Linksextremisten verüben zwei Anschläge in Nürnberg

Zu Beginn des Jahres 2019 sind Nürnberger Linksextremisten durch zwei Anschläge aufgefallen. Ziele der feigen, nächtlichen Aktionen war ein Gebäude der Bundeswehr und der Neubau des Nürnberger Strafjustizzentrums. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro.

 

In der Nacht auf den 17. Januar 2019 bewarfen noch nicht ermittelte Täter aus dem linksextremen Milieu die Fassade des Neubaus des Strafjustizzentrums in der Fürther Straße mit Farbbomben. Mehrere, mit Farbe gefüllte Christbaumkugeln, zerschellten an der Fassade. Am 22. Januar 2019 veröffentlichten die Täter ein Bekennerschreiben auf der linksterroristischen Internetplattform de.indymedia.org. Hier solidarisieren sich die Täter mit den Angeklagten von Angriffen auf Polizeibeamte im Rahmen der gescheiterten Abschiebung am 31. Mai 2017 (siehe auch: Asef N.: Drohung „Deutsche töten“ straflos – Sozialstunden wegen Widerstand ) und Straftätern der gewalttätigen Ausschreitungen gegen den G20-Gipfel in Hamburg. Der Neubau des neuen Strafjustizzentrums wurde bereits Ende 2018 von Linksextremisten angegriffen und beschädigt. Zur Höhe des Sachschadens konnten bislang noch keine Angaben gemacht werden.

In der Nacht zum 28. Januar 2019 griffen wieder linksextreme Täter im Schutze der Nacht ein anderes Gebäude an. Diesmal traf es das Nürnberger „Karrierecenter“ der Bundeswehr in der Allersberger Straße. Die Glaseingangstür und mehrere Fenster wurden beschädigt, sowie die Fassade großflächig mit Farbe beschmiert. Durch den Anschlag entstand nach Auskunft der Polizei ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Auch hier tauchte kurz nach der Tat, am 28. Januar 2019, ein Bekennerschreiben bei de.indymedia.org auf. Das Bekennerschreiben nutzen die Täter auch dazu, für die Demonstration linksextremer Gruppen am 16. Februar 2019 in München gegen die sogenannte „Sicherheitskonferenz“ zu werben. Unterzeichnet ist das Bekennerschreiben mit dem Namen „Proletarisches Entmilitarisierungsprogramm“. Zu dieser Demonstration rufen unter anderem auch die verfassungsfeindliche „organisierte autonomie (OA)“ und die Nürnberger Gruppe „Prolos“ auf. In der Regionalpresse blieben die beiden linksextremen Anschläge lediglich Randnotizen.





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