
Die Abschlusskundgebung wurde aufgrund der Blockade einige Meter vorverlegt und der Parteiführer Klaus Armstroff und ein regionaler „III. Weg“-Aktivist sprachen zu den Teilnehmern und Anwohnern über unser Gedenken und das Andenken an die Toten unseres Volkes. Nach dem bekannten Ausrufen der verschiedenen Waffengattungen samt Beantwortung durch ein lautes "Hier!" der Teilnehmer und einer symbolischen Kranzniederlegung, löste sich der Trauermarsch auf und die Teilnehmer gingen geschlossen zum Ausgangsort.
Durch den Trauermarsch konnte wieder einmal ein Zeichen gegen das Lügendogma, das über der deutschen Geschichte herrscht und gegen das Vergessen der Rheinwiesenlagerverbrechen samt der Hundertausenden Opfer gesetzt werden. Allen Interessierten sei noch folgende Dokumentation von "Volksfront Medien" über die Rheinwiesenlager ans Herz gelegt.
In Rheingönheim befand sich neben dem Lager in Böhl-Iggelheim eines der berüchtigten Rheinwiesenlager in der Vorderpfalz. Entlang am Rhein errichteten zum Kriegsende 1945 die angeblichen Befreier aus Übersee dutzende von Lagern zur Inhaftierung von deutschen Soldaten, Frauen und Kindern. In den sogenannten Rheinwiesenlagern wurden gegen Kriegsende über 3,4 Millionen deutsche Soldaten und Zivilisten inhaftiert. Unter katastrophalen hygienischen Zuständen zusammengepfercht, starben in den Jahren 1945/46 fast eine Million dieser Gefangenen, in Zahlen ausgedrückt: 1.000.000 Gefangene!
Sie verhungerten oder erlagen Seuchen in den Händen der sogenannten Befreier. Eine Million Menschen, die in den Akten der US-Streitkräfte lediglich unter der Bezeichnung „Other losses“ aufgeführt wurden und deren qualvoller Tod heute einfach systematisch totgeschwiegen werden soll. Im Rheingönheimer Lager waren bis zu 90.000 Deutsche auf Wiesen und Äckern eingepfercht.
Am kommenden Sonnabend, den 22. November findet zum Abschluß der Rheinwiesenlager-Kampagne noch der Trauermarsch in Remagen statt.















