Chemnitz: Antifa-Kongress im städtisch finanzierten AJZ

Am vergangenen Wochenende fand in Chemnitz im sogenannten „AJZ Talschock“ der diesjährige „Antifa-Jugendkongress“ statt. Dieser mehrtägige Kongress, organisiert und zu großen Teilen maßgeblich durchgeführt von Linksextremisten aus Leipzig und mit Unterstützung u.a. auch aus Dresden, fand nun bereits zum dritten Mal im städtisch geförderten „Alternativen Jugend Zentrum“ im Chemnitzer Stadtteil Furth statt.
Auf dem Programm standen an mehreren Tagen unter anderem krude marxistische Vorträge, aber beispielsweise auch Arbeitsgruppen und Referate.
Die auftretenden Referenten reisten zu einem nicht unerheblichen Teil aus der für ihre Gewaltbereitschaft und kriminelle Energie bekannten linksautonomen Leipziger Szene an.
Das AJZ sorgte in den vergangenen Jahren immer wieder für negative Schlagzeilen. Sei es durch anhaltende Ruhestörungen der Nachbarschaft, ihre Bereitschaft, linksextremen Straftätern im Rahmen der Vorträge eine Bühne zu bieten oder auch durch die regelmäßig dort stattfindenden Konzerte mit Musikgruppen, die zweifellos am äußersten linken Rand zu verorten sind. So spielten dort bereits mehrfach u.a. Bands wie die linksextremen „Feine Sahne Fischfilet“ aus Mecklenburg-Vorpommern, die in ihren Liedern keinen Zweifel daran lassen, dass sie alles andere als gewaltfrei sind und schon gerne mal den verhassten „Bullen“ mit einem gewalttätigen Mob ihre Knüppel in die Fresse schlagen wollen. (Text vom Lied ‘Staatsgewalt’).
Aber auch asylkritische und heimatverbundene Menschen werden gerne von den Musikern um den Sänger Jan „Monchi“ Gorkow pauschal als Nazis und Faschisten definiert und gegen solche ist Gewalt für sie durchaus ein legitimes und probates Mittel.

Auch beim Antifa-Jugendkongress 2018 vom 18. bis 21. Oktober traten beispielsweise mit Referenten der linksradikalen Gruppe „The future is unwritten“ aus Leipzig oder auch der anarcho-syndikalistischen „Freie Arbeiterinnen Union (FAU)“ aus Dresden Personen auf, die nicht ohne Grund seit vielen Jahren im Visier des Verfassungsschutzes stehen und der radikalen linken Szene zuzuordnen sind.
Da das sogenannte „Jugendzentrum“ in der Chemnitztalstraße 54 seit Langem Linksextreme hofiert und auch so mancher Stadtrat von Chemnitz berechtigterweise erhebliche Zweifel an der sinnvollen Nutzung städtischer Fördermittel hegt, kam es im vergangenen Jahr rund um die extremistische Zusammenkunft zu Kritik an der großzügigen Subventionierung des Zentrums.

Doch dass dies nie mehr als ein Sturm im Wasserglas war, zeigte sich auch schon in der Vergangenheit. So hatten die Stadträte bereits im Mai 2015 mit 50 von 57 Stimmen für die weitere finanzielle Förderung gestimmt und damit einem Antrag der Fraktion von „Pro Chemnitz“ eine Abfuhr erteilt, die eine Streichung der Gelder für den Linksextremen-Treff forderte und dies mit diversen Auftritten verfassungsfeindlicher Bands begründete.
In diesem Jahr solidarisierten sich diverse linke Gruppen sowie Bundes- und Landtagsmitglieder von den Grünen, der Linkspartei sowie der DGB Jugend Chemnitz mit dem AJZ Talschock. Doch ist dies nur wenig verwunderlich, ist ein nicht unerheblicher Teil dieser Personen selbst dem antideutschen sowie teils offen linksradikalen Umfeld zuzuordnen und gilt als Verbindungsglied zwischen einem sich seriös gebenden parlamentarischen Arm und linksextremen Gewalttätern auf der Straße.

Wir fordern aufgrund aller genannten und bekannten Umstände nicht nur die umgehende Streichung jeglicher Subventionierungen dieses Horts linksradikaler volksfeindlicher Gruppierungen, sondern die sofortige Schließung und Umwidmung des Gebäudes zu einem sinnvollen, der Gemeinschaft dienenden Zweck im Sinne unserer deutschen Landsleute.