Linksterrorismus: Bombenanschlag auf Polizei in Göttingen

Ein Bombenanschlag auf die Bundespolizei schlug in der linken Studentenstadt Göttingen Ende Dezember 2013 offensichtlich fehl. Polizeibeamte entdeckten den nicht detonierten aber grundsätzlich funktionstüchtigen Sprengsatz zufällig auf ihrem Standort-Gelände. Sonderermittler prüfen nun einen Zusammenhang mit dem Anschlag auf ein Göttinger Gerichtsgebäude Anfang des Monats. Der Sachschaden damals lag nach Informationen der Behörden im fünfstelligen Bereich.

Am Tatort befand sich auch ein Bekennerschreiben der linksterroristischen „Revolutionären Aktionszellen“ (RAZ). Die Linksterroristen verübten von den Verfolgungsbehörden weitgehend ungestört bereits seit Dezember 2009 diverse Anschläge auf inländische Einrichtungen und Objekte. Auch der ehemalige Bundesinnenminister Friedrich erhielt bereits per Post eine RAZ-Kugel und die Mitteilung, die „nächste käme per Express“, was eindeutig eine Morddrohung darstellte. Kenner der linken Terrorszene sehen den gescheiterten Bombenanschlag auf die Bundespolizei in Verbindung mit dem Polizeieinsatz gegen militante Linksextremisten bezüglich der „Roten Flora“-Krawalle im Hamburger Schanzenviertel (siehe: Linksextremer Gewaltexzess in Hamburg).

Mit Anschlägen auf Polizeistandorte und andere staatlichen Einrichtungen versuchen linksterroristische Untergrundstrukturen immer wieder sich die Solidarität der nicht im Untergrund arbeitenden Linksautonomen zu erkaufen. Linksterrorismus ist im Gegensatz zum immer wieder durch interessierte Kreise herbeigeredeten so genannten „Rechtsterrorismus“ in Deutschland eine seit Jahrzehnten existente kontinuierliche und traurige Realität. Allerdings werden staatliche Gelder für die Extremismusbekämpfung fast ausnahmslos und mit dem Füllhorn für antidemokratische Initiativen zur nachhaltigen Bekämpfungen nationalen Gedankengutes ausgeschüttet.

Illegale linksautonome Szene-Magazine und Netzplattformen, die Bombenbauanleitungen, Anschlagserklärungen und pro-terroristische Texte veröffentlichen, sind nur selten von polizeilichen Maßnahmen betroffen, während im volkstreuen Spektrum Hausdurchsuchungen, Strafverfahren und Haftstrafen für nationale Tonträger oder politisch unkorrekte Äußerungen mittlerweile an der Tagesordnung sind. Dies ermuntert linksterroristische Kreise natürlich zunehmend ihre Haßfantasien immer offener auszuleben und ihre Fertigkeiten des Terrorhandwerks vollkommen unbehelligt unter den Augen der nichthandelnden Behörden weiter zu perfektionieren.
 





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