Matthias Fischer im Gespräch mit dem Szturm! Magazin (Teil 2)

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Szturm-Magazin:  Oft spalten Grenzkonflikte die verschiedenen nationalen Bewegungen, was beispielsweise im Balkan sichtbar ist. Auch im Kontakt zwischen polnischen und ukrainischen Nationalisten müssen Grenzkonflikte noch geklärt werden. (Gewaltsame) Grenzänderungen könnten im heutigen Europa aber zu neuen Bruderkriegen zwischen den europäischen Völkern führen und wir Nationalisten haben zu lernen, in pan-europäischer Solidarität zusammen zu arbeiten. Was sind deine Ansichten dazu, speziell was die Gebiete betrifft, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg an Polen verlor?
Matthias Fischer:  In Punkt 10. unseres Parteiprogrammes fordern wir die friedliche Wiederherstellung Gesamtdeutschlands in seinen völkerrechtlichen Grenzen. Wir wissen natürlich, dass dies derzeit nicht möglich ist, aber wir können dieses Unrecht, das Millionen unserer Landsleute ihre Heimat verloren haben und eben auch Millionen ihr Leben ließen, nicht vergessen. Es wird an der einstigen polnischen und deutschen Regierung liegen, wenn sich ganz Europa politisch verändert hat, hier die richtigen Wege zu finden, für beide Völker Gerechtigkeit walten zu lassen. Sicherlich ist Krieg das Letzte was wir wollen, wir sehen das Europa der Zukunft als Eidgenossenschaft gleichberechtigter, souveräner weißer Völker.

Szturm-Magazin: 
  Wie sind eure Beziehungen zu anderen nationalen Gruppen in Deutschland, etwa der NPD?
Matthias Fischer: Wir pflegen einige Kontakte zu anderen nationalen Organisationen, die uns weltanschaulich nahe stehen. Mit der NPD haben wir aber bis auf einige Kontakte in die Basis der Partei nichts zu tun.

Szturm-Magazin:   Wie seht ihr den Aufstieg der AfD?
Matthias Fischer: Die AFD ist keine homogene, weltanschaulich gefestigte Partei, vielmehr ein Sammelsurium verschiedener Strömungen unzufriedener BRD–Bürger, die in dieser Partei die Möglichkeit sehen, ihrem Unmut über die Regierung einen Ausdruck zu verleihen. Viele Spitzenpolitiker der AFD kommen aus etablierten Parteien der BRD und sind somit alt bekannt. Einige sind wohl Patrioten, doch diese werden sich nicht lange halten. Durch die Medien stark gemacht, steht die Partei aber auch unter einem großen medialen Druck und die Kapitalisten in der Partei werden alles dafür tun, am Futtertrog des Systems bleiben zu können und das ohne Rücksicht auf Verluste. Wie viele „Rechtspopulisten“ wird auch diese Erscheinung an sich selbst kaputt gehen, das war jedenfalls in Deutschland immer so. Trotzdem sorgt diese Partei für einen Stimmungswechsel in der Bevölkerung, den auch wir nutzen können.

Szturm-Magazin:   Die Pegida-Bewegung, die allen europäischen Nationalisten und Patrioten in Europa bekannt ist, war vor einem Jahr noch sehr groß und auch vielfältig in den Medien vertreten, jetzt scheint sie ihre Beliebtheit und Stärke verloren zu haben. Kannst du uns das bestätigen? Wenn ja, was sind die Ursachen dafür?
Matthias Fischer: Diese Bewegung ist ähnlich von den Medien aufgebaut worden wie die AfD. Tausende sind auf die Straße gegangen, Woche für Woche. Anfangs ein gutes Zeichen, aber wenn dann nichts anderes mehr folgt, außer immer neuer „Spaziergänge“, läuft sich sowas tot. Auch wenn Pegida bisher keinen politischen Erfolg einbrachte, so hat diese Erscheinung dennoch dazu geführt, nationale Forderungen in der Gesellschaft zu etablieren, auch das ist von uns gut für unsere Arbeit zu nutzen.

Szturm-Magazin:   Seid ihr in irgendeiner Art und Weise von den Nachkriegsparteien Deutsche Sozialistische Reichspartei oder Straßers Deutsch-Soziale Union beeinflusst?
Matthias Fischer: In keiner Weise!

Szturm-Magazin:    Wie seht ihr die sogenannte „Neu-Rechte“-Bewegung, welche sich in den 60/70ern von der NPD abgespalten hat?
Matthias Fischer: Wir sehen alles, was seit 1945 in Deutschland aus nationalen Kreisen hervorkam, als gescheitert an. Jeder der heute für Deutschland aktiv ist, musste bei null anfangen. Nichts haben alte Strukturen, egal wo sie sich verorten, aufgebaut oder hinterlassen, was unseren Kampf einfacher gemacht hätte seit dem ersten Tag.

Szturm-Magazin:   Was sind deine Ansichten zu der Demonstration am 1. Mai in Plauen?
Matthias Fischer: Die 1. Mai Demonstration in Plauen war mit 1000 Teilnehmern die größte Versammlung nationaler Strukturen an diesem Tag. Viele verschiedene Gruppen haben an diesem Tag zusammengewirkt und somit ein starkes Zeichen gesetzt, auch wenn staatliche Repressionen die Demo zum Ende hin sabotierten. Wir denken trotzdem, dass dies ein starkes antikapitalistisches Zeichen von nationaler Seite her war.

Angriffe von Polizisten auf Demonstrationsteilnehmer am Arbeiterkampftag in Plauen

Szturm-Magazin:   Wie viele Teilnehmer erwartet ihr am 1. Mai in Gera?
Matthias Fischer: Für unsere diesjährige Demonstration am 1. Mai in Gera rechnen wir mit 300 Teilnehmern, wie in jedem Jahr. Das sind die Aktivisten, auf die wir sicher zählen können. Da auch dieses Jahr einige andere Demonstrationen im gesamten Bundesgebiet stattfinden, ist eine genaue Vorhersage nicht möglich. Uns geht es auch gar nicht so um die Teilnehmerzahl, sondern vielmehr um die Kampagne, die im Vorfeld stattfindet und in ganz Deutschland die Menschen für unsere Themen sensibilisiert.

Szturm-Magazin:  Wie ist aktuell die Situation bzgl. der Repression gegen die nationale Opposition in Deutschland? Kannst du uns sagen, wie die Repression aussieht und welche Ausmaße sie angenommen hat?
Matthias Fischer: Die Daumenschrauben des Systems werden immer stärker angezogen. Noch nie gab es so viele Verbote und Ermittlungen gegen nationale Gruppierungen und Einzelpersonen wie in diesen Tagen. Unzählige Verfahren sind derzeit bei deutschen Gerichten angelehnt und immer mehr Aktivisten werden inhaftiert. Die gesetzliche Lage ändert sich ständig und gerade die Gesinnungsparagraphen werden tausendfach im Zuge der neuen Medien (Facebook, WhatsApp) angewandt. Auch die rechtliche Auseinandersetzung mit dem System ist ein Teil des Kampfes, den wir führen müssen und mit dem wir wachsen.

Szturm-Magazin: 
Gibt es irgendetwas, das du gerne noch den polnischen Nationalisten sagen würdest?
Matthias Fischer: Ich bedanke mich für das Interesse an unserer Arbeit, wir sehen uns auf den Straßen Europas …

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