„Ein Licht für Dresden“ in Nordhausen

Diesen Sonnabend, den 17. Februar 2018, findet in Nordhausen unser zentraler Gedenktag für die Bombenopfer statt. Aktivisten vor Ort verteilten in den letzten Wochen tausende Flugblätter, um die Anwohner der Stadt darüber zu informieren, warum wir in wenigen Tagen auf die Straße gehen.

Das Ausmaß des alliierten Vernichtungswahns erreichte eine Vielzahl deutscher Städte, vor allem in den Jahren 1944/45. Um sämtlicher Bombenopfer unseres Volkes gebührend zu gedenken und die alliierte Mordmaschinerie anzuklagen, ist es aus Sicht der nationalrevolutionären Partei „Der III. Weg“ unerlässlich, einen zentralen Gedenktag einzuführen. Diesen wollen wir jährlich gemeinsam am Sonnabend nach dem Jahrestag der Bombardierung Dresdens begehen, da die Elbflorenz wie keine andere Stadt als Symbol dieses Vernichtungskrieges gegen Deutschland gilt. Passend dazu trägt diese Gedenkveranstaltung auch den Namen „Ein Licht für Dresden“. Im Rahmen dieses zentralen Gedenktages wollen wir alljährlich aus einer ehemals zerstörten deutschen Stadt ein mahnendes Licht senden, für alle Bombenopfer und gegen völkerrechtswidrige Bestrebungen. Im Jahr 2018 wird sich unser Fackelschein durch die thüringische Stadt Nordhausen ziehen, die selbst Opfer der alliierten Zerstörungswut wurde.

Nordhausen

Die im Südharz gelegene Stadt war im Zweiten Weltkrieg Ziel von mehreren Bombenangriffen. Im Jahr 1944 wurde die Stadt mehrmals von Jagdbombern angegriffen. Durch die Angriffe der Tiefflieger gab es bereits mehrere Tote in der Stadt. Bei einem Angriff mit schweren Bombern am 22. Februar 1945 kamen ca. 50 Zivilisten ums Leben. Am 3. und 4. April folgten dann zwei verherrende Terrorangriffe auf die Stadt. 456 Flugzeuge der britischen RAF warfen an den beiden Tagen ca. 2.386 Tonnen Brand- und Sprengbomben über der Stadt ab. Die Opferzahl wird auf über 8.800 Tote geschätzt. Nur wenige Tage später, am 11. April 1945, wurde das zerstörte Nordhausen bereits von der US-Army besetzt. Der Einnahme der Stadt gingen noch mehrere Angriffe mit Tieffliegern und mittleren Bombern vorraus.

Die 3. US-Panzerdivision fiel kampflos in der Stadt ein und zwang die Einwohner, ihre nicht zerstörten Gebäude zu verlassen. Nahrungsmittellieferungen in die Stadt wurden durch den US-Brigadegeneral Boudinot untersagt. Die Stadt wurde für entlassene Häftlinge umliegender Konzentrationslager offiziell zur Plünderung freigegeben. Die freigelassenen ehemaligen Häftlinge, unter denen sich auch zahlreiche Kriminelle befanden, legten Feuer in der Stadt. Nachdem die Lage durch die zügellosen Plünderungen zu eskalieren drohte, wurde ab dem 8. Mai die Todesstrafe für derartige Handlungen verhängt.

Für ein Europa der Vaterländer – gegen die imperialistische Mordmaschinerie damals und heute!

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass die Mordmaschinerie auch die Zivilbevölkerung anderer europäischer Länder wie Belgien, Holland oder Tschechien in Beschuss nahm. Und auch heute werden die imperialistischen Kriegsgräuel uneingeschränkt zum Leiden unabhängiger Völker fortgeführt. Überall wo die sogenannte „Westliche Wertegemeinschaft“ (WWG) weltweit aktiv ist, sterben massenweise Zivilisten durch ihre entmenschten Bombardements. Auch diese Opfer sollen uns Mahnung sein, für die Notwendigkeit friedlicher Nationalstaaten einzustehen und eines geeinten Europas der Vaterländer. Nie wieder sollen sich die Völker Europas gegeneinander aufhetzen lassen oder für die völkerrechtswidrigen Ziele der USA und Israel an den Kriegskarren spannen lassen.

Für ein ehrendes Andenken der Opfer alliierter Kriegsverbrechen!
Für ein friedliches Europa der Vaterländer!

Gedenkmarsch unter dem Motto: „Ein Licht für Dresden“ am 17. Februar 2018
Treffpunkt: 15.00 Uhr – August-Bebel-Platz

Info-Tel.: 0159-02711721