
In diesem Rausch der „Wir-schaffen-das“-Durchhaltementalität übersehen jene Gutmenschen gut und gerne die Not im eigenem Volk. Schon seit Jahren sieht man in München Obdachlose in großer Zahl, so zum Beispiel unter der Wittelsbacher Brücke. Aber auch im Hauptbahnhofviertel oder am Stachus könnte man – wenn man nicht den gutmenschlichen Tunnelblick hätte – verarmte Deutsche sehen. In einer auf Konsum, Karriere und „Selbstverwirklichung“ beschränkten Gesellschaft, werden diese Landsleute an den Rand gedrängt. Mietpreise in München explodieren. Der Sozialwohnungsbau in der Stadt stagniert. So ist es kein Wunder, dass die Zahl der Obdachlosen weiter steigt und immer mehr Menschen nicht mehr wissen wohin. Ein Prozess, der durch den massiven Zuzug auch durch Asylanten in die Stadt nochmals verstärkt wird.
Auch die Menschenschlangen vor den Tafeln wachsen unaufhörlich, wie ebenfalls die „Stütze“-Empfänger. Mitleid für diese Landsleute haben von den „Bahnhofsklatschern“ nur die wenigsten. Sozialchauvinistisch und ignorant wird dann häufig erwidert: „die sind ja selber Schuld“.
Für die volkstreuen Aktivisten der Partei „Der III. Weg“ sind solche Zustände nicht hinnehmbar. Zuerst muss unser eigenes Volk kommen – dann erst all die anderen. Um diese Ansicht zu untermauern, wollen wir nicht nur reden, sondern anpacken. Daher statteten Mitte Dezember einige Aktivisten einer bekannten Unterkunft in München-Langwied einen Besuch ab. Hier leben derzeit etwa 47 Menschen. Die Bewohner haben häufig eine schwere Vergangenheit wie beispielsweise einen Alkoholentzug hinter sich und eine ungewisse Perspektive. Zahlreiche Sachspenden, besonders warme Kleidung und Schuhe, konnten bei diesem Besuch an bedürftige Deutsche übergeben werden. Es bleibt aber ein Tropfen auf dem heißen Stein. Weitere Spenden und auch tatkräftige Hilfe bei der Winterhilfskampagne sind daher willkommen. Interessierte können sich unter folgender Adresse melden: winterhilfe(at)yandex.com













