Lebensmittelvorrat für die Krise – Vortrag in Baden

Ein großflächiger Waldbrand wie zum Beispiel dieses Jahr in Griechenland, ein historischer Stromausfall wie 2015 in unserem Nachbarland, der Schweiz, oder eine Hochwasserkatastrophe, bei der ganze Orte im Wasser versinken, wie wir es im Jahr 2013 in Deutschland bitter erleben mussten. Dies alles sind greifbare Katastrophen, die uns im Gedächtnis verwurzelt geblieben sind. Aber auch nicht zuletzt die derzeitige politische Situation ist ein Punkt, der das Thema Krisenvorbereitung aktueller denn je macht. Im Bodenseeraum organisierten lokale Aktivisten einen Vortrag zum Thema, um die nationalrevolutionären Mitstreiter in diesem Bereich zu sensibilisieren.

Der aus Rheinland-Pfalz angereiste Referent stellte von Anfang an klar: Es geht NICHT um die Vorbereitung auf einen irgendwie gearteten Weltuntergang, wie von manchen propagiert wird, sondern um die Vorbereitung auf unvorhersehbare Ereignisse, die uns für einige Wochen oder Monate die Lebensgrundlagen entziehen könnten. Niemals in unserer Geschichte war der durchschnittliche Bürger nämlich in einem solchen Maße unvorbereitet wie in jetzigen Tagen, was sicherlich vor allem der Mobilität und dem Überfluss an Angeboten und dies bei verlängerten Öffnungszeiten geschuldet ist. So ist es im Alltag nicht mehr nötig, Vorräte für mehrere Monate Zuhause zu horten, was jedoch im Krisenfall das Leben kosten kann.

So gab der Referent Einblicke in eine sinnvolle und umsetzbare Krisenvorsorge, angefangen bei einem nützlichen Vorrat an Lebensmitteln, bis hin zum Thema Selbstversorgung durch Viehhaltung und Gemüsezucht.

Praktische Tipps zur Katastrophenprävention und Selbstversorgung

Um auf eine Krise gut vorbereitet zu sein, ist es hierbei aber natürlich unumgänglich, einen kleinen Vorrat an Lebensmittel für einige Monate im Haus zu haben.
Doch auch hier wies der Vortragende wieder darauf hin, dass nur Lebensmittel gekauft werden sollten, die auch im alltäglichen Gebrauch verzehrt werden, damit nichts verkommt.

Lebensmittelvorrat zur Krisenvorsorge

Es wurde unter anderem auch das Thema Selbstversorgung – von der eigenen Gemüsezucht über Viehhaltung bis zur Lebensmittelkonservierung – behandelt. Gut ist es natürlich immer, wenn man Notvorräte gelagert hat. Besser ist es jedoch, wenn man auch in Zeiten einer längeren Krise für sich selbst sorgen kann. Wie viele Menschen wissen beispielsweise heute noch, welche Gemüsearten beim Anpflanzen harmonieren und welche nicht? Oder wer kann heutzutage noch Lebensmittel so haltbar machen, dass man auch im Winter ausreichend zu essen hat?

Für den einzelnen Gemüseanbau braucht es nicht viel. Jeder, der ein Fenster hat, kann damit im Kleinen anfangen und bereits nützliche Erfahrungen sammeln.

Selbstversorgung mit Gemüse zur Krisenvorsorge

Als besonderen Anreiz verteilte der Aktivist Pflanzensamen aus eigener Zucht zur ganz besonderen Freude der Zuhörer. Während des Vortrages gab es immer wieder Fragen und Diskussionen, die den Verlauf sehr lebhaft gestalteten.

Trotz unterschiedlicher Meinungen der Besucher kamen alle zu dem Schluss, dass vonseiten unserer Behörden keine große Hilfe kommen kann und soll, falls es denn wirklich einmal zu einer Krise kommt. Nicht umsonst ruft sogar unsere eigene Regierung dazu auf, einen gewissen Bedarf an Vorräten zu lagern. Wer deshalb nicht bereits jetzt schon Vorkehrungen trifft, wird in einem solchen Fall in eine unangenehme Situation geraten und auf die Hilfe Dritter angewiesen sein, welches in einer Zeit in der das Faustrecht des Stärkeren gilt, keine gute Lösung ist.

„Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt, auch nicht die intelligenteste, sondern eher diejenige, die am ehesten bereit ist, sich zu verändern.“ – Charles Darwin





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