Das Märchen vom „Fachkräftemangel“ – oder: was 70 Jahre Ablenkungspropaganda bewirken soll

Es vergeht in Deutschland derzeit keine Woche, in der linksverirrte Medien, Altparteien, Gewerkschaften und Arbeitgeber-Vertreter sich nicht scheuen, die Mär vom sogenannten „Fachkräftemangel“ propagandistisch aufzugreifen. Dies geschieht mit dem Ziel, die Deutschen, mit der angenommenen Angst vor dem wirtschaftlichen Abstieg, von einer irrationalen Überfremdungspolitik in Form des ungebremsten Asylanten-Zuzugs zu überzeugen.

Dabei ist das Phänomen eines „Fachkräftemangels“ in Deutschland nicht unbekannt. Allerdings wurde bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts diesbezüglich schlicht von „Arbeitskräftemangel“ gesprochen, ohne damit die einströmenden Fremdstämmigen pauschal und ohne weitere Qualifikationsprüfung mit Wertbegriffen wie „Fachkraft“ zu adeln. Der Arbeitskräftemangelfrüherer Zeiten hatte stets handfeste wirtschaftliche und politische Ursachen. Der wichtigste Unterschied zur heutigen Lage war aber, dass der Begriff nicht für antinationale politische Zwecke missbraucht wurde. Die von der politischen Klasse gesteuerte Begriffsverwirrung geschah beschleunigt erst ab der Mitte des letzten Jahrhunderts- wie auch die folgende Übersichtzeigt:
 

Es wird deutlich, dass die deutsche Arbeitsmarktpolitik seit Ende des zweiten Weltkrieges von den Altparteien, den Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften als Instrument einer ideologisch verblendeten, antideutschenBevölkerungspolitikgezielt missbraucht worden ist.

In den letzten Jahren rückte so auch das Schlagwort des „Fachkräftemangels“ als Argumentationsmuster zur Legitimation der immer stärker forcierten Überfremdungspolitik in den Vordergrund. So wird derzeit, vor dem Hintergrund der aktuellen Asylantenflut, pauschal und allenthalben behauptet, dass in Deutschland bis 2025 Abermillionen „Fachkräfte“ fehlen würden und dass damit der zukünftige Wohlstand der Deutschen in Gefahr gerate. Deshalb wäre es hilfreich, wenn in den kommenden Jahren bis zu 32 Mio. Menschen einwandern würden, um unseren wirtschaftlichen Wohlstand zu sichern, so der Wirtschaftsprofessor Hans-Werner Sinn im Handelsblatt (online-Ausgabe) vom 26.12.2014:
Zum Erhalt des Lebensstandards deutscher Rentner wären nach Einschätzung des Ökonomen Hans-Werner Sinn Millionen Einwanderer nötig. Vor allem der Renteneintritt der Babyboomer stelle Deutschland vor massive Herausforderungen. In etwa 20 Jahren „werden wir siebeneinhalb Millionen mehr Rentner haben und achteinhalb Millionen weniger Personen im erwerbsfähigen Alter“, rechnete Sinn vor. „Um das durch Migration aufzufangen, wären 32 Millionen Menschen nötig. Das kann man sich gar nicht vorstellen.

Ein Blick in die brandaktuelle, amtliche „Fachkräfte-Engpass-Analyse“ der Bundesanstalt für Arbeit zeichnet dabei schon ein deutlich entspannteres Bild. So schreibt die Bundesanstalt wörtlich:
Aktuell zeigt sich kein flächendeckender Fachkräftemangel in Deutschland. In einzelnen Berufsgruppen und Regionen sind jedoch Mangelsituationen bzw. Engpässe erkennbar. Gegenüber früheren Analysen hat sich die Lage etwas entspannt. In zahlreichen Berufsgruppen sind Engpässe, im Zuge der moderateren wirtschaftlichen Entwicklung 2014 und steigender Hochschulabsolventen-zahlen, nicht mehr so deutlich sichtbar. Ein Mangel besteht hier aber nach wie vor. Zudem ist beobachtbar, dass sich Engpässe zunehmend nicht nur bei akademischen, sondern auch bei nichtakademischen Fachkräften zeigen. Bei folgenden Berufsgruppen zeigt sich aktuell ein Fachkräftemangel:

