Traditionelle Ostarafeier vom Stützpunkt München/Oberbayern

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Ein herrliches Frühlingswetter bescherte es den Mitglieder und Freunden unserer Partei im Süden, als sie sich in der Region Schwaben zu einer Ostara-Feier trafen, um den sichtlichen Neuanfang der Natur mit einem Ritual zu ehren.

Ostara ist das Frühlingsfest, mit dem wir das neue Leben begrüßen und den Göttern danken, dass wir über den Winter gekommen sind. Wir sind nicht verhungert oder erfroren – Gefahren, die uns im Schutz der modernen Zivilisation fern scheinen, die aber für unsere Ahnen mit jedem Winter verbunden waren und auch heute immer noch näher sind, als wir es wahrhaben wollen. Gefährlich, lebensfeindlich und reich an Entbehrungen war der Winter auf jeden Fall für viele Wesen außerhalb unserer warmen Häuser: Pflanzen, Tiere, aber auch Menschen am Rand der Gesellschaft.

Die Freude, das Schlimmste überstanden zu haben, und die Dankbarkeit gegenüber den Göttern, die uns die Kraft dazu gaben, war stets ein wichtiges Element des Ostara-Festes und wird es auch immer bleiben.

Aber der Blick geht vor allem nach vorne. Ostara ist ein Fest des Aufbruchs, der Erneuerung und Erwartung. Die ersten Blumen, Baumknospen und der Gesang der Vögel künden vom Wiedererwachen des Lebens. Bald wird der Nachwuchs im Stall und draußen in der freien Natur geboren, und auch wir beginnen ein neues Jahr mit vielen Plänen und Hoffnungen. Es sind ganz verschiedene, die besonders für jene von uns, die in den Städten leben, mit den traditionellen Frühlingshoffnungen oft nicht mehr viel zu tun haben. Aber was wären alle unsre Pläne, worauf immer sie sich richten, ohne die Fruchtbarkeit der Felder und des Viehs, von denen unser Leben nicht minder abhängt als das unserer Vorfahren.

Deshalb ist das Fest neben Ostara, der Göttin des jungen Lebens und Lichts, auch den Gottheiten geweiht, die am engsten mit der Fruchtbarkeit in Beziehung stehen: den Vanen.

Freyr und Freyja bitten wir um ihre Gunst, und besonders Nerthus, die in vielen Eigenschaften eins mit der Mutter Erde, aber auch eine Göttin des lebensspendenden Wassers ist.

Am Weg zur Quelle

Nach einer kurzen Wanderung erreichte man die Quelle im Wald und spürte merkbar die Kraft, die von diesem Ort ausging. Nach dem die Aktivisten die Himmelsrichtungen gerufen haben, Opfergaben abgelegt und die Quelle geweiht wurde, wurde traditionell ein Trinkhorn mit Quellwasser gefüllt. Ein jeder der Anwesenden nahm daraus einen Schluck und sagte, was er sich für das neue Jahr wünschte.

Im Anschluss wurde noch gemeinsam Brotzeit gemacht. Zu dieser nahm jeder etwas zu essen mit, um es mit den anderen im Sinne von „Vom Ich zum Wir“ zu teilen. Die anwesenden Kinder hatten auch ihre Freude im größten Spielplatz den es gibt, nämlich einen natürlichen Wald.

Ostara! Zeit des Erwachens. Zum ersten Mal nach den kalten Winternächten versammeln wir uns auf der wiedererwachten Erde und stehen dankbar und stolz vor den Göttern. Wir danken ihnen für die Kraft, die sie uns gaben, die Dunkelheit und die Kälte zu überstehen, und wir blicken mit Stolz auf den neuen Aufbruch in der Natur, denn wir sind ein Teil von ihr und erheben uns mit ihr zu neuen Taten. Lasst uns die Ströme des Lebens, die neu in uns fließen, zu heilsamem Schaffen nutzen. Mögen Hoffnung und Stärke uns füllen und uns wie die Erde erneuern. Mögen uns die Götter jetzt und immerdar Sonnenschein und erfrischenden Regen senden. Mögen die Felder, Weiden und Wälder immer erfüllt sein vom neuen Leben des Frühlings. Mögen unser Land, unsre Sippen und unser Volk immer blühen und gedeihen. Möge, was aus guten Wurzeln erwacht, wachsen und reifen. Von der Erde, aus der wir gekommen sind, durch unsere Ahnen und uns bis in ferne Zukunft.

Heil dem Leben!!

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