Antikapitalistischer Aktionstag in Südbayern

Am 18. April 2015 führten nationale Aktivisten in Südbayern einen antikapitalistischen Aktionstag durch. Neben Verteilaktionen im Raum Schwaben, fand eine Kundgebung in Cham, sowie zwei Demonstrationen in Freising und Landshut statt. Durch die Aktionen wurde auf den Arbeiterkampftag am 1. Mai 2015 in Saalfeld aufmerksam gemacht und die Botschaft nach "Arbeit – Zukunft – Heimat! Kapitalismus zerschlagen!" auch in das südliche Bayern getragen.

Infoverteilungen im Raum Schwaben

Bereits in den frühen Vormittagsstunden begannen Aktivisten des "III. Weg"-Stützpunkt Schwaben damit, Hunderte Informationsblätter unters Volk zu mischen. So machten sie zahlreiche Bürger in Schwabmünchen und Königsbrunn (Lkr. Augsburg), sowie in Schrobenhausen (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen) auf die asozialen Zustände in der BRD aufmerksam.

Sind es doch gerade die vielen Verteilaktionen im Vorfeld der jährlichen Demonstration des "Nationalen und Sozialen Aktionsbündnis 1. Mai", welche die Forderungen überall ins ganze bundesgebiet zerstreuen und auf den Protestmarsch aufmerksam machen. Nur so ist eine breitflächige und sinnvolle Kampagnenarbeit möglich.

Protestkundgebungen in Cham und Freising

Um die Mittagsstunde fanden im oberpfälzischen Cham und im oberbayerischen Freising Kundgebungen statt, welche mittels Redebeiträge, Transparente, Schilder und Flugblattverteilung an Passanten auf die bevorstehende Demonstration zum Tag der nationalen Arbeit hindeuteten. In Freising versammelten sich dazu Nationalisten am Bahnhof, um anschließend in einem kurzen Protestzug zum Kundgebungsplatz, dem Roider-Jackl-Brunnen zu gelangen. Während Karl-Heinz Statzberger vom "III. Weg"-Stützpunkt München ausführlich auf die Inhalte der diesjährigen Kampagne des "Nationalen und Sozialen Aktionsbündnis 1. Mai" einging, wusste der bekannte Aktivist Roland Wuttke in seinen Ausführungen über die fehlgeleitete und volksfeindliche Politik etablierter Kräfte bestens zu informieren. Ein weiterer Redner aus dem "III. Weg"-Stützpunkt Schwaben prangerte in gekonnter Weise die "Brot und Spiele"-Mentalität der BRD-Gesellschaft an und nannte einen deutschen Sozialismus als Alternative zum vorherrschenden Raubtierkapitalismus.

In Cham bediente man sich des Marktplatzes für die antikapitalistische Kundgabe an diesem Tag. So versammelten sich die größtenteils in Tracht angereisten Aktivisten um den "III. Weg"-Stützpunkt Ostbayern neben einem dort stationierten Bauernmarkt, sowie einem TTIP-kritisierenden Infostand. Dementsprechend waren bei einem herrlichen Frühlingswetter auch zahlreiche Bürger in der Innenstadt, welche den Reden der Nationalisten lauschten und Infoschriften entgegen nahmen. So begann ein junger Aktivist aus Niederbayern den Aufruf zum Arbeiterkampftag nach Saalfeld zu verlesen, um die Bürger zu informieren, warum nationalrevolutionäre Kräfte ihren Zorn und ihre Wut am 1. Mai in Thüringen auf die Straße tragen. Anschließend ergriff Roy Asmuß aus Oberbayern das Mikrofon, um über den drohenden Volkstod zu informieren und die inländerfreundliche Losung "Deutsche Kinder braucht das Land" in alle Winde zu zerstreuen.

Ein Aktivist aus Ostbayern klärte die Zuhörer über das Bankensystem auf und forderte die Verstaatlichung der Geldinstitute, sowie die Abschaffung des Zinses-Zins-Systems. Als letzter Redner sprach der "III. Weg"-Stützpunktleiter Ostbayern, Walter Strohmeier zu den Versammlungsteilnehmern und interessierten Bürgern. Dieser prangerte die sozialen Zustände in der BRD an. Während die Wirtschaft jährlich fette Gewinne einfährt, klafft die Scheere zwischen Arm und Reich stetig auseinander. So werden beispielsweise auf der einen Seite dicke Managergehälter ausbezahlt und gleichzeitig ackern zigtausende in Zeitarbeitsfirmen für einen Niedriglohn und ohne Sicherheiten. Dieses sei typisch in einem System, welches die Profitmaximierung als höchstes Gut darstellt, so Strohmeier. Nur ein deutscher Sozialismus, in welchem die Managergehälter gedeckelt und die Arbeiter geehrt werden, kann eine soziale Gerechtigkeit für unser Volk entstehen.

