Nationaler Kulturausflug rund um die blaue Donau

Am Sonntag, den 20. April 2014, unternahm eine 20-köpfige Reisegruppe aus dem mittelfränkischen Weißenburg und Schwaben, sowie Mitglieder der jungen Partei „Der III. Weg“ einen Kulturausflug, fernab vom christlich-kapitalistischen inszenierten Osterstress. Ziele waren u. a. die altehrwürdige Befreiungshalle, die Walhalla, die Burgruine Donaustauf und die Regensburger Altstadt.

 

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Die erste Station unseres gemeinsamen Ausfluges war die Befreiungshalle auf dem Michelsberg im niederbayerischen Kelheim. Der bayerische König Ludwig I. war Auftraggeber des Bauprojektes zum Andenken an die gewonnenen Schlachten gegen Napoleon während der Befreiungskriegen in den Jahren 1813 bis 1815. Im Jahr 1842 wurde der Bau begonnen und 1863 fertiggestellt. Am 50. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig, dem 18. Oktober 1863, fand die feierliche Eröffnung statt. König Ludwig I. wollte mit dem Bauwerk das gemeinsame Nationalgefühl der deutschen Kleinstaaten stärken, was auch sein in den Marmorfußboden eingelassener Sinnspruch belegt:
MOECHTEN
DIE TEUTSCHEN
NIE VERGESSEN WAS
DEN BEFREIUNGSKAMPF
NOTHWENDIG MACHTE
UND WODURCH SIE
GESIEGT.
 
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Nach über 160 Stufen gelangt man so auf die äußere Aussichtsterrasse und hat einen wunderbaren Blick auf Kehlheim, sowie auf das Donau- und Altmühltal. Ebenso erwähnenswert und interessant ist die Lage der Befreiungshalle auf dem Michelsberg, wo sich das Oppidum (dt. Befestigung, Schanzanlage) namens Alkimoennis befand. Bei dem Oppidum Alkimoennis handelt es sich um eine der größten europäischen Keltensiedlungen, welche auf das 5. bis 1. Jahrhundert vor der Zeitenwende datiert und ca. 650 ha umfasst. Dies entspricht der dreifachen Grundfläche Nürnbergs um das Jahr 1400 nach der Zeitenwende. Selbst der wilde Strauchbewuchs auf dem Michelsberg lässt noch einen Blick auf die alten Wälle der einstigen Siedlung zu.
 
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Nächstes Ziel unseres Ausfluges war die Ruhmes- und Ehrenhalle Walhalla an der Donau. König Ludwig I. veranlasste bedeutende Persönlichkeiten „teutscher Zungen“ in der Ruhmeshalle zu ehren. Die Grundsteinlegung für die Walhalla geschah am 18. Oktober 1830. 26 Jahre vergingen vom Bauauftrag bis zur Vollendung der Walhalla. König Ludwig I. eröffnete am 18. Oktober 1842, dem 29. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig, den Bau mit den Worten: „Möchte Walhalla förderlich sein der Erstarkung und der Vermehrung deutschen Sinnes! Möchten alle Deutschen, welchen Stammes sie auch seien, immer fühlen, dass sie ein gemeinsames Vaterland haben, ein Vaterland auf das sie stolz sein können, und jeder trage bei, soviel er vermag, zu dessen Verherrlichung.“ Wahre Worte Ludwigs, welche der herrschenden deutschfeindlichen Politkaste schäumende Mäuler bereitet. Das imposante Bauwerk an der Donau aus Kelheimer Kalkstein entstand im klassizistischen Stil und erhielt die Gestalt eines marmornen griechischen Tempels nach dem Vorbild des Parthenon in Athen und wurde nach der Halle der tapfersten gefallenen Krieger in der germanischen Mythologie benannt. Allein diese Fakten belegen, dass alle Büsten und Gedenktafeln, welche nach dem letzten großen Krieg platziert wurden, weitgehend dem Konzept der Walhalla Ludwigs I. entgegenstehen und dem Charme der Ruhmeshalle schaden.
 
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Weiter ging es zur Burgruine Donaustauf im Landkreis Regensburg, welche schon 500 vor der Zeitenwende eine keltische Festung beherbergte. Zwischen den Jahren 914 und 930 nach der Zeitenwende ließ Bischof Tuto aus Regensburg eine Burg zur Abwehr der Ungarn-Einfälle errichten. Die Burg Donaustauf wird zwischen 894 und 930 als „castellum quod dicitur Stufo“ erwähnt – „stouf“ ist die altdeutsche Bezeichnung für einen kegelförmigen Fels oder Bergkuppe. Auch Kaiser Friedrich Barbarossa soll im Jahre 1156 eine Nacht auf der Burg verbracht haben. Die Burg wurde im Januar 1635 – während des Dreißigjährigen Krieges – von Schweden unter großen Verlusten erobert, gesprengt und verbrannt. Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts verfiel die Burg nach kurzer Instandsetzung mehr und mehr und wurde als Steinbruch genutzt.
 
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Letztes Ziel des Ausfluges war die historische Altstadt Regensburgs, welche vielerlei Sehenswürdigkeiten beherbergt. Beispielsweise der gotische Regensburger Dom, die Kathedrale St. Peter, welche die bedeutendste Kirche der oberpfälzischen Stadt ist – und zudem einzige Kathedrale Bayerns. Nachdem der Vorgängerbau einige Male ausgebrannt ist, wurde mit dem „Neubau“ um 1273 begonnen und nach Pausen und Änderungen 1870/72 – nach rund 600 Jahren Bauzeit – vollendet.
 
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Während des informativen Ausfluges führte man in gemeinschaftlicher Atmosphäre auch viele interessante Gespräche im Kameradenkreis und verbrachte gemeinsam einen schönen Tag. Vor allem bieten solche Ausflüge für junge Deutsche die Möglichkeit über den Tellerrand der antideutschen Umerziehungspropaganda der Lehranstalten oder der Besatzermedien zu schauen. Außerdem bietet es jedem die Option – fernab des Wahnsinns im Irrenhaus BRD – abzuschalten und die herrliche Handwerkskunst unserer Ahnen zu bestaunen, welche teils mehrere Jahrhunderte überdauert.
 
Vor allem heimattreuen Aktivisten wird so vor Augen geführt, welches große Erbe unserer Ahnen es heute zu erhalten, zu fördern und vor Fremdeinflüssen zu verteidigen gilt. Als die Reisegruppe einkehrte bot sich auch die Möglichkeit für die inhaftierten Kameraden in den Systemkerkern der BRD Postkarten mit Motiven der imposanten Bauwerke anzufertigen, um die politischen Gefangenen der BRD zu unterstützen und sie auch an solchen Tagen im Gedächtnis in unseren Reihen zu wissen.