Trauermarsch: "Ein Licht für Dresden" in Wunsiedel

Im oberfränkischen Wunsiedel versammelten sich am 14. Februar 2015 über 100 Nationalisten, um 70 Jahre nach dem Bombenholocaust auf Dresden, an die Hunderttausende zivilen Opfer unseres Volkes zu erinnern, welche die angloamerikanischen Terrorflieger zu verschulden hatten. "Dresden 1945" steht jedoch nicht nur sinnbildlich für einen geplanten Massenmord und die Vernichtung deutscher Kultur durch alliierte Kriegsverbrecher, sondern auch als Mahnmal für die offensichtlichen Geschichtslügen, die heute von Medien und Politik vorgegeben werden, um das Andenken an deutsche Opfer in den Hintergrund zu stellen.

Einem Bericht der Ordnungspolizei zufolge, waren bis zum 22. März 1945 insgesamt mehr als 200.000 Menschen tot geborgen worden. Diese Zahl konnte wegen weiterer Bergungsarbeiten jedoch noch nicht als die endgültige gelten. Spätere Schätzungen gehen sogar von bis zu 400.000 Toten aus. Auch wenn durch die erheblichen Verbrennungen der Leichen nur rund 35.000 Leichen identifiziert werden konnten, so geht die Zahl der Opfer in die Hunderttausende. Es widerspiegelt also das fragwürdige Verständnis von Wissenschaftlichkeit und das Verhältnis zu authentischer Geschichtsschreibung in der BRD, dass offiziell nur 20.000 – 25.000 Menschen in Dresden gestorben sein sollen.

Auch der Umgang mit den Toten des eigenen Volkes ist in der Bundesrepublik alles andere als würdevoll. Gerade dieses Jahr, am 70. Jahrestag der Bombardierung, wurde die traditionelle Gedenkveranstaltung auf dem Heidefriedhof von der Stadt Dresden ersatzlos gestrichen. Dort erinnert eine Gedenkstätte an die zivilen Opfer des alliierten Kriegsverbrechens und auf dem Friedhof fanden etwa 20.000 Opfer in acht Massengräbern ihre letzte Ruhe. In Wunsiedel hat die politische Klasse ebenfalls in der Vergangenheit bewiesen, dass den verantwortlichen Kräften nichts an der geschichtlichen Wahrheit oder an einem würdevollen Umgang mit den Toten unseres Volkes liegt.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit marschierten die volkstreuen Kräfte vom "III. Weg", unterstützt von parteifreien Nationalisten, in einem disziplinierten und schweigenden Trauermarsch, mit anlaßbezogener Musik begleitet, durch das Zentrum der Stadt Wunsiedels.

An der Ecke Sechsämterlandstraße/Ludwigsstraße kam der Trauerzug für die Zwischenkundgebung zum stehen. In der Abenddämmerung wurde ein Kreis gebildet, und unter dieser Aufstellung die Ansprachen abgehalten. Während der bekannte "III. Weg"-Aktivist Matthias Fischer durchs Programm führte, sprachen Tony Gentsch für den "III. Weg"-Stützpunkt Oberfranken, Rico Döhler für den "III. Weg"-Stützpunkt Vogtland, sowie der aus Brandenburg angereiste Maik Eminger zu den Veranstaltungsteilnehmern.

Während Tony Gentsch die Geschehnisse gegen Ende des Zweiten Weltkrieges in Dresden und zahlreichen anderen deutschen Städten allen Anwesenden ins Gedächtnis rief, prangerte der "III. Weg"-Stützpunktleiter Vogtland, Rico Döhler, vor allem die Verhöhnung deutscher Opfer an. Nicht nur, dass die Opferzahlen dieser planmäßigen Ermordnung am 13./14. Februar 1945 ständig heruntergelogen werden, sondern vor allem auch das unwürdige Getümmel, was sich an diesem Tag am Wunsiedler Marktplatz angesammelt hatte, stößte ihm auf den Magen. Dort formierte sich ein Gegenprotest, welcher auf dem Rücken der Opfer mit Tröten und Faschingsgesängen gegen einen Trauermarsch aufbegehrte, der anständig an die Toten unseres Volkes erinnerte, welche durch Verbrecherhand ermordet wurden.

Maik Eminger, Vertreter der Kampagne "Ein Licht für Deutschland", brachte die kollektive Verantwortung unseres Volkes auf den Punkt. "Jeder Tropfen Blut, der in Dresden vergossen wurde, war ein Tropfen unseres Blutes. Jedes Opfer war Mutter, Tochter, Schwester, Vater, Sohn oder Bruder unseres Volkes." Ein Volk kann nur leben, wenn es die Verbundenheit von Geschichte, Gegenwart und Zukunft erkennt und sich als Teil des Gesamten betrachtet.

Nach der Kundgebung wurden auch symbolisch die Lichter für Dresden entfacht und die Dunkelheit in den Straßen durch den Fackelschein verdrängt. So marschierte der erleuchtete Feuerwurm, mit der gleichen Disziplin wieder zurück zum Ausgangspunkt der Trauerveranstaltung, wie zuvor zum Kundgebungsplatz. An der angesammelten gutmenschlichen Narrenherde am Marktplatz schritt man unbeeindruckt und unabgelenkt vorbei, bevor am Endpunkt des Marsches alle Teilnehmer noch einmal einen Kreis bildeten. Auf der Abschlusskundgebung bedankte sich Matthias Fischer noch einmal herzlichst bei allen Teilnehmern für ihr Kommen und die gebührende Disziplin an diesem Tage.

Das Gedenken an Dresden, wo 1945 englische und amerikanische Luftgangster die wehrlose deutsche Flüchtlingsstadt überfielen und ihre tödliche Bombenfracht auf Hunderttausende Zivilisten hernieder warfen, wurde damit auch im Süden Deutschlands ehrenvoll begangen. Dabei gedachte man nicht nur den mindestens 250.000 von den Alliierten ermordeten deutschen Menschen im sächsischen Elbflorenz, sondern allen Opfern, die damals und bis heute unter dem Terrorbomardement der sogenannten "Westlichen Wertegemeinschaft" (WWG) einen grausamen Tod fanden. Außerdem zeigte man deutlich, dass deutsche Nationalisten nicht mit den Geschichtslügen der heutigen Zeit einverstanden sind und weiter an der Wahrheit und Gerechtigkeit festhalten. Die knapp 100 linksbewegten Gutmenschen auf dem Marktplatz konnten die Veranstaltung zu keinem Zeitpunkt ernsthaft stören und demaskierten sich mit ihrer Blödelei im Anbetracht solch trauriger und ernster Geschehnisse. Auch in Zukunft werden Nationalisten überall in Deutschland an jene schrecklichen Taten alliierter Kriegsverbrecher erinnern und den Opfern dieses Terrors würdevoll gedenken, so dass keiner von ihnen vergessen wird.