Muttertag

Es mögen Männer Welten bauen, es steht und fällt ein Volk mit seinen Frauen.“, dieses kurze Gedicht von Friedrich Schiller verdeutlicht uns die Wichtigkeit unserer Frauen. Kein Staat hält, wo es an Müttern fehlt. So kennen wir Vaterland und Muttererde. Das Land von den Männern urbar gemacht, im Kampf erstritten und verteidigt, und doch nutzlos ohne die fruchtbare Saat der Frauen. Wir begehen keinen Frauentag und keinen Männertag, sondern Vater- und Muttertag. Tage, an denen wir unsere Eltern hochleben lassen. Mann oder Frau zu sein, das ist
nicht schwer. Wir wählen weder unser Geschlecht, noch unsere Existenz. Doch was wir daraus machen, liegt an uns. Ob wir nur existieren, um zu genießen oder ob wir etwas weitergeben, dass noch nach uns Bestand hat.

Heute hört man oft, dass Kinder zu viel kosten, dass sie zu viel Lärm und Dreck machen und einem vom Reisen und vom Entspannen abhalten. Und dabei verdanken die Menschen, die solche Aussagen tätigen, ihr Leben erst jenen Frauen, die den „Lärm und Dreck“, und die „Kosten“ der
„Entspannung“ vorzogen. Der kurze Genuss eines Urlaubs, der Spaß eines feuchtfröhlichen Abends
und der Glanz einer Goldkette verfliegen, doch Kinderlachen wird weitergetragen in die Welt vervielfältigt sich in den Kindeskindern. Doch nur, wenn die Kinder auch geistig fruchtbar bleiben und nicht in die lebensfeindliche und materialistische Gesinnung verfallen, die heute unsere Geburtenzahlen senkt. Dieser Hedonismus führt zum völkischen Selbstmord, der durch die Überfremdung unseres Vaterlandes buchhalterisch „ausgeglichen“ wird. Die Frau, die sich trotz des Zeitgeistes für gesunde, deutsche Kinder entscheidet, sichert die Existenz unseres Volkes auch und gerade in Zeiten höchster Not. Ihr gilt unser größter Dank.

An dich, Mutter

All unser Leid
hast du für uns getragen,
und alle deine Freuden
hast du an uns verschenkt.
Du hast die Schwerter unserer Schmerzen
ohne Klagen
und lächelnd dir ins eigene Herz gelenkt.

Du warst die göttlich reine Schale,
aus der wir unsre Kraft getrunken
In dir sind wesenlos versunken
all unsre Nöte, Qual und Pein,
wie Wolkenschatten fern in einem Tale.
Wir aber standen in der Sonne Schein.

Wir suchten fern von dir da Leben,
bei fremden Menschen Stern und Glück
und ließen einsam dich.
Dies alles hast du uns vergeben.
Dein einziger Triumph allein ist eines:
Im größten Leid kehren wir zu dir zurück,
denn unser Herz ist deines.

Autor: Kurt R. Dietz