Während in der oberpfälzischen Kreisstadt keinerlei Gegenaktivitäten zu vernehmen waren und die Kundgebungsteilnehmer die Chamer Bürger bestmöglichst erreichen konnten, fanden sich in Freising auch ein paar verirrte Gutmenschen ein. In antideutscher Manier wurde dort wieder für ein "buntes Freising" geworben und die jämmerlichen "Nazis Raus"-Bekundungen taten ihr übriges. Was jene Gutmenschen mit ihrer internationalistischen Ideologie jedoch bisweilen verursacht haben, kann man auch in Freising an jeder Ecke sehen. Denn auch hier steigt die Überfremdung unserer Heimat stetig voran und Deutsche werden über kurz oder lang zur Minderheit im eigenen Land.

Abschlussdemonstration in Landshut

In Landshut war von Gegenaktivitäten der örtlichen Antifa-Bande und des "Bunt-Bündnis" weit und breit nichts zu sehen, als sich die volkstreuen Kräfte gegen 15.00 Uhr an der Inneren-Münchener-Straße versammelten. Auch hier scheint das Konzept der kurzfristigen Anmeldung und lediglich internen Mobilisierung Früchte zu tragen. In zweier Reihen marschierten die gut 40 Aktivisten durch die Altstadt und konnten bereits dort schon zahlreiche Bürger erreichen. Während durch die Lautsprecheranlage das Flugblatt mehrmals verlesen und Parolen wie "Arbeitsplätze zuerst für Deutsche" skandiert wurden, nahmen auch zahlreiche interessierte Passanten die Infoschrift zum 1. Mai entgegen.

Am Ländtorplatz wurde dann Aufstellung für die Zwischenkundgebung bezogen. Am Anfang der Fußgängerzone und inmitten von Geschäften kamen alle Redner, die auch in Cham und Freising schon gesprochen hatten, noch einmal zum Einsatz und deckten ein breites Spektrum an Themen ab. Während die Kundgebungsteilnehmer durch Reden, Schilder und einem Tranparent Aufmerksamkeit erregten und sich die ersten Menschentrauben angesammelt hatten, waren Aktivisten rund um die Kundgebung fleißig mit Verteilungen und Bürgergesprächen aktiv. So wurde auch das ein oder andere mal Zustimmung für die nationalrevolutionären Positionen geäußert und das Flugblatt in die Tasche gepackt. Man kann nur hoffen, dass sich so mancher Interessent meldet und vielleicht auch am 1. Mai 2015 in Saalfeld anzutreffen ist.

Nach über einer Stunde formierte sich der Protestzug wieder Richtung Altstadt. Auch ein paar punkartige Linksextremisten sind scheinbar durch die volkstreuen Reden aus ihren Löchern angelockt worden und fanden sich am Rand der Versanstaltung ein. Die nicht mal ein Dutzend Realitätsverweigerer konnten jedoch die nationale Versammlung zu keinem Zeitpunkt ernsthaft stören und taten durch ihr Auftreten und Äußeres das übrige, so dass die Bürger eher mit den volksnahen Demonstranten als mit ihren Gegnern symphatisierten.

Abendveranstaltung im Bayerischen Wald

Nach einem ausgefüllten Aktionstag, an welchen zahlreiche Bürger auf den Arbeiterkampftag 2015 aufmerksam gemacht werden konnten und die Botschaft nach "Arbeit – Zukunft – Heimat" sich auch in Südbayern Gehör verschaffte, fand noch eine abschließende Veranstaltung im Bayerischen Wald statt. Als sich alle Anwesenden nach einem anstrengenden Tag mit Speiß und Trank gestärkt hatten, lies man den Tag noch einmal Revue passieren. So informierte ein regionaler Aktivist vom "III. Weg" die Zuhörer über die Ereignisse des Tages auch in zahlreichen anderen Städten, in denen volkstreue Kräfte aktiv waren. Abschließend sorgte der Liedermacher "Wiesel", teilweise mit weiblicher Begleitung, für gute Stimmung und einen abgerundeten Aktionstag bis in die frühen Morgenstunden.