Schweinfurt: Asyl-Infoabend mit nationaler Beteiligung

In der Arbeiterstadt Schweinfurt soll eine neue Erstaufnahmeeinrichtung für Asylanten und Flüchtlinge entstehen. Nationalisten befürchteten bereits seit Monaten diesen weiteren Schritt der Verausländerung, nachdem die US-Besatzer aus der unterfränkischen Industriegemeinde zunehmend den Heimweg antreten und so zahlreiche Gebäude frei werden. Wie üblich beim Thema Asyl wurde sehr kurzfristig am Dienstag, den 07. Oktober 2014, eine Bürgerversammlung anläßlich der geplanten Asyl-Erstaufnahmestelle in Schweinfurt abgehalten. Auch „III. Weg“-Parteimitglieder und Freunde der nationalen Bewegung machten sich auf den Weg zur Veranstaltung in der Rathausdiele, um sich dort umfassend über die neuen Überfremdungspläne in der traditionsreichen Arbeiterstadt zu informieren. Moderiert wurde die Versammlung von Schweinfurts CSU-Oberbürgermeister Sebastian Remelé. Unterstützung bekam er auch von der Bezirksregierung von Unterfranken, also jener Behörde, welche für die Verteilung der Asylanten in der Region verantwortlich zeichnet.

Zunächst wurde den Zuhörern bekannt gegeben, daß man behördlicherseits der Stadt Schweinfurt Mitte September 2014 auferlegte, eine Asyl-Erstaufnahmestelle mit 500 Plätzen zu schaffen. Bereits am 23. September diesen Jahres wurde dann obrigkeitshörig einstimmig im Stadtrat beschlossen, daß dafür die ehemalige Besatzerkaserne Ledward für das überfremdungsfreundliche Vorhaben nun herhalten müsse. Demnach sollen vier Gebäude für die Asylanten sowie jeweils ein Gebäude für Kantine und Verwaltung hergerichtet werden. Die Schweinfurter Bürger wurden – wie nahezu immer in solchen Fällen – über die inländerfeindlichen Asyl-Pläne im Vorfeld nicht informiert und schon gar nicht dazu befragt, ob sie mit der Asylanten-Ansiedelung in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft überhaupt einverstanden seien.

Die Asylunterbringung würde bisher schon der Stadt Schweinfurt jährlich 140.000 € kosten sagte Sozialreferent Jürgen Montag während der Versammlung. Verteilt seien die kulturfremden Flüchtlinge auf drei Sammelunterkünfte und in eigens angemietete Privatwohnungen und Pensionen. Die Wohnungen seien voll ausgestattet und möbliert übergeben worden. Jetzt soll die neue Asyl-Kaschemme in der ehemaligen US-Kaserne schlappe 500 Asylanten auf einmal mehr beherbergen. Um diese Horrorzahlen zu kaschieren wurde vom Podium noch angeführt, daß die Asylanten in der neuen Asyl-Erstaufnahmestelle angeblich ja „nur“ drei Wochen bis maximal sechs Monate bleiben würden und durch die Einrichtung zukünftig immerhin angeblich 60 neue Arbeitsplätze generiert.

Anwohner befürchten durch die neue Asyl-Zentrale jedoch zu Recht, daß sich der Wohnraum in Schweinfurt noch weiter verknappt, da nach den maximal sechs Monaten oder schon davor zu befürchten sei, daß sich die Neuankömmlinge auch auf den normalen Wohnungsmarkt nach Behausungen umschauen werden. Das freut natürlich die kapitalistischen Vermieter in der Region und die reichen Besitzer von Supermarktketten, die neue Kunden für ihre Einkaufspaläste dazugewinnen, aber keinen Niedriglohnjobber in der Arbeiterstadt, der nun mit Scharen von neuen Wohnraumsuchenden konkurriert. Auch die Löhne werden auf dem sowieso schon angeschlagenen Arbeitsmarkt in Schweinfurt fallen, wenn für die immer wenigeren Jobs immer mehr Arbeiter sich anbieten.


Hier in der Besatzerkaserne Ledward sollen 500 kulturfremde Asylanten
ab 2015 untergebracht werden

Des Weiteren solle Ende Oktober auch ein Runder Tisch gebildet werden, der sich um die Belange der hier gestrandeten Asylanten kümmere, worunter sich auch maßgeblich immer wieder ausländische Sozialtouristen befinden, die sich ins gemachte Nest setzen wollen und zuvor mit kriminellen Schleppern illegal einreisten. Zum Erstaunen aller Zuhörer gab der CSU-OB auch bekannt, daß der sogenannte i-Campus (eine geplante Wohnanlage für ausländische Studenten) nicht, wie ursprünglich geplant, nun auf dem Kasernen-Gelände entstehen soll, sondern zunächst in einem anderen ehemaligen US-Besatzergebäude, das nicht auf dem Areal liegt. Scheinbar will man die ausländischen Studierenden nicht zumuten in unmittelbarer Nachbarschaft zu kriegstraumatisierten Asylanten ihren Lehrstoff zu büffeln. Den Schweinfurter Bürgern drückt man jedoch die Asylanten allerdings ohne Mitspracherecht frech aufs Auge.

Aus der Rede des überfremdungsfördernden Oberbürgermeisters ging auch hervor, daß viele Bürger gegen die Asyl-Pläne im Rathaus zuvor schon protestierten. Auch während der Info-Veranstaltung, die vielmehr eine inszenierte Schönfärber-Versammlung der politischen Klasse war, kamen mehrere kritische Fragesteller zu Wort. Insbesondere die Intransparenz und die Nichtbeteiligung der Bürgerschaft bezüglich der Asylantenunterbringung durch die politische Klasse wurden mehrfach scharf kritisiert. Um eine Beantwortung unangenehmer Fragen drückten sich die Podiumsteilnehmer aber einfach herum, während sie weitaus weniger mundfaul waren, als sie die Überfremdungsorgie in Schweinfurt in den schillerndsten Farben schönredeten. Sogar psychologisch geschultes Wachpersonal versprachen die Verausländerungsprotagonisten lauthals vom Podium herab einer älteren Dame, die sich um die Sicherheit in der neuen Asyl-Kaschemme sorgte.

Eine angesichts der vielen neuen Asylanten nachdenklicher Bürger fragte die politischen Vertreter auch, warum die Bundesrepublik die bereits erkannten Asylbetrüger nicht abschieben würde, um mehr Platz in den bisherigen Unterkünften zu schaffen, anstatt immer wieder neue Behausungen bereitzustellen. Erst jüngst wurde bekannt, daß über 140.000 Scheinasylanten aus Deutschland trotz richterlichem Urteil nicht in ihre Heimatländer zurückgeführt werden. Aber auch diese berechtigte Frage blieb wieder einmal unbeantwortet und so bestritt man auch in Schweinfurt lieber weiter den bürgerfeindlichen Weg der Intransparenz in Sachen Asyl. Die neue Asyl-Erstaufnahmeeinrichtung in Schweinfurt soll zum 1. Juli 2015 eröffnet werden. Nationalisten vom „III. Weg“ aus der Region kündigten jetzt schon Informationsverteilungen und Bürgergespräche an, um die Schweinfurter umfassend über den Zusammenhang von Asyl, Überfremdung, Volkstod und kapitalistischer Verausländerungspolitik aufzuklären.
 





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