Sommerfest im Stützpunkt Oberfranken

Am Sonnabend, den 25. August 2018, richtete der “III. Weg” Stützpunkt Oberfranken erstmalig ein Sommerfest aus. Neben dem politischen Kampf und der alltäglichen Arbeit ist es ebenso wichtig im Kreise der Gemeinschaft einmal einen lockeren vergnügsamen Tag zu genießen.

So fanden sich am frühen Nachmittag Mitglieder und Freunde unserer nationalrevolutionären Partei aus nah und fern ein. Nachdem von der Stützpunktleitung einige Grußworte gesprochen und der nähere Tagesablauf erläutert wurden, ging es auch schon mit einer kurzen Wanderung für unsere Kleinsten los. Der örtliche Wald, den man bereits nach einigen Hundert Metern erreichte, eignete sich hierfür hervorragend. Schon im Vorfeld bereiteten einige Aktivisten eine Vielzahl von Fragen rund um das Thema Wald und Wiese vor, um den Jüngsten grundlegendes und nützliches Wissen über die heimischen Wälder und Wiesen, sowie deren Lebewesen zu vermitteln. Die wissbegierige Meute bahnte sich voller Begeisterung den Weg durch den lichten Mischwald und lauschte aufmerksam den Fragen und Erzählungen der Erwachsenen. Ein Zitat des deutschen Naturforschers und Dichters Hermann Löns besagt:

„Lass deine Augen offen sein,
geschlossen deinen Mund,
und wandle still,
so werden dir geheime Dinge kund “

 

Kleiner Ausflug

 

So genossen allesamt das idyllische Grün, tankten neue Kraft und machten sich schließlich wieder auf den Weg zurück, zum Ort der Feierlichkeit. Dort angekommen, ließen Kaffee und Kuchen nicht lange auf sich warten. Für den Nachmittag standen etliche Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung. So konnte sich in Selbstverteidigung und Kampfsport geübt werden, man konnte seine Geschicklichkeit u.a. beim Bogenschießen, Dosenwerfen sowie Nageln auf einem Hackstock unter Beweis stellen. Ob beim heiteren Kartenspiel oder bei interessanten Gesprächen mit dem Gegenüber, an diesem Nachmittag war für jeden etwas dabei. An einem kleinen Verkaufsstand wurden neben Propagandamaterial unserer Partei auch handwerkliche Kunststücke angeboten. Gehäkelte Kuscheltiere, Schweinchen, Bärchen, Tischdecken, gedrechselte Kerzenständer, Holzschnitzereien und sogar filigran gegossene Zinnfiguren gab es zu bestaunen.

 

Selbstgemachtes, Handarbeiterwerke und Parteimaterial

 

Auch das darauffolgende abendliche Buffet ließ dank der vielen fleißigen Hände keine Wünsche offen. Die ausgewogene Auswahl an Speisen aus der Region reichte von frischem Gemüse über Salat, bis hin zu Molkereiprodukten und Gegrilltem. Kurz nach Einbruch der Dämmerung brach man unter dem Schein des Vollmondes erneut zu einem kleinen Spaziergang mit den noch wach gebliebenen Kindern auf. Fackeln wurden entzündet und es ging über einen kleinen Rundweg durch die kühle Nacht. Für viele der jungen Gäste sicherlich der Höhepunkt des erlebnisreichen Tages.

Nach einigen heiteren sowie ernsthaften Unterhaltungen und gemütlichem Beisammensein in einer sehr familiären Atmosphäre, ergriff der geladene Gastredner und Gebietsverbandsleiter West, Julian Bender, das Wort. Er erläuterte in einer eindrucksvollen Rede den Wert der Gemeinschaft sowie die Wichtigkeit der Symbiose aus politischem und kulturellem Kampf. Er prangerte die Missstände in diesem zum Scheitern verurteilten System an, zeigte aber zugleich Lösungsansätze auf, um Abhilfe zu schaffen. Während andere noch mit bloßen Feststellungen und Jammern beschäftigt sind, sitzen wir als geformte Kampfgemeinschaft bereits fest im Sattel und haben Antworten im Anschlag parat. Er beendete seine herausragende Rede mit dem Kampfruf:

 

Fürs Vaterland? Bereit!
Fürs Volk? Bereit!
Für die Heimat? Bereit!

 

Zum Ausklang des gelungenen Sommerfestes, sorgte zu guter Letzt noch ein sehr talentierter Liedermacher aus den eigenen Reihen für beste Stimmung. Es wurde gemeinsam am Feuer gescherzt, traditionelles Liedgut aus früheren Tagen gesungen und so manches gerstenhaltige Getränk aus dem regionalen Brauhandwerk genossen.

 

Julian Bender spricht zu den Anwesenden und ein Liedermacher sorgt für geselligen Ausklang

 

Eines steht fest, es wird wohl nicht das letzte Sommerfest in Oberfranken gewesen sein. Darüber war man sich bereits am Abend einig.