Die Weggefährtin #024: „Alles Gescheite ist schon gedacht worden“

„…, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.“ [Johann W. v. Goethe]

So Goethe über ein Volk der Dichter und Denker, wessen Zeitgeist einem unweigerlich den Missmut zukünftiger Voraussichten des Hervorhebens einer Menschenepoche des Schöpfen und Schaffens von Kultur und Geschichte als Unmöglichkeit erahnen lässt. Eines Absterben prägender Persönlichkeiten deutscher Hochkultur, wie Friedrich Nietzsche, Schiller, Konrad Lorenz oder von Fallersleben. Ein Abriss Namen welcher, die in ihrem Wesen maßgeblich zu der Entwicklung der Geisteshaltung des Deutschen beitrugen und heutig noch immer das stützende Fundament unseres Volkscharakters bilden.

Doch was wird aus den Stützen dieser Zeit, wenn die Generation der Neuzeit sie vergisst? Wenn sie nicht einmal mehr ihre Werke nennen können, gar die der Schöpfer jenes Werkes kennen? Wenn ihr Wirken nur noch ein in steingehauenes Denkmal ihres Abbildes ist, was uns die Notwendigkeit ihres Schaffens an Bedeutung für unsere Geschichte erahnen lässt.

Und die Ruhmreichung nur das Pilgern zu ihren Gedenkstätten darbietet, als das Weitertragen ihrer Geisteshaltung innenwohnend in der deutschen Volksseele.

Mit ihnen streicht der charakterstarke deutsche Geist dahin, mit ihrem Vergessen zwingt es das immer wiederkehrende Aufbegehren von Widerstand hernieder, das stets vermochte neue Wenden in der Geschichtsschreibung hervorzubringen. Namen, Umstände, Tatsachen, Entwicklungen, die für das Volk von solch einer Bedeutung, dass sie ihre Notwendigkeit der Niederschriften fanden. Welch´ Geist wäre dieser Bürde heut noch würdig? Dass wir einst mal sprechen mögen von ihm in voller treuer Andacht mit Ehrerbietung und Dankesschuld des geistigen schöpferischen Nachlasses? Um das Volk wieder an seine Blüte zu erinnern, sei es an uns, dies Erbe weiterzutragen. Zu erinnern und zu mahnen, in Bildung und in Taten – in steter Schulung unser selbst. Bis wir einst wieder können ernten, was der Ahnen Vermächtnis uns gesät. Die Erhebung des Geistes ist die Unsterblichkeit der Geschichte – das Überdauern des ewigen Deutschen in dieser Zeit.

 

Ein Auftrag der Vermeidung des Absterbens von Dichter- und Denkertum. – Ein Appell der Vernunft an Jeden!

Wie einst Karl Bröger [1923] es zu Zeiten der Ruhrbesetzung besser nicht hätte formulieren können :

 

Nichts kann uns rauben
Liebe und Glauben
Zu unserm Land
Es zu erhalten 
Und zu Gestalten
Sind wir gesandt

Mögen wir sterben
Unseren Erben
Gilt dann die Pflicht
Es zu erhalten
Und zu gestalten
Deutschland stirbt nicht!

 

Und so wird Deutschland nicht sterben, wenn wir den großschöpferischen Zeitgeist dieser Kultur schaffenden Epochen für uns verinnerlichen und wahren. Soviel Kraft und Erkenntnis aus Schriften erlangen, die heut noch die Aktualität der damaligen Umstände erfasst zu denen sie niedergeschrieben wurden. Nieder in Wort und Tat als Erbe an ein Volk das gegen Himmel strebt, in dem diese eine deutsche Seele lebt – die es gebietet zu erhalten.

 

Ode an die Heimat

Rastlos streicht mein Herz dahin; munter durch Wald und Flur
Und ich folge treu und stumm; deinem Singsang nur.
Streichst mir mit Sommerwinden; sanft durch mein Gesicht
Setzt mit hoffnungsbringendem Leuchten mir; meiner Augen Licht.

Mein Herz verliebt – verliert sich blind; in deinen Liebesschwüren
Des Bächleins Rauschen lässt mich gar; deinen Pulsschlag fühlen
Ungestüm bahnt es sich den Weg; trotzig durch Moos und Laub
Mein Zweifeln und mein Hadern bricht; unter deiner Hand zu Staub.

Umschlungen deiner und gebunden mein; kann es ein Jeder sehn´ und hören
Dass deine wiederkehrende Kraft und ich; einander bedingen und nicht stören.
Wisperndes Laub, rauschende Haine; hin wallend zur ew´gen Unendlichkeit,
Des Wesens, das in uns ruhet; und stürmend bricht den Geist der Zeit.

Neigt sich´s endgültigst dunkler Tage wider; zum Schicksals letzt´ Gefechts,
reichest deiner Hände mir für ewigst Freiheit, reines Blutes und des Lebens Rechts.
Recht eines Volkes, das sein Schicksal in der Welt; als Hohn auf seinen Schultern trug
Und ewig lebet allgegenwertig derer, in dessen Brust das Herz des Volkes schlug.

Das güldne Zeugnis dieser selbstlos Liebe; das ich zu deiner schwöre,
ist der Ahnenkette reichend Blut; zu der ich pflichtend bei gehöre.
Geliebte holde Heimat mir; es kann uns kein Frevel, gar Schreier trennen,
ewigst wird die totbringende Liebe mir, zu dir im Herzen brennen.

[Gedichte aus den Reihen unserer Aktivistinnen des III.Weg – zum Erhalt des Deutschtums.]

 

 

Unser Frauenblog ,,Weggefährtin“ ist eine monatlich erscheinende Kolumne von Frau zu Frau in unterschiedlichen Ausprägungsformen auf der Netzseite des III. Wegs, die unser Wirken und Sein innerhalb der Partei ergänzend darstellt.

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