Staatsanwaltschaft beantragt Auslieferungshaft für Puigdemont

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Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig-Holstein hat einen Auslieferungshaftbefehl für den katalanischen Unabhängigkeitsführer Carles Puigdemont beantragt. Nach intensiver Prüfung des Europäischen Haftbefehls des Tribunal Suprema in Madrid vom 23. März 2018, in welchem Puigdemont Rebellion und die Veruntreuung öffentlicher Gelder vorgeworfen wird, sei man in Schleswig-Holstein zum Ergebnis gekommen, „dass ein zulässiges Auslieferungsersuchen vorliegt, mit einer Durchführung des ordnungsgemäßen Auslieferungsverfahrens zu rechnen ist und der Haftgrund der Fluchtgefahr vorliegt„.

Nach dem Antrag der Generalstaatsanwaltschaft auf einen Auslieferungshaftbefehl ist jetzt das Oberlandesgericht in Schleswig am Zug.

Puigdemont war auf der Rückfahrt von einer Skandinavienreise nach Belgien am 25. März auf der Autobahn A7 in Schleswig-Holstein von deutschen Sicherheitskräften festgenommen und anschließend inhaftiert worden.

Wahrhaftig politisch Verfolgte wie Carles Puigdemont werden in Deutschland inhaftiert und mit großer Wahrscheinlichkeit nach Spanien überstellt. Gleichzeitig ist die BRD nicht gewillt oder in der Lage, Hunderttausende illegale Ausländer, die sich als Asylanten tarnen, abzuschieben.

Hier ein weiterführender Artikel zu der Frage nach der Unabhängigkeit Kataloniens.

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