Die Weggefährtin #021: Mein Weg zum “III. Weg” – 2

Warum ich mich aktiv in der Parteistruktur einbringe

Hinter- und Beweggründe politisch aktiv zu sein/ zu werden aus der Sicht einer Aktivistin mit Blick auf ihr Tätigkeitsfeld innerhalb der Struktur.

 

Wir stellen uns der Frage, wieso es so schwer ist, Frauen politisch zu begeistern und in Strukturen zu binden. Warum wir nach wie vor in unserem weiblichen Sein so still und leise walten, wenn doch die Hand, die die Wiege bewegt, die Welt bewegt?

„Ich möchte einfach ein glückliches und zufriedenes Leben führen“ – nicht selten habe ich diesen Satz und diesen Wunsch in meinem Kopf. Ist es nicht das, was wir alle wollen? Ein glückliches und zufriedenes Leben führen, mit all seinen kostbaren Momenten? Doch was brauchen wir, um dieses Leben führen zu können? Ist es nicht das Gefühl der Sicherheit, der Gemeinschaft, der Stabilität und der Geborgenheit, welches wir brauchen, damit wir die verschiedensten Wege sicher beschreiten können? Wo beginnt die Sicherheit? Und wo die Stabilität? Wie sieht es mit der Geborgenheit aus? Natürlich werdet Ihr sagen: „Erstmal bei uns selbst und bei der Familie/dem Freundeskreis“. Das ist richtig. Doch wie sieht es mit der weiteren Umwelt aus? Dem Staat? Dem System? Fühlt Ihr Euch wirklich sicher, wenn „draußen“ die Stürme wüten? Könnte dies eine Basis sein, die Euch einen sicheren Boden gibt? Fühlt Ihr Euch in einer Umwelt geborgen, die feindselig gestimmt ist, die Euch belügt, die Euch betrügt, die einzig ihren eigenen Willen über Eure Leben stellt und es dazu noch für legitim hält, Euch zum Schweigen zu bringen, wenn Ihr dieses kritisiert? Ist es ein Zeichen der Stabilität und der Beständigkeit, dass täglich an allen Ecken und Enden alles auseinanderbricht? Stellen diese Punkte das Fundament für ein „glückliches und zufriedenes Leben“ dar? Nein, für mich nicht. Ich möchte nicht in Ungewissheit und in Angst vor der Zukunft leben. Doch welche Möglichkeiten habe ich selbst, daran etwas zu ändern? Vom Hoffen, dass sich irgendwann mal irgendwer darum kümmern wird, wird sich wohl leider nichts verändern. So beginnt die Veränderung bei mir selbst. Ich werde nicht herumsitzen und zusehen, wie mein Wunsch weiterhin ein Traum bleibt, sondern ich werde meinen Wunsch als Ziel setzen. Es wird Zeit, das Fundament sicher und stabil zu machen! Also schaute ich mich nach Möglichkeiten um, welche ich zur Umsetzung meines Zieles nutzen kann. Die zu dem Zeitpunkt bestehenden Parteien stellten für mich keine Alternative dar. Die Einen predigen Wasser und saufen Wein, die Anderen sind antideutsch und die Nächsten bekämpfen sich selbst. Wie Ihr seht, blieb nichts. Ich war ziemlich demotiviert, da ich mich ohnmächtig fühlte. Das kann es doch nicht gewesen sein. Was ich nicht wusste, war, dass zeitgleich die Geburtsstunde der Partei  „DER DRITTE WEG“ anbrach. Da wir im Freundeskreis grundlegend motiviert waren, aktiv für eine Veränderung zu kämpfen, wir aber nicht so richtig wussten, wohin mit uns, luden wir uns jemanden dieser Partei zur Parteivorstellung ein. Was hatte man schon zu verlieren? Schließlich sollte man den Nachwuchsparteien auch eine Chance geben, sich zu behaupten. Nicht wahr? Es folgten viele Informationsveranstaltungen und Gespräche. Es dauerte nicht lange und ich war mir sicher, dass die Ziele der Partei und die Art und Weise der Umsetzung dieser Ziele, mit meinen übereinstimmten. Und so begann die politische Zusammenarbeit. Unsere Partei bietet ein vielseitiges Spektrum an Möglichkeiten, um sich selbst und seine Fähigkeiten einbringen zu können. Ganz nach dem Prinzip: „Jeder macht das, was er am besten kann“. Nun, ich bin kein Mensch, der schnell auf andere zugeht oder für das Abhalten von Reden viel Talent hätte. Aber das ist auch gar nicht schlimm, denn es gibt vielerlei Möglichkeiten, seine Stärken einzubringen. Neben Flugblattverteilungen, Infoständen und diversen Projekten und Aktionen, werden auch Arbeitsgruppen „AG’s“ angeboten. Eine davon ist die „Foto – und Film – AG“, in welcher ich meinen Platz gefunden habe. Wir halten das Partei- und Gemeinschaftsleben vom „III. Weg“ für die Ewigkeit fest und leisten somit unseren Beitrag, unser politisches Dasein visuell hervorzuheben. Da ich seit Jahren selbst gerne fotografiere, habe ich dort die Möglichkeit, mich mit anderen Fotografen und Fotografinnen in Verbindung zu setzen, mich mit ihnen über Technik und Erfahrungen auszutauschen, mich beraten zu lassen u.v.m. Vor Kurzem gab es einen Fotowettbewerb. Es konnten Bilder unter bestimmten Mottos eingesendet werden. Der Gewinner/die Gewinnerin konnte ein Kamera-Stativ gewinnen – für jede(n) ein großer Ansporn, sein Können unter Beweis zu stellen. – mein Hobby = meine Stärke = meine Aufgabe = der Kette ein wertvolles Glied.“

 

Fürs Vaterland – Bereit!
Fürs Volk – Bereit!
Für die Heimat – Bereit!

 

Motivationen und Beweggründe, die die Entscheidung festigen, in unseren Parteistrukturen des III.Wegs aktiv zu werden, können vieler Natur sein. Schlussendlich haben sie aber eine Gemeinsamkeit, nämlich die unabdingbare Notwendigkeit. Uns ist bewusst, dass wir uns in unterschiedlichen Lebenssituationen befinden und unser Wirkungskreis dadurch geregelt ist, dennoch sollte unser Schaffen und Wirken ein gemeinsames höheres Ziel haben. Unter diesem Bedacht ist eine Jede eine wertvolle Mitstreiterin im Ring des Lebenskampfes zum natürlichen Volkserhalt. Die Notwendigkeit des weiblichen Wirkens ist in der Politik ebenso unabstreitbar, wie es der männliche Einfluss bei Haus und Hof haben sollte. Die unterschiedlichen Komponenten beider Geschlechter lassen aus Wirken, Sein und Werden erst ein komplettes Lebenswerk entstehen. Für Familie – Heimat – Tradition!

 

Unser Frauenblog ,,Weggefährtin“ ist eine monatlich erscheinende Kolumne von Frau zu Frau in unterschiedlichen Ausprägungsformen auf der Netzseite des III.Wegs, die unser Wirken und Sein innerhalb der Partei ergänzend darstellt.

Bei Interesse: [email protected]