Totengedenken in Schwaben

Home/Kultur, Parteigeschehen/Totengedenken in Schwaben

Nachdem bereits am 14. November 2015 die Mitglieder von den Stützpunkten in Schwaben und Württemberg die alljährliche Heldengedenkdemonstration besuchten, wurde am Tag darauf noch eine regionale Gedenkfeier veranstaltet.

Nach einem kurzen Schweigemarsch wurde ein Holzkreuz aufgestellt, um welches sich die gedenkenden Aktivisten versammelten. Nach einem anlassbezogenen Gedicht und einer kurzen Ansprache über die Wichtigkeit des Totengedenkens, wurde durch das Absingen des Liedes „Ich hatte einen Kameraden“ den Gefallenen unseres Volkes der verdiente Respekt erwiesen.

Nach einer innigen Schweigeminute wurde ein Frontbrief eines Wehrmachtssoldaten, welchen dieser an seine Frau und seine Tochter schickte, verlesen. Der Inhalt des Briefes führte allen Anwesenden die Grauen des Krieges vor Augen, aber auch die Selbstlosigkeit und die Opferbereitschaft der heldenhaften Kämpfer wurde darin verdeutlicht. Nach den ergreifenden Worten über die Zustände in den Wirren des Zweiten Weltkrieges ergriff ein junger Deutscher das Wort. In seiner Gedenkansprache machte er allen Anwesenden klar, wofür unsere Ahnen selbstlos ihr Leben gaben und was ihr Opfer für uns heute bedeutet. Sei es der germanische Krieger, welcher an der Seite des Cheruskerführers Herrmanns fiel oder sei es der Soldat, welcher bei der Verteidigung seines Vaterlandes sein Leben lies. Sie starben für die Befreiung der Heimat, für den Fortbestand unseres Volkes. Mit diesen Worten beendete der junge Mann seine Ausführungen, worauf ein weiteres gemeinsam gesungenes Lied die Gedenkveranstaltung beendete.

Nicht nur Trauer war nach dem Gedenken in den Gesichtern zu sehen, sondern auch Entschlossenheit. Die Entschlossenheit den Freiheitskampf auch in Zukunft immer weiter zu führen. Die Entschlossenheit unsere Heimat von diesem volksfeindlichen Zeitgeist zu befreien. Die Entschlossenheit dafür zu sorgen, dass unsere Ahnen nicht umsonst gestorben sind.

Ich trat vor ein Soldatengrab
Und sprach zur Erde tief hinab:
„Mein stiller grauer Bruder du,
Das Danken läßt uns keine Ruh.

Ein Volk in toter Helden Schuld
Brennt tief in Dankes Ungeduld.
Daß ich die Hand noch rühren kann,
Das dank ich dir, du stiller Mann.

Wie rühr ich sie dir recht zum Preis?
Gib Antwort, Bruder, daß ichs weiß!
Willst du ein Bild von Erz und Stein?
Willst einen grünen Heldenhain?"

Und alsobald aus Grabes Grund
Ward mir des Bruders Antwort kund:
"Wir sanken hin für Deutschlands Glanz.
Blüh, Deutschland, uns als Totenkranz!

Der Bruder, der den Acker pflügt,
Ist mir ein Denkmal, wohlgefügt.
Die Mutter, die ihr Kindlein hegt,
Ein Blümlein überm Grab mir pflegt.

Die Büblein schlank, die Dirnlein rank,
Blühn mir als Totengärtlein Dank.
Blüh, Deutschland, überm Grabe mein,
jung, stark und schön als Heldenhain!"
(Walter Flex)