• Ingenieure Metallbau und Schweißtechnik (Experten)
• Ingenieure Maschinen und Fahrzeugtechnikberufe (Experten)
• Fachkräfte und Spezialisten Mechatronik und Automatisierungstechnik
• Ingenieure Mechatronik und Automatisierungstechnik (Experten)
• Fachkräfte Energietechnik
• Ingenieure Elektrotechnik (Experten)
• Ingenieure Konstruktion und Gerätebau (Experten)
• Fachkräfte und Spezialisten Klempnerei, Sanitär, Heizung und Klimatechnik
• Ingenieure Ver-und Entsorgung (Experten)
• Experten im Bereich Informatik
• Experten Softwareentwicklung
• Spezialisten im technischen Eisenbahnbetrieb
• Fachkräfte zur Überwachung und Wartung der Eisenbahninfrastruktur
• Fachkräfte zur Überwachung und Steuerung des Eisenbahnverkehrsbetriebs
• Fahrzeugführer Eisenbahnverkehr
• Examinierte Fachkräfte und Spezialisten in der Gesundheits- und Krankenpflege
• Humanmediziner (ohne Zahnmedizin)
• Examinierte Fachkräfte und Spezialisten der Altenpflege
• Fachkräfte Orthopädie, Rehatechnik und Hörgeräteakustik
• Meister Orthopädie, Rehatechnik und Hörgeräteakustik (Spezialisten)

(Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Der Arbeitsmarkt in Deutschland –Fachkräfteengpassanalyse Dezember 2014, Nürnberg 2014, S. 6-7).

Hinsichtlich dieser Faktenlagekönnten die bundesdeutschen Einwanderungs-, Asylanten- und Flüchtlings-Fetischisten doch einmal schlüssig darlegen:

– Wie viele studierte und berufserfahrene „Experten und Spezialisten“ aus den von der Bundesanstalt für Arbeit genannten Berufsgruppen sich unter den aktuell zuströmenden Asylanten, Flüchtlingen und Migranten aus Rumänien, Syrien, Albanien, Eritrea, Somalia, Afghanistan, Mazedonien etc. im Jahr 2014 befunden haben und für 2015 ff. erwartet werden?

– Wie viele Personen davon sofort, d.h. ohne zusätzliche Kosten für die Herstellung einer grundlegenden Arbeitsmarktfähigkeit, in den von der Bundesanstalt für Arbeit dargestellten Mangelberufen einsetzbar sind?

– Warum die deutschen Wirtschaftsvertreter nicht besser gezielt in art- und kulturnahe Herkunftsländer gehen und die benötigten Arbeitskräfte dort direkt rekrutieren, ohne dass jedes Jahr hunderttausende „Falschqualifizierter“ bedarfsfern einwandern, alimentiert werden und hier ihre anders gearteten Talente verschwenden müssen?

– Welche künftige Tätigkeit diejenigen zugereisten Fremdstämmigen und ihre nachgezogenen Familienmitglieder ausüben werden, deren Qualifikation nicht für die Ausübung der genannten Mangelberufe geeignet ist und welche Kosten diese Personen für die deutschen Sozialwerke (Hartz IV, Krankenversicherung, Kindergeld etc.) produzieren werden?

– Welche Anstrengungen unternommen werden, durch gezielte schul- und berufspolitische Maßnahmen einheimische Deutsche für die genannten Mangelberufe zu qualifizieren und, bspw. durch eine gerechte Entlohnung, eine hohe Arbeitsplatzsicherzeit und allgemeine Anerkennung, von diesen zu überzeugen?

Angesichts dieser dramatischen Fehlentwicklungen wird jeder Deutsche nicht umhin kommen zu entscheiden, was wirklich wichtig ist: Die Erhaltung und Pflegeunserer deutsch-völkischen Substanz, Art und Kultur mit einer gewachsenen, heimatbezogenen Wirtschaft oder die (stille oder aktive) Unterstützung des von den kapitalistischen Machthabern vorgezeichneten, jedoch unumkehrbaren Weges in eine rein materialistische, globalisierte, überfremdete und „durchgegenderte“ Kloake.

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