„Der III. Weg“ fragt nach: Anfrage an die Stadt Kempten bezüglich geplanten Ankerzentrum

In Donauwörth wurde die Stilllegung der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylanten für Ende 2019 beschlossen. Mittlerweile erhärtet sich die Vermutung, dass ein solches wohl als Ersatz in Kempten eröffnet werden soll. Wie immer wird jedoch die Öffentlichkeit über derartige Angelegenheiten als letztes informiert, wenn alles unter trockenen Tüchern ist. Um Licht ins Dunkle zu bringen, hat die Partei „Der III. Weg“ nun eine Anfrage an den Stadtrat geschickt, die wir im Folgenden dokumentieren wollen:

Sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates in Kempten,

die Partei „Der III. Weg“ nimmt mehrere Zeitungsartikel zum Anlass – unter anderem jener der „Augsburger Allgemeine“ – in dem veröffentlicht wurde, dass nach der beschloss23enen Stilllegung der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Donauwörth, Ende des Jahres 2019, solches als Ersatz in Kempten eröffnet werden soll. Damit der Mantel des Schweigens gebrochen und die Bevölkerung informiert wird, stellen wir nun offiziell die Anfrage an Sie, die Verantwortlichen der Stadt, welche Pläne hierbei tatsächlich verfolgt werden.

Wird es ab 2020, oder früher, eine Erstaufnahmeeinrichtung oder ein Ankerzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Ari-Kaserne oder im sonstigen Stadtgebiet geben, bzw. wie weit fortgeschritten sind die Planungen dafür? Wurde im Stadtrat die Erstaufnahmeeinrichtung oder das Ankerzentrum schon thematisiert? Mit wie vielen Belegungsplätzen kann man rechnen?

Quellangaben:

https://www.kreisbote.de/lokales/kempten/ari-kaserne-kommen-erstaufnahme-oder-ankerzentrum-oder-ohne-gewerbegebiet-9727629.html

 https://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Asyl-Erstaufnahme-wird-2019-nach-Kempten-verlegt-id50704641.html

Wir als volkstreue Partei fordern im Interesse der Bevölkerung eine Offenlegung von Seiten des Stadtrates über die Kenntnisse der Errichtung der Erstaufnahmeeinrichtung. Stadt und Bevölkerung haben ein Anrecht darauf, Informationen darüber zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Armstroff (Vorsitzender der Partei „Der III. Weg“)

Ob von den gewählten Stadtvertretern jedoch eine Antwort zurückkommt, bleibt abzuwarten. Vielfach nehmen diese sogenannten Volksvertreter die berechtigen Sorgen und Ängste der Bürger nicht ernst und bleiben bis zuletzt verschwiegen. Selbstverständlich werden wir unsere Leser über Neuigkeiten in diesem Fall informieren.