
Während grade im Bahnhofsbereich kriminelle Banden ihr Unwesen treiben und man immer wieder mit den traurigen Schlagzeilen konfrontiert wird, dass organisierte Kriminalität erneut deutsche Opfer gefordert hat, soll es laut dem Polizeigewerkschafter Berthold Hauser vorkommen, dass Bürger an Bahnhöfen 30 bis 40 Minuten auf die Polizei warten müssen. An kleineren Bahnhöfen sind die Wachen der Bahnhofspolizei sehr oft gar nicht mehr rund um die Uhr besetzt, wobei unter „kleinerer Bahnhof“ selbst Städte mit über 260.000 Einwohnern wie Gelsenkirchen fallen. Neben dem Mangel an Personal belasteten auch noch Defizite im Bereich der Technik die polizeiliche Arbeit und so soll in vielen Bahnhöfen nicht einmal der zwingend für die Kommunikation benötigte Funk funktionieren. An Bahnhöfen muss daher immer wieder die Landespolizei einspringen, welche aber bekanntermaßen selber unterbesetzt und ausgelastet ist.













