Hilfen, doch für viele könnte jede Hilfe zu spät kommen, weil die Reserven aufgebraucht sind. Doch der „Lockdown“ gefährdet nicht nur die Wirtschaft, sondern auch Dinge, die man nur schwer in Zahlen und Statistiken fassen kann. Es geht um das soziale Gefüge in unserem Volk! Was nach kapitalistischer Logik nicht bepreist werden kann, existiert für die Herrschenden offenbar nicht. So stellt sich für viele zunehmend die Systemfrage, denn es gibt eine Alternative zum Kapitalismus. Deshalb begaben sich Aktivisten vom Stützpunkt München/Oberbayern am Tag der Bekanntgabe des „Lockdowns“ so wie bei den darauffolgenden Corona-Protesten auf die Straße, um für die nationalrevolutionäre Bewegung zu werben.

„Kollateralschäden“ der Corona-Schutzmaßnahmen

Als Anne W.  von dem erneuten Lockdown hört, bricht sie in Tränen aus. Sie lebt mit ihrem Lebenspartner Sven A.  mit den beiden gemeinsamen Kindern in einer kleinen Wohnung in München-Giesing. Die beiden zählen zu jenen, bei denen es Monat für Monat knapp ist. Sven arbeitet als Koch in einem Restaurant am Gasteig, doch schon während des ersten Lockdowns ist klar geworden, dass für ihn als Zeitarbeiter kein Bedarf mehr ist. Später ging das Lokal, in dem gut betuchte Menschen bei Hummer und Sekt gesessen sind, ganz insolvent. Anne hatte sich um die Kinder gekümmert, aus dem Berufsleben hatte sie sich nach der Geburt des ersten Sohns bereits zurückgezogen. Sven trank schon immer gerne, doch seit „Corona“ ist sein Alkoholproblem völlig entgleist. Die schmalen Reserven der Kinder gehen für billigen Branntwein und andere harte Alkoholika drauf.

Es ist Anfang Mai, als Sven Anne das erste Mal schlägt. Der Anlass war ein nichtiger, doch in Sven hat sich in den ersten Wochen des Lockdowns eine gewaltige Wut aufgestaut. Immer öfter schlägt Sven zu, Anne versucht, die blauen Flecken und die verweinten Augen vor den Kindern zu verbergen, will stark sein. Mit den Lockerungen beginnt sich die Situation etwas zu bessern, denn Sven ist jetzt außer Haus, ein alter Kollege hat ihm eine Stelle auf Zeit in einer nahen Gaststätte verschafft. Die grundlegenden Probleme sind nicht gelöst, doch etwas Licht dringt in das dunkle Leben von Anne. Aber mit dem neuen Lockdown ist klar: Sven bleibt wieder daheim. Vielleicht werden Ende November die sogenannten „Corona-Zahlen“ wieder gesunken sein. Markus Söder, Angela Merkel und Karl Lauterbach werden dann den Erfolg für sich reklamieren und den gelungenen „großen Wurf“ anpreisen. Doch Anne wird sich über diesen Tag vielleicht nicht mehr freuen können.

Die Geschichte von Sven und Anne ist frei erfunden, doch Ähnliches dürfte sich in vielen Familien abgespielt haben. Häusliche Gewalt hat während der sogenannten Corona-Pandemie stark zugenommen. Einer Studie der Technischen Universität München zufolge wurden drei Prozent der Frauen während der Zeit der strengen Kontaktbeschränkungen Opfer von häuslicher Gewalt, 3,6 Prozent wurden von ihrem Partner vergewaltigt. Auch Kinder leiden, fast 5 Prozent wurden gewalttätig bestraft. Insbesondere Familien mit niedrigem Einkommen sind betroffen. Hier liegen die Prozentwerte sogar noch deutlich höher.

Häusliche Gewalt ist schrecklich und doch nur die Spitze eines Berges an „Kollateralschäden der Corona-Schutzmaßnahmen“, wie es ein Markus Söder wohl nennen würde. Da sind die vereinsamten Menschen, die immer weiter abgehängt werden, weil die wenigen sozialen Kontakte wegbrechen. Da sind diejenigen, die nun Halt in Alkohol und Drogen suchen. Da sind jene, deren Pläne und Träume zerstört sind, weil der Arbeitsplatz weggebrochen ist. Doch auch das allgemeine Klima in dem Land ist rauer geworden, Menschen giften sich in der U-Bahn oder im Supermarkt an, weil einer zu wenig Abstand gehalten hat oder einem anderen die Maske verrutscht ist. Wir erleben, wie die sogenannte „Gesellschaft“ auseinanderbricht, weil sie eben nie mehr als das war. Menschen, die sich zu oberflächlichen Kontakten zusammengefunden haben, ohne je eine feste Bindung gehabt zu haben.

Das System ist schlimmer als Corona

Eine einfache, aber doch so treffende Aussage: Das System ist schlimmer als Corona. Wir leben in einem System, in dem wir kaum mehr als ein Wirtschaftsfaktor sind. Ein System, in dem wir Zahlen und Nummern sind und genau daran bemessen werden. Die Menschen hinter den Zahlen zählen nichts, weil sie austauschbar sind. Solange die Wirtschaft im Gesamten läuft, weiter konsumiert, produziert und gewählt wird, ist für die Herrschenden alles in Butter. Doch wir sind mehr als beliebig austauschbare Individuen. Wir können es zumindest sein. Wir könnten eine Gemeinschaft sein, Väter, Mütter, Söhne, Töchter – verbunden durch ein einendes Band. Es ist eine Vision für ein anderes Deutschland, für das wahre Deutschland. Der Partei „Der III. Weg“ geht es daher um eine Alternative zum Kapitalismus. Der deutsche Sozialismus – eine starke Gemeinschaft statt grenzenlosem Individualismus und Ellenbogengesellschaft.

Immer mehr Deutsche wachen bereits auf, stellen sich elementare Fragen. Ihre Zahl wird mehr werden, denn selbst wenn es „nach Corona“ ein vorläufiges Zurückkehren zu den alten Zuständen gibt, wird die Digitalisierung vieles verändern. Die herrschenden Politiker agieren stets auf Sicht, bis zum nächsten Absinken der Corona-Fallzahlen, bis zur nächsten Wahl, bis zur nächsten Asylflutwelle. Doch dauerhafte Konzepte und Antworten bleiben aus. So gibt es Fragestellungen, wie sie die Digitalisierung oder auch der demografische Wandel aufwerfen, für die es keine Lösungsansätze im Rahmen des Systems gibt. Denn diese werden nicht einmal gesucht. Es wird daher Zeit, das System als solches zu hinterfragen, weil es unser Volk Stück für Stück dem Abgrund näher führt.

Bei einer Flugblattverteilung in München-Schwabing und einer Verteilung am Rande der Theresienwiese stießen Aktivisten der Partei „Der III. Weg“ auf viel Zuspruch und freudige Gesichter angesichts der Parole „Das System ist schlimmer als Corona“. Es wird Zeit für die Wende. Daher: Hinein in die nationalrevolutionäre Bewegung!

Fürs Vaterland? Bereit!

Fürs Volk? Bereit!

Für die Heimat? Bereit!