„Nationales Griechenland“-Vortrag in Berlin

Der Berliner Stützpunkt der Partei „Der III. Weg“ führte Anfang Juli eine Versammlung zum Thema: „ Die Nationale Bewegung in Griechenland – Aufstieg der Chrysi Avgi!“ durch. Gerade jetzt in der andauernden Krise Griechenlands ist es interessant zu wissen, welche Alternativen es zu den uns in den Medien gezeigten verantwortlichen kapitalistischen Parteien gibt. Genau wie alle anderen europäischen Länder wurde Griechenland über Jahrzehnte wirtschaftlich über das Ausland abhängig gemacht und befindet sich nun deutlicher als andere im Würgegriff großkapitalistischer Kreise. Finanzielle Rettungsschirme und immer weitere Milliardenkredite werden die Situation im Land der Hellenen nicht bereinigen. Nicht ein Cent kommt hier bei der Bevölkerung an, alles wird in das vorhandene marode Bankensystem gepumpt, um das EU- Wirtschaftsvehikel am Leben zu erhalten. Die meisten europäischen Länder sind alleine gar nicht mehr lebensfähig. Landwirtschaft und eigene Produktionsstätten wurden ins billigere Ausland verlagert oder verschleudert. Viele europäische Staaten, vor allem auch Griechenland, sind landwirtschaftlich massiv auf Produkte aus dem Ausland angewiesen, um die Ernährung der eigenen Bevölkerung zu gewährleisten. Es wird also immer weniger selber angebaut, sondern preislich abhängig im großen Stil importiert. Auch in Deutschland wird seit Jahren dieser Weg beschritten, und jährlich machen über 10.000 Bauernhöfe im Land dicht. Eine fatale Entwicklung, die mit dazu führt, daß ganze Landstriche aussterben.

Immer mehr Griechen sehen jedoch ihre Zukunft in einer nationalen Rückbesinnung. Schon jetzt ist die hellenische Befreiungsbewegung Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) drittstärkste Kraft im Land, und der Zuspruch in der Bevölkerung steigt täglich. Ein Austritt aus der EU und die Rückkehr zum Drachme sind für viele Griechen positive Forderungen und letztlich Hoffnungsträger einer besseren Zukunft.

In einem zweistündigen Vortrag erläuterte der bekannte Partei-Aktivist Matthias Fischer die derzeitige Lage im Land und die Bestrebungen der aufsteigenden nationalistischen Partei Chrysi Avgi. Durch einige Reisen nach Athen und gute Kontakte zur hellenischen Bewegung konnte er so mit Bildern und Filmen einen kleinen Einblick in die Situation vor Ort geben. Mit vielen sozialen Aktionen wie kostenlosen Kleider und Nahrungsspenden, ärztlicher und anwaltlicher Versorgung und Beratung ausschließlich für Griechen zeigt sich die nationale Partei anders wie andere absolut volksnah und wird deshalb immer beliebter. Gerade Athen jauchzt unter dem ungebremsten Zustrom von Wirtschaftsflüchtlingen, schon jetzt befinden sich um die 600.000 Illegale allein in dieser Stadt. Ein Umstand, der viele Griechen verzweifeln läßt.

Vieles in Griechenland läßt uns Deutsche in gewisser Weise in die Zukunft unseres eigenen Landes blicken. Auch Deutschland ist wirtschaftlich geknechtet und wird von einer Flut von Ausländern erdrückt. Was für die Kapitalisten Millionen neuer Konsumenten sind, stellt für nationale Deutsche den Inbegriff der derzeitigen Überfremdung dar, „Asylanten“. Eine für jedermann spürbare Krise ist in Deutschland noch nicht erkennbar, aber die Probleme wachsen. Die nationale Bewegung sollte aber gut organisiert sein, um den kommenden Aufgaben gewachsen zu sein. Wie man sich logistisch und personell seinem Volk gegenüber in der Not präsentiert, kann auch in Griechenland exemplarisch verfolgt werden. In Deutschland ist die nationale Bewegung noch weit entfernt davon und beschäftigt sich eher mit sich selbst.

Die Partei „Der III. Weg“ geht hier einen eigenen Weg und löste sich schon früh von bestehenden Strukturen. Wir leben im Kleinen das, was wir täglich im Großen auf der Straße einfordern. Allein das unterscheidet uns schon von allen anderen nationalen Parteien. Eins ist sicher, dieses System hat seine Glanzzeit bereits hinter sich, unsere wird noch kommen.