Bahn-Anschläge in Deutschland – Islamistische Terrorzelle ausgehoben

Um 23:15 Uhr in der Nacht des 7. Oktobers 2018 durchbrach ein ICE südlich von Nürnberg mit hoher Geschwindigkeit ein über die Strecke gespanntes Stahlseil und behelfsmäßige Gleissperren. Der Lokführer und die Fahrgäste hatten Glück und es entstand nur ein Sachschaden. In Tatortnähe wurden durch die Polizei ein Bekennerschreiben in arabischer Schrift, unterzeichnet mit „Islamischer Staat“ (IS) und eine Fahne der Terrormiliz sichergestellt. Am 25. März 2019 wurde in Österreich ein Islamist festgenommen, der hinter diesen und weiteren hinterhältigen Anschlägen stecken soll. Die Tat südlich von Nürnberg hat er bereits gestanden. Seine Frau wurde ebenfalls festgenommen und am 27. März 2019 klickten bei weiteren mutmaßlichen Mitgliedern der Terrorzelle die Handschellen.

Während die Polizei, die den Fall erst mehrere Wochen nach der Tat öffentlich machte (siehe auch: Anschlag auf ICE-Strecke Nürnberg-München ), angab, in alle Richtungen zu ermitteln, ergötzten sich die etablierten Medien an der Theorie, dass Rechtsextremisten den feigen Anschlag verübt haben könnten. Nach den Ansichten der diversen Tintenritter wollten die bösen Nazis mit dem gefälschten Bekennerschreiben den Verdacht auf Islamisten lenken (als wenn es für die Terrorbereitschaft von Islamisten noch irgendwelcher False-Flag-Attentate bedürfe). Die extra eingerichtete Ermittlungsgruppe „BAO Trasse“ (BAO = Besondere Aufbauorganisation) zerstörte nun mit einem Zugriff in Wien die feuchten Träume der linkslastigen Presseschmierer.

Am 25. März 2019 drangen Spezialeinsatzkräfte der Polizeieinheit „Cobra“ gegen 5 Uhr morgens in eine Wohnung im Wiener Stadtteil Simmering ein. Dort nahmen sie einen dringend tatverdächtigen 42-jährigen Iraker fest. Der Mann reiste mit seiner Familie als Asylant in Österreich ein und hält sich als mittlerweile anerkannter Flüchtling seit 2012 in der Alpenrepublik auf. In seiner Heimat soll er über 15 Jahre beim Militär gedient haben und gilt als Verehrer des ermordeten sunnitischen Staatsoberhauptes, Saddam Hussein. Der mittlerweile geständige Asylant arbeitete in Österreich bei einer Securityfirma. Bei seiner Tätigkeit hatte er sogar Zugang zu sensiblen Sicherheitsbereichen, wie die Polizei der Alpenrepublik einräumte.

In seinen ersten Einlassungen streitet der Iraker ein terroristisches Motiv ab. Seine, aufgrund der stümperhaften Vorgehensweise glücklicherweise erfolglosen Anschläge, verharmlost er als „politisches Statement gegen Deutschland“. Aus Rache wollte er soviele Menschen wie nur irgendwie möglich töten.

Am 27. März 2019 wurden in Prag zwei weitere Tatverdächtige festgenommen. Am Flughafen klickten bei zwei Arabern, die mit einem europäischen Haftbefehl gesucht wurden, die Handschellen. Der Haftbefehl wurde vom österreichischen Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung ausgestellt. Die beiden sollen mit dem 42-jährigen Haupttäter zusammen eine Terrorzelle gebildet haben. Auch die Ehefrau des Irakers wurde am Mittwochmorgen festgenommen. Ihr wird mittlerweile Beihilfe zu den Terroranschlägen zur Last gelegt. Offenbar haben die Aussagen ihres Ehemanns sie belastet.

Auch für weitere Anschläge soll die Terrorgruppe verantwortlich sein. Genannt wurden der Anschlag auf die Schnellzugstrecke in Karlshorst bei Berlin und ein Anschlag mit Beton- und Gehwegplatten auf Bahngleise in Dortmund.

Auch wenn der festgenommene Haupttäter einen terroristischen Hintergrund bislang abstreitet, deutet aufgrund der Bekennerschreiben, der IS-Devotionalien und der Mittäter vieles darauf hin. Die Mord-Absichten der Terrorgruppe sind nach Aussage der Ermittlungsbehörden ebenfalls eindeutig. Lediglich die unprofessionelle Vorgehensweise der islamistischen Terroristen hat in diesen Fällen verhindert, dass Personen verletzt oder getötet wurden.