Gender Mainstreaming – eine verhängnisvolle Ideologie

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Ein neues Leitprinzip hat sich in allen Ebenen des politischen Lebens verankert, ein Leitprinzip, welches durch eine Top-down-Revolution von global operierenden Machteliten, politisch umgesetzt wird und zwar ohne, dass dieses von dem Souverän, dem Volke, bestätigt wurde. Ein Leitprinzip, eine Ideologie, welche verheerende Folgen für uns in allen Ebenen des menschlichen Lebens verursacht.

Inspiriert von dem Naturgesetz „Ursache und Wirkung“ möchten wir uns in diesem Artikel mit dem Kerngedanken der Ideologie selbst und im zweiten Artikel mit der Wirkung desselben befassen.

Gender Mainstreaming ist eine Ideologie, welche den Menschen in seine Theorie hineinzwingt und sich nicht an der Wirklichkeit orientiert. Der Mensch muss sich der Theorie beugen, wissenschaftliche Erkenntnisse werden geleugnet oder abgewertet. Positiv ist zu erwarten, dass Dogmatismus letztendlich immer an der Wirklichkeit scheitern wird, die Frage ist nur, wie viel er bis dahin zerstört.

Begriffsbestimmung

Gender bedeutet das „soziale Geschlecht“ und meint, dass jeder sein soziales Geschlecht selbst wählen kann, unabhängig von dem biologischen Geschlecht (engl. „Sex“)
Die Geschlechtsidentität sei fließend und uneindeutig.
Mainstreaming heißt die Übernahme eines bestimmten Denk- und Handlungsmusters in den „Mainstream“, den „Hauptstrom“.
Gender Mainstreaming heißt also, die Gleichstellungsperspektive in den Mainstream, in alle Bereiche zu integrieren.

Der Kerngedanke dieser Ideologie ist demnach, dass sich das biologische und das soziale Geschlecht nicht gleichen, das soziale Geschlecht sei kulturell und gesellschaftlich anerzogen. Die Geschlechterrollen und folglich die Stellung der Geschlechter seien nur sozial konstruiert, Ziel sei die Dekonstruktion der Geschlechterrollen, um Spielraum für alternative Geschlechteridentitäten zu schaffen, sowie zur Geschlechterverwirrung anzustiften, so Judith Buttler.

Laut Genderideologen seien Erziehung und die Gesellschaft Schuld an der Ungleichheit zwischen Mann und Frau.
Aber anstatt den wahren Ursprung der Ungleichheit zu beseitigen, beseitigen sie die Bedeutung der Geschlechter.

Video: Gender erklärt in weniger als 3 Minuten

Der Ursprung

Die Geschichte des Gender Mainstreaming soll nur kurz umrissen werden. Diese Ideologie beruht auf den Ideen des umstrittenen Psychologen John Money und wurde weiterentwickelt von der US-Philosophin Judith Butler. Diese Gedankenkonstrukte wurden zum Teil in der feministischen Bewegung aufgenommen, welche Frauen aus „der Sklaverei der Ehe und der Mutterschaft“ befreien wolle.
Man kommt nicht als Frau auf die Welt, man wird es.
(beide Zitate jeweils von Simone de Beauvior)

Weiterhin liegt der Ursprung im Kommunismus, der mit der Frauenbewegung eine Synthese einging.
Die Frauenfrage wurde von Marx und Engels aufgegriffen und zu einer Klassenfrage umgedeutet. Seit dem ist sie Thema in der kommunistischen Theorie.
Die Frankfurter Schule als Institut für kommunistische Lehren zum Zwecke der Gesellschaftsveränderung nach kommunistischen Vorgaben forderte die Abschaffung des Privateigentums, die Zerstörung der Religion und die Zerstörung der Familie. Herbert Marcuse plädierte für die Abschaffung des Leistungsprinzips und seinen Ersatz durch das Lustprinzip, um alternative Lebensmodelle zur Institution „Familie“ aufzuzeigen.

In beiden Bewegungen gilt die Kernthese der Milieutheorie.
Diese besagt, dass nur Umwelteinflüsse, wie die Erziehung, den Menschen ausmachen, eine Natur des Menschen, angeborene Verhaltensweisen, werden ausgeschlossen.
Die Milieutheorie gilt heute als wissenschaftlich widerlegt. Die Gene enthalten alle Anlagen und die Umwelt (Erziehung) entscheidet, wie diese ausgeprägt werden. Genderideologen werten jedoch biologisch gesicherte Erkenntnisse als geistige Schranken ab. Sie konstruieren gedanklich Luftschlösser, Realisten, die auf Natur- und Lebensgesetze hinweisen, werden als Hindernisse empfunden und diskreditiert.
So auch in dem Fall des berühmten und viel geschätzten Evolutionsbiologen Prof. Dr. Ulrich Kutschera.
Dieser seriöse Wissenschaftler klärt über dieses „pseudowissenschaftliche Hirngespinst ohne faktische Grundlage“ auf und stellt dem die Erkenntnisse der Naturwissenschaften entgegen. Laut Kutschera führe GM zu gesellschaftlichen Degenerationserscheinungen.
Dafür hagelt es viele Beschwerden von LSBTTI-Gruppen und auch von AStA, die gegen ihn eine Petition einreichen möchten. Die Toleranz gilt eben nur innerhalb der eigenen Ideologie, abweichende Meinungen, auch wenn sie von qualifizierten Wissenschaftlern stammen, werden bekämpft.
Wer sich selbst ein Bild machen möchte, was dieser Wissenschaftler zum Thema zu sagen hat, kann sich hier ein Referat von ihm anschauen, welches ab der Hälfte erst so richtig zur Sache geht.

Video: Gender oder Genetik – Ulrich Kutschera

Kritische Journalisten sprechen im Bezug auf Gender Mainstreaming von Menschenexperimenten, einen von zahlreichen Fällen lernen wir im folgenden Text kennen:
,,So habe Money in dem Bestreben, seine Ideen experimentell zu belegen, die Eltern eines Zwillingspärchens dazu überredet, einen der Zwillinge kastrieren zu lassen, um ihn zum Mädchen umzupolen (dieser versuchte später, das rückgängig zu machen). Zudem habe Money den Kastraten missbraucht und dessen Berichte so zurechtgebogen, dass sie seinen Hypothesen entsprachen. Beide Zwillinge begingen schließlich Selbstmord.“
(Berichtet: Spektrum der Wissenschaft auf Spektrum.de am 24.06.2016 unter dem Titel: „Gefährliche Ideologie?“)

Über diesen schlimmen Fall von David Reimer gäbe es noch sehr viel mehr zu berichten, so z.B. dass Brenda Reimer, wie er später hieß, trotz Gabe weiblicher Hormone in einer Hormontherapie zur Zeit der Pubertät, Mädchen anziehend fand. Doch anstatt das Experiment als gescheitert anzusehen, wurde dem irritierten Jugendlichen lesbisches Verhalten nachgesagt. Die Identität und das Selbstwertgefühl dieses Menschen wurden systematisch ,,dekonstruiert“.
Dies soll als kurzes Beispiel genügen, um den Charakter der Menschenexperimente zu verdeutlichen, gerne können interessierte Leser sich zu diesem Thema noch weiter informieren, es treibt einem Schauer über den Rücken.

Gegenargumentation

Wer sich mit dem Menschen beschäftigt und für diesen ein Leitprinzip entwickelt, darf keineswegs die menschliche Natur außen vor lassen.
Folgend werden Erkenntnisse aus der Humanethologie sinngemäß wiedergegeben, vgl. hierzu Irenäus Eibl-Eibesfeldt „Die Biologie des menschlichen Verhaltens“.
Aus den Biowissenschaften wissen wir, dass der Mechanismus der Geschlechtschromosomen bestimmt, ob sich die Keimdrüse als männlich oder weiblich differenziert und nicht die soziale Umwelt bestimmt, ob wir männlich oder weiblich sind!
Hat die Zygote zwei X-Chromosomen dann entwickeln sich weibliche Keimdrüsen, hat sie ein Y-Chromosom dann differenzieren sich die Keimdrüsen als männlich aus. Die weitere Entwicklung wird hormonell gesteuert. Unter dem Einfluss der von den männlichen Keimdrüsen ausgeschiedenen Androgene entwickeln sich die zunächst bisexuellen Organanlagen in männlicher Richtung. Darüber hinaus wird auch das Zentralnervensystem hormonell männlich geprägt. Unterbleibt ein Androgeneinfluss, dann kommt es zu einer Ausdifferenzierung in weiblicher Richtung. Lange Zeit meinten Sozialwissenschaftler, alle geschlechtlichen Unterschiede im menschlichen Verhalten wären das Ergebnis von Erziehung. Die Forschungen haben mittlerweile bewiesen, dass die Androgene die entscheidenden Weichensteller sind (l. Ellis 1986, l. Ellis und M. A. Ames 1987).

In einem großangelegten Experiment untersuchten L. Tiger und J. Shepher und E. M. Spiro die Geschlechterrollendifferenzierung im Kibbuz. Dort wurde versucht, den utopischen Feminismus des frühen roten Sozialismus zu verwirklichen.
Am Ende stellte sich heraus, dass die Biologie über die Ideologie siegte !

Nach intensiver Beleuchtung stellte Eibl-Eibesfeldt fest, dass es nicht nur in der Morphologie und Physiologie, sondern auch im Verhalten des Menschen Geschlechterunterschiede gäbe. Meist handele es sich um Verschiedenheiten in der Ausprägung von Merkmalen, die im Übrigen beiden Geschlechtern zugutekommen würde (geschlechtstypisches Verhalten). Aber auch geschlechterspezifische Verhaltensmuster seien nachweißbar.
Der sozialen Geschlechtszuweisungen seien Grenzen gesetzt, berichtet der Verhaltensforscher. Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang ein mutativer Defekt, die genetischen Buben kommen als phänotypische Mädchen zur Welt. Beim Eintritt der Pubertät entwickeln sich jedoch keine Brüste, die Klitoris wächst in einem Penis aus, die Hoden wandern in die Hodensäcke und die Vermännlichung im Verhalten tritt ein, obwohl die Kinder während ihrer ganzen Kindheit als Mädchen behandelt worden waren, da man ja nicht um ihr Mann-sein wusste.

Auch der Evolutionsbiologe U. Kutschera behauptet, auf der Grundlage der Fachliteratur, dass nicht Mann gleich Frau wäre und man die Geschlechterrollen nicht frei wählen könne, sondern es eine Reihe von Unterschieden gibt. Diese seien genetisch verankert und beträfen Hirnaufbau, Verhalten und etliche körperliche Merkmale. Er hebt hervor, dass schon am Anfang der Schwangerschaft ein Gen auf den Fötus einwirke und dies mehr Testosteron auslöse als bei weiblichen Föten.
Dieses Hormon spiele eine entscheidende Rolle bei den unterschiedlichen Verhaltensweisen und Vorlieben von Männern und Frauen.

Wir möchten bei diesen biologischen Erklärungsansätzen bleiben, im Bewusstsein, dass es noch eine Fülle an Argumenten unterschiedlicher Fachbereiche gäbe, die wir hinzu ziehen könnten.
Die Biologie ist jene Wissenschaft, die sich der Erforschung menschlichen Lebens widmet und hier über 200 Jahre gesicherte Erkenntnisse geschaffen hat, daher soll der Überschaubarkeitshalber nicht jedes einzelne Argument aufgelistet werden, dafür gibt es weitere Werke zu erwerben und im Netz etliche Vorträge in Video- und Artikelbeiträgen.

Zusammenfassung

Wir können festhalten, dass die Behauptung, dem Menschen würde die Geschlechterrolle von der Kultur zugewiesen und man könne sein Geschlecht frei wählen, einer kritischen Prüfung nicht standhält.
Für die Differenzierung der Geschlechterrollen sind Männer und Frauen in Körperbau, Physiologie und Verhalten biologisch vorbereitet. Mann und Frau unterscheiden sich im Verhalten, Wahrnehmung und Motivation. Die meisten Unterschiede sind quantitativer Art (geschlechtstypisch), einige auch qualitativ (geschlechtsspezifisch). Unterschiede entwickeln sich auch, wenn man erzieherisch gegensteuert.
Wir wollen nicht vergessen, dass es vereinzelte Ausnahmen, wie XXX, XXY, andere phänotypische Ausprägungen gibt – das ist aber nur ein sehr geringer prozentualer Anteil. Diese Schicksale sind vorhanden, rechtfertigen jedoch nicht, dass wir nun diese zur Norm erheben und sich die gesamten Verhältnisse des menschlichen Lebens nach diesen Ausnahmefällen zu richten haben.
Die Probleme in der heutigen Zeit lassen sich nicht durch die Flucht in realitätsferne Gedankenkonstrukte lösen, welche vorhandene Unterschiede einfach leugnen.
Wir müssen um sie wissen, wollen wir jene Bereiche unseres Verhaltens unter Kontrolle bringen, die unser Zusammenleben belasten. Folglich kann die Ideologie des Genderismus nicht die Lösung unserer Probleme darstellen, vielmehr schafft sie wieder Neue.

Dazu im zweiten Teil mehr.

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