Stadt Trier gedenkt der Hexenverfolgung

Ende des 16. Jahrhunderts wurde in den drei Kurfürstentümern Mainz, Köln und Trier sowie in den fränkischen Hochstiften Eichstätt, Bamberg und Würzburg eine besonders starke Hexenverfolgung seitens der Kirche betrieben. Im Territorium der Reichsabtei St. Maximin bei Trier wurden beispielsweise zwischen 1586 und 1596 rund 400 Menschen –sage und schreibe ein Fünftel der Bevölkerung – hingerichtet. Vor dem städtischen Hochgericht in Trier (damals ca. 5.000 Einwohner) wurden zwischen 1580 und 1595 etwa 30 bis 40 Hinrichtungen durchgeführt, darunter einige Bürgermeister und deren Frauen. Ein wissenschaftlicher Mitarbeiterin der Geschichtlichen Landeskunde RLP stellte erst kürzlich klar, daß die Stadt Trier in der Hexenverfolgung ganz vorne dabei war: "Hier fand eine der schlimmsten Hexenjagden in ganz Europa statt.

Europaweit sind laut Forschung 50.000 bis 60.000 Opfer zu beklagen, die zwischen der Mitte des 15. bis zur zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf christlichem Geheiß getötet wurden. Andere Quellen sprechen von 1 bis 9 Millionen, die Opfer der Hexenprozesseüber die Jahrhunderte hinweg wurden.

Nachdem sich bereits die Städte Idstein in Hessen und Köln von jenem dunklen Kapitel der Geschichte distanzierten und sich öffentlich entschuldigten, hat nun auch die Stadt Trier eine offizielle Gedenkveranstaltung für die Opfer der mittelalterlichen Hexenverfolgung durchgeführt.

Eine gerichtliche Verurteilung eines Angeklagten war nur nach einem erfolgten Geständnis möglich. Um dieses zu erzwingen, setzten die Richter auf extreme Folter. Mit hinter dem Rücken gefesselten Armen wurden die Angeklagten – meist Frauen – an einem Seil in die Höhe gezogen. Eingesetzt wurden aber auch Schienbeinschrauben, Rutenschläge und das Verbrennen von Schwefel auf der Haut, um den Widerstand der Angeklagten zu brechen. In aller Regel gestanden die Gefolterten ihre angeblichen Taten und konnten somit rechtskräftig verurteilt werden. Der Tod auf dem Scheiterhaufen lautet dann der Urteilsspruch.Nach damaligem Verständnis ging man davon aus, daß die Angeklagten einen Bund mit dem Teufel geschlossen hatten und eine Hinrichtung wenigstens deren Seele retten konnte.

Hexenproben wurden oftmals ohne jegliche rechtliche Grundlage durchgeführt:

Wasserprobe: Hexe wurde gefesselt ins Wasser geworfen: Ging sie unter war sie unschuldig, aber tot. Schwamm sie oben, schuldig, Somit Verbrennungauf den Scheiterhaufen.
Eisenprobe: (ehemaliges Gottesurteil) Glühendes Eisen in die Hände, verbrennt es die Hand, dann war man schuldig.

In Verdacht der Hexerei kamen im Mittelalter all jene, die nicht der christlich geprägten Wertevorstellung entsprachen. Darunter waren viele Frauen, die beispielsweise sich der Naturheilkunde verschrieben hatten, aber auch Männer und Frauen, die einem germanisch geprägten Naturglauben anhafteten. Für Seuchen, Krankheiten und ausfallende Ernten wurden in aller Regel „Hexen“ verantwortlich gemacht.

Heute werden alle jene verfolgt, die nicht ins das BRD-Multi-Kulti-Einheitsbild passen. Zwar werden politisch Andersdenkende in der BRD in aller Regel nicht gefoltert, aber schon jetzt wird eine regelrechte Hexenjagd auf nationalgesinnte Deutsche betrieben. Arbeitsplatzverlust, Berufsverbot, gesellschaftliche Ächtung, Haft auf Grund von angeblicher Volksverhetzung, medialer Rufmord und Übergriffe seitens der staatlich und medial hofierten Antifa sind an der Tagesordnung.

Wer weiß wie lange es noch dauert, bis der erste Deutsche wieder auf dem Scheiterhaufen brennen wird?!