Wie sicher sind die Juden in Deutschland?

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Die jüdische Diaspora in der Bundesrepublik hat sich scheinbar immer noch nicht von den Parolen palästinensischer Demonstranten gegen die zionistischen Kindermörder im Nahen Osten erholt. Nahezu allerorts erklangen während der Protestkundgebungen auf den Straßen der Bundesrepublik wütende Rufe wie: „Scheißjuden, wir kriegen euch!“, „Juden ins Gas“, „Kindermörder Israel“ oder „Jude, Jude feiges Schwein, komm heraus und kämpf´ allein!“. Jüngst fragte so auch die Tendenzpostille der Jüdische Allgemeinen bei ihren bundesdeutschen Glaubensbrüdern nach, wie es um deren Befinden steht und wie sie persönlich den vermeintlich „neuen Antisemitismus“ in der Bundesrepublik bewerten. Wie zu erwarten war: Die Antworten der Juden in der zionistischen Gazette glichen meist einer medialen Klagemauer.

Ein Wuppertaler Jude empfindet sich demnach sehr angespannt, angesichts der aktuellen Situation. Nur durch einen Urlaub konnte er zumindest eine Woche lang den „ganzen Horror ausblenden“, offenbarte er der jüdischen Wochenzeitung. Eine 54-jährige befindet sich hingegen nach Eigenbekunden wegen der angeblichen „antisemitischen Auswüchse“ in einer „Schockstarre“. Ein Düsseldorfer Jude glaubt aber, daß die Söhne und Töchter vom Samen Abrahams hier in der BRD noch in Sicherheit leben. In „relativer“ schränkt er jedoch ein.

Es gibt eine große Gruppe von Menschen, die sich zum Ziel gesetzt haben, jüdisches Leben auszurotten“, beschreibt gar ein 21-jähriger aus Berlin gegenüber dem jüdischen Blättchen die aktuelle Situation in der BRD. Deshalb fordert er die „deutsche Politik“ eindringlich auf, gegen jegliche antisemitische Ausfälle (oder was er selbst dafür hält) konsequent vorzugehen. Auch ein Jude aus Hamburg fürchtet sich vor dem Versagen der „Demokratie“ im Merkelland. Dies wäre dann erreicht, wenn Juden hier wieder Angst haben müßten. Sollten sich die Vorfälle mehren, so müßten die Talmudgläubigen handeln, meinte der 47-jährige weiter.

Die überwältigende Mehrheit der jüdischen Stimmen stellt der BRD-Regierung so eine schlechte Note aus. Von fehlendem Schutz und Sicherheit ist da die Rede, von einer „machtlosen Staatsmacht“, von einem empfundenen „alten Judenhass“ und von deutschen Sicherheitsbehörden „die im Dunkeln tappen“. Eine ganze Menge Rauch um nichts. So will man wohl die pro-zionistische politische Klasse hier im Lande zu noch extremeren Maßnahmen bewegen, um weiter gegen die Kritiker der Völkermordpolitik des zionistischen Gebildes im Nahen Osten meinungsbeschneidend vorzugehen.

Jüdisches Leben wird in Deutschland unsicherer, vor allem aufgrund der stark wachsenden muslimischen Bevölkerung“, stellte ein jüdischer Kommentator aus Düsseldorf in der Wochengazette fest. Wem die Bundesrepublik aber die gezielte ausländische Zuwanderung der letzten Jahrzehnte und damit auch die wachsende muslimische Bevölkerung maßgeblich zu „verdanken“ hat, schreibt der 31-jährige natürlich nicht. Durch die selbst inszenierte Antisemitismusdebatte in Deutschland haben die jüdischen Gemeinden jedoch zumindest eines erfolgreich geschafft: Angst bei den eigenen Glaubensgenossen. So nährt sich aber auch die Hoffnung, daß von den Freunden Zions hierzulande nun immer mehr Koffer gepackt werden.

Bild: volare2004 / www.bigstockphoto